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Mai 1524,
dessen Kirchcnsah dem Kloster St, Galle» zugehört, der Deca'n nud Pfarrer nicht mehr sicher sei. Heimzubringen(zur Berathuug) auf die Jahrrechnung zu Baden, «z. Jeder Bote keuut^die^ Schreiben des Papstes und desBischofs von Vernlam, des Inhalts, daß der Papst ihm ausgetragen, von einem Frieden zwischen allen christliche»Fürsten zu reden, westhalb er wünsche, dast ihm die Eidgenossen gestatten, z» ihnen zu kommen und nach Jnh»^des päpstlichen Breves zu handeln, Antwort ans nächstem Tag, » (Berathung über den Gang des Krieges >»Italien). — Vgl, die Noten.
Im Berner Exemplar fehlen I, >>, im Freiburger und Solothurner dieselben und im Basler 0i«, p, (und i ist gestrichen). Schaffhause» hat >, le, >», t', «I? !, I, K>, <», Ii, — in dieser Reihe»-folge (ähnlich in Freiburg). Ueberhaupt sind die Abschiede ans Lucern sehr ungleich angeordnet.
Zu «I. Es ist uns nur das nachstehende Schreiben bekannt:
1524, (Mai?). Bern an den Herzog von Savopen, „Ki^nilioarunt nodis nonnnlll oapitanoi l,!gc! nostre,gut in abssguio ot stipomlio obristianissi'rni Itogis militarnnt st nuno ml proprias nockos rovorsi sunt, !>»>»'Iiarctn et nrtileria, regio Nniostntis ncl opiäunr ltar ooniluxisso et ibidem nrrostnsse, in lnino tinom utot oeteris arinntis vnnnbus <lo stiponckio non porsolnto satistieri possit. Iii guin nnteclioti Itogi», etium »ost»inimioi III. ä. vestrnw pro eonsegnutiono ot nämissiono Inriuomocli nrtilorioruw oxbortari possont, guaro<1. vostrarn ooinmonetnooro ot roguiroro voluimuo, no Irniusmocki prokntornnr inimioorum potitioni ot ctosicleU»noguiosooro, guin imwo nntociiota artilorin in innnibus oiusclom rotinoro ot uä nullius instantinm »ins soi»sot voluntato nostra rolaxaro sou alisnaro votit, soso in oo oiloo lronovolum oxliiloons guo rognisiti»^nostro sntistiat ot in eontruriuin nilnl nttomptotur. kiunl si ick tiori non cloborot, tuoilo ill. ck. vostru pons»d>lguorulantos stiponäioruin ill. ct. vostram pro «ntistaotiono ot solutiono ill. ck, v. impotituros, subtioew»°guocl nos ot oont'oclorati nostri in oo tantnrn äisplioontiam ot nnusonin Irabobimus, unclo III. ck. vootro vo»moclioo, rosultari possot inoonnnoclitas". . Begehreu einer Antwort. S«. A. B«»: LaMn. Missw-», i, wi o.
Zu I'. Auch hier müssen wir dem Abschiedtext eine weitere Bedeutung leihen, resp. eine allgemeinere D>-'-cussion voraussetzen und selbst von den'austerhalb gepflogenen Verhandlungen Notiz nehmen.
1)' Basel verweist in seiner Instruction auf das erlassene Mandat über die Predigt, dessen Hnnpti»^angedeutet wird, und auf die schon auf dem letzten Tag gethane Erklärung, die der Bote nach seinem Verl»)habe vortragen lassen, wcsthalb er nicht zu dem Abschiedartikel, wie er gefastt worden, emgcwilligt habe.
Bischof von Eonstanz wolle man nicht wehren, ein gemeines Mandat zu erlassen; man werde aber die Verkü»d>»^desselben im Basler Gebiete nicht gestatten. St, A, Aapn Msch>-^ ^
2) 1524, 27. April (Mittwoch nach St. Jörgen Tag). Zürich an die zwölf Orte (einzeln). „Dennächst gchaltens tags uf Mittwnchen uor Saut Jörgen tag zuo Lnzcru habent wir verslande», und nämlich'üwer und unser getrüw lieb Eidgnossen voir den vier Waldstetten und Zug des willens und entschlnsses Nb ^iviewol der abscheid darin dhein sündrnng lnot, die luterschen und zivinglischen Händel, oder von wem dulangint, abzcstellen und zuo wcren nach allem vermügen, mit darstrcckung libS und gnots, mit bitt, dast
deir fünf Orten, o>tch üch nnd andern Orten, darin (aber) der nbscheid ivie obstat dhein sündrnng machet,glichförmig machen, damit wir Eidgnossen all by nnscrm alten wäsen, gnotem christcnlnhen brnch undblibint, nnd dast wir in kurzejn nnd (nf) nächstein tag darüber wellint nntwnrt geben, das alles . . -üwern und unsern liebeil Eidgnossen von den fünf Orten, und ob glichwol andere Ort mer desselben »»wärint, anderer gestalt nit verstand, dann in iren obcrkeiten, gerächten und gebieten, und könnent nitdast sich solichs nf uns oder ander, wer joch die wärint, strecke. Dann wo das dieselb meimmg habe»möchtind nur oder die es beträf, ivol ermessen, ivas das wnrd bedüten nnd bringen, da aber wir nnst>-'vermeincnt, dast sich deß gegen uns nit bedürfe, dann wir all christen und Eidgnossen sind, die cinandnfachen halb, wie sich die bcgcbent, wol gebürlicher gestalt wnssent zuo begegnen". . . (Folgt Erzählung der ^rvelche Zürich bisher zur Aufklärung der andern Orte gcthan, ze.). „Darmnb . . ., diewil ir üch nit saschlössen habent als anzöugte fünf Ort, und die fachen schwer und groß sind und bp üch onch mögent sin, da>^