434 Juni 1524.
gehalten und gebracht sollte werden, dem aber nit gelebt, dadurch das wasser an fischen eröst wirt, und ir undwir daher an feilem kauf der fisch Mangel müesseu haben und daby besorgen, daß von sölicher Unordnungdie fisch verderbt und zuo ganzem nbgang werden kommen; und so nu wir dein gern wällten vorsin, und abc>ane üwer, auch üwcr und unser lieben Mitbürger von Solothnrn hilf und bystand ilützit frnchtbars.möge'"schaffen, haben wir einen tag har in unser Statt gesetzt, nämlich uf Donstag in der Pfingstwuchen (19. d.)rechter ratszpt vor uns zuo erschinen, die obangezöigtcn orduung wider für uns zuo uemeu, söliche zuo hörcuund zuo ernüwcrn, als sich zuo fürdrnng gemeins nutzes wirt gebären" . .. Begehren der AbordnungBotschaft, w. — Ebenso an Solothnrn. K.A. Freibmg: A. »->'».
Das Eoncept in den Bcrncr Deutsch Missiven (U. k. 253 d) datirt auf Freitag nach der Auffahrt (K. Mni)'
2) 1524, 2(1. Mai (Freitag nach Pentheeostcs). Bern an Freiburg. 1. Antwort auf dessen Entschuldigt^des Ausbleibens seiner Botschaft. Da man in deren Abwesenheit in der Sache der Fischcrordnuug nicht haUhandeln wollen, so sei nun auf Sonntag nach II. Herrn Fronleichnamstag ein anderer Tag hiehcr angesetzt, u">dessen Beschickung man freundlich bitte. 2. Den Bau an der Schloßmauer zu Murtcn begehre man zu verschieb'bis die Seckclmeister beider Städte den Zollstock geöffnet und den Bau ferner besichtigt haben, ?c.
«. A. Frcibmg: A. Bern. ^
3) Die Berner Missiven haben zuerst die „Orduung", dann den Abschied. Voraus geht ein bezüglicheMandat, vom Datum des Abschieds, in die Aemtcr Burgdorf, Landshut, Bipp, Wangen, Aarwangen, Aarbwü-Aarau, Lenzburg, Zofiugcn, Brugg, Thun, Nidau, Erlach, Murtcn, Laugen, Anrberg, Büren, Zoltikotzt'Konolfingen, Seftigen, Sterncnberg.
4) In Freibnrg ließ sich nur eine (um 4—5 Jahrzehnde) jüngere Abschrift finden von der ^Ordn'^lgemeiner Weidgesellen der Fischer der drei Städte und ihrer Landschaften Bern, Freiburg und Solothnrn,Freiburg, Freitag nach der Auffahrt, d. i. den 12. (st. 13.) Mai 151(1", und von der zweiten Uebcrcinknnft, dch"Titel lautet: „Dis orduung von der Wcidlüt und des Fischcns wegen (ist) ernüwert und nngescchen in bynm^beider Stetten Frpburg und Solothurn Botschaften", beide in Einem Heft. — Die erste Verkommniß istdein Abschied-Band III, 2 nicht erwähnt.
Hier möge auch folgender Act seine Stelle finden:
5) 1527, 39. Dccember (Montag vor Neujahr rrviij). Bern an Freiburg. Um dem Gebrauch dernetze" und „Klingler" vorzubeugen, der bei dem jetzigen kleinen Wasserstand eine Erschöpfung an FischeFolge hätte, habe man diesseits den Waidleutcn (bei 19 Pfd. Buße) verboten, solche Garne zu brauche»,den Amtleuten befohlen, auf die Fischer, ohne Unterschied ihrer Heimat, zu achten, und ersuche nun Weil» 'voll sich aus das Gleiche zu thuu. St. A. Ben,: TeMsch Missiven, q. »25 ». - K. A. Freibnrg: A. Bern.
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Waden. Ii>24, k. Juni f. (Montag vor Medard! f.). Jlchrrcchmmg.
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, tl. 2. kol. üK8. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, Vd. 9, s. N6. ^
Staatsarchiv Bera: Allg. eidg. Abschiede, >V. p. 294. ÄailtvnSarchiv Basel: Abschiede, f. 124. .^taatvilSarchiv freibnrg: Abschiede,jtantoilSarchiv Svlvthllr»: Abschiede, Vd. XII. KantonSarchiv Schaffhauseu: Abschiede. VandeSarchiv Appeazell I. N.: Absch'^
Gesandte: Zürich. Heinrich Nubli, des Raths. Bern. Sebastian vom Stein, Ritter, des Raths.Wcrnhcr von Meggen, Ritter, des Raths. Uri. Ulrich Tnrlcr, des Raths, Seckelmeister. Schivyz.mnth, Annnann. Untcrwalden. Arnold Frnonz, alt-Annnann. Zug. Thonias Stocker, des Raths. ^Marx Mad, Ammann. Basel. (Heinrich Meltinger). Freibnrg. Ulrich Schnench, des Raths. SololhüHans Stölli, alt-Schnlthciß. — (Zum Theil ans der Urk. Iill).