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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juni 1524.

berathcn, wie man dem Kläger zum Recht helfen könnte, i In Betreff Goltliebens wird nach abermals gepsto-gener Unterredung gut befunden, einstweilen die Besatzung da zu lassen, und da der Vogt sich anerboten, ausden Fall, das; ihm jedes Ort für ein ganzes Jahr den Sold gebe,' zwei Knechte zu halten und das Schloß u>Allem so wohl zu versehen, als ob eine Besatzung da wäre, wird dieser Vorschlag heimzubringen, angenommen.It.. Da der Vogt auf Bürgten für die große Missethat, die er begangen (?), um 466 Gl. gestraft morde», u»dder Herr von Sax versprochen, diese Buße zu bezahlen, so hat derselbe (Herr) dem Landvogt (für einmal) 166 Gbentrichtet und sich dabei erboten, die 5 Gl., die auf dem Haus zu Frauenfeld stehen, worin der Landvogt wohne,mit 166 Gl. Capital abzulösen; sodann läßt er zum dringlichsten bitten, ihm die andern 266 Gl. mit Rücksichtauf seine getreuen Dienste gegen die Eidgenossen und den Umstand, daß ihn der Vogt von Bürgten umgroße Summe betrogen, nachzulassen. Die hundert Gulden hat man genommen und die Ablösung der 5 6'bbewilligt; den letzten Artikel will man heimbringen. R. 1. Der Lnndschreiber von Frauenfeld sollte dem Landvogtden dritten Pfenning vom Siegel geben; aber dieses Jahr hat er weder Rechnung noch Geld gegeben und sichgegen den Landvogt geäußert, voriges Jahr seien ihm die Eidgenossen 16 Gl. schuldig geblieben; darum ""bweil er für sie viel geschrieben, habe er das Geld behalten. 2. Da nun auch Klagen über ihn eingehen, wie "die armen Leute überschätze undthürlönig" sei, und zwar erst neulich für einen Brief bei 46 Gl. gefordert »»derst ans langes Bitten ans 25 Gl. zurückgegangen, so hat mau beschlossen heimzubringen, ob man einen m>dc>"nehmen, oder was man niit diesem reden wolle. Antwort ans nächstem Tag. in. 1. Die Frauen im ^Katharinen-Kloster zu Dießcnhofen begehren, mau möchte ihnen einen neuen Brief ausstellen, daß man sto ^ihren Freiheiten belassen und schirmen wolle, indem sie den ihrigen verloren haben. 2. Ferner bringen sie vor, ^seien auch bei ihnen, wie an andern Orten, einige Ordensglieder ans dem Kloster gelaufen, und wünschen >vernehmen, wie sie sich dabei verhalten sollen. - Erkannt, das erste Begehren heimzubringen und darübernächstem Tage Antwort zu erthcilcn; den zweiten Punet betreffend, sollen sie keiner Nonne, die ans dem Kloß^und Orden getreten oder noch ferner entlaufen wird, irgend etivas verabfolgen, i». I. Eine französische Boll») iübergibt zwei Briefe des Königs, worin derselbe den Eidgenossen für ihre treu geleisteten Dienste dankt; c'bcvbbezeugt der Gesandte seinen Dank, spendet den Hanptlcnten und Knechte» in Mailand das beste Lob und bctbdhden Unfall, der ihueu letzthin beim Abzug zugestoßen, woran er ihnen jedoch keine Schuld beimißt. 2.habe der König vernommen, daß seine Feinde damit umgehen, ihn in seinem Königreich zu überfallen; »iu ^zuvorzukommen, begehre er von den Eidgenossen gemäß der Vereinnng 6666 Knechte zur BeschütznngPerson, seines Reichs und seiner Länder. 3. Der König meldet auch, daß General Morelct ans demnm die Pension auszuzahlen und mit den Hanptleutcn und Knechten des Soldes wegen abzukommen.

Bote begehrt dringend, den König, der sein höchstes und letztes Vertrauen ans uns setze, nicht zu verlassen;wir ihm jetzt eine abschlägige (rnchc") Antwort geben, so würde das seine Feinde von Neuem ernuülM" 'wolle man aber treulich zu ihm hallen, so werden ohne Zweifel alle Anschläge der Feinde gebrochen. ^zubringen, da die Mehrheit der Boten hierüber nicht ins1?uirt ist, und der Dringlichkeit wegen auf dem »ä IiTag bestimmte Antwort zu geben. «». Da Solothurn in seinem langwierigen Span mit Basel die Eidgcvvi ^um Ansetznng eines (rechtlichen) Tages anruft, so werden beide Pmlcien nochmals crmahnt, uns dengütlicher Beilegung zu überlassen und ans dem nächsten Tag zu erklären, ob sie es thnn wollen. K» 6'"z» Zürich liegenden kaiserlichen Pensionen soll Zürich im Namen aller Orte quittiren. Jedes Ort aber, ^seine 266 Gl. beziehen will, soll sie in Zürich holen und den Seckclmcister dafür quittiren lassen. Es ist »ä"'nur für ein Jahr die Pension vorhanden. «Z. Bürgermeister Meltinger, der Bote von Basel, berichtet, wie