Mai 1524.
kommen könne, t. Es weiß jeder Bote, wie man dem König von Frankreich geschrieben, er möge vor allen^u>gm den Knechten den ausstehenden Sold bezahlen und den Eidgenossen abtragen, was er versprochen habe.^ An den Herzog von Savoyc» ist geschrieben, er solle das Geschütz, das der König in Savopen gelassen, zu^r Eidgenossen Hände» behalten. » Da Basel auf die Anfrage, ob es den Buchdrucker daselbst für seineAeußernngcn bestraft, einfach geantwortet, es habe ihn bestraft, aber nicht sagen will, wie, so wird dasselbe nocheunncil ernstlich aufgefordert, ans der nächsten Jahrrechnnng zu Baden Antwort zu geben, wie es diesen leichtfertigen Menschen bestraft habe, indem man erwartet hätte, daß es ihn an Leib und Leben strafen und nichtleicht darüber hinweg gehen würde, t. Die von Schaffhnnsen antworten auf die im vorigen Abschiede angestellte Frage: Sic haben keinen neuen Glauben, wollen auch gute Christen und Eidgenossen sein. Da dieseWivort nicht wenig befremdet, so werden sie aufgefordert, ans der nächsten Jahrrechnnng zu Baden zu erkläre»,^ s>e zu den andern Orten stehen und der lutherischen Lehre entgegentreten wollen oder nicht, mit ja oder nein,a»nt man sich darnach richten könne. H. Heimzubringen, das; die von Lanis sich unterstanden, den Heinrich^kenstcin, Bürger von Lucern und jetzt Lnndvogt z» Baden, und (seinen Genossen) Peter Nisins mit nencnAollc» z„ beschweren. Ans der nächsten Jahrrechnnng zn Lanis ist Antwort zu geben, ob man -das dulden wolle^ nicht. I». Ucber den Streit zwischen Bellen; und Lanis samt Luggaris wegen des Salzes erklären die""der llri, Schwpz und Nidwalde» abermals, daß ihnen allein zukomme diese» Streit zn entscheiden, das; erl" nicht vor die Eidgenossen gebracht werden solle. Das ist heimzubringen, um auf dem nächsten Tage Antwort^ geben, mie man sich hierin verhalten wolle. ». Der Landvogt im Thnrgan berichtet, Wyßhans Marti von""kge» abweisende („letze") Antwort, wenn er die auf 50 oder 00 Gl. sich belaufenden Proecßkosten
"^chen mollc, und gehe trotz der geschworneu llrphede außer seinem Kirchspiel herum, wo es ihm beliebe. Diescnd ^ ^ Vogtes, wie er sich hierin verhalten solle, ist ans dem nächsten Tag zu beantworten, it.. Zürich^ etz». Schrift von Wolf von Homburg, betreffend die gemäß der Erbeinung ausstehende Pension vom Hans.v^^kch, worin er um etwas Geduld bittet und baldige Bezahlung verspricht. I. Heimzubringen, daß ans die^Acechmm^ zu Baden jeder Bote über alle Artikel instruirt werden soll, die der z» Lucern ans Mittwoch vor^brgcn Tag (20. April) gemachte Abschied enthält, i». Ans den Fall, daß die Vögte zn Lanis oder^ügncP um Hülfe schreiben, soll jeder Bote auf den nächsten Tag Bescheid erhalten, was man
khnn wolle, i». Der Bote von Bern, soll daheim berichten, wie der Pfafsc von Brittnnn zu Pfaffnn»^'gt hat; ans Begehren kann Lneern, das daran wenig Gefallen hat, weitere Auskunft crthcilcn. «. Derdie vier Fürsprecher von Lanis schreiben, es sei den Ihrigen, wie bekannt, verboten, den llnterthanen»ich irgend welche Lebensmittel zukommen zu lasse»; das gereiche nun den Armen zn großem Nnchtheil,
»nn/- Namen, das Verbot wieder aufzuheben. Heimzubringen, da etliche Orte dies noch nicht
(20^" wollen; es soll jedes Ort, das dieses Verbot nicht nachlassen will, bis „jetzt" Freitag nach Pfingsten'»cnd^^ ^'ncn Entschluß nach Lucern berichten; diejenigen, die nicht ausdrücklich abschlage.», solle» als znstim^'vr,^ ^^)tet werden; darauf wird man dem Vogt zu Lanis schreiben, sofern die Herzoglichen den Eidgenossendes Anderes.zukommen lassen, so mögen die Unsrigeu ihnen auch „zuführen", z». 1. Ans das Anbringenhat ^ Abtes von St. Gallen, daß Einige von der Gemeinde in der Stadt Drohungen ausstoßen,
darfst" ^Aannt, der Abt solle sich genau erkundigen, wer das gcthan, und auf der Jahrrcchnung zu Badentzi ^ ^ncht erstatten, oder, wenn ihm dies zn lang dauern würde, die vier Schirmortc auf einen Tag nachA" ^^".^^A'eiben. 2. Er klagt auch, daß die lutherischen Ncligionsncuernngen in des Gotteshauses Landschaft' wallen herum sich deutlich zu zeigen ansaugen. 3. Endlich zcigl er an, daß zn Stammhcim im Thurgnn,