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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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403
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April 1524.

mirdigcn muoter gottcs und all lieb Heilgen geschwächt, ire bildnnsscn zerhowcn, zerschlugen, zum teil die Heilgensaerament vcrnütet, und blpbt gar wenig über, daß der zart fronlichnam Jesu Cristi in des Priesters hendcn nitetwz nngerücrt und in etlicher menschen glauben gczwyfelt werde. Darum billich einem jeden cristeumenschcn znoherzen gon sol, solichs verhelfen abzüostcllen.

Gctrüwen lieben Eidgnossen, dz den Priestern durch die satzungcu der vättcr und menschen die ce vcrbottcn ist,sindt man im wart Gottes, daß Gott die ce allen menschen offen und erlaubt gelassen hat, und insnnders imuüwcn Testament den pfarrcr» gebotten wirt, daß ein pfarrer ein cewpb haben solle ?c., deß beladen wir unsbcsunder nit. So wir aber sehend, dz die bischoff gelt ucmcn und der pfaffheit ire källerin und mähen blybenund offcnlich bi) cinandern linder ze haben nachlassent, st) auch one frowc» (als menschen) nit sin mögen, undGott die ce (wie obstat) nit vcrbottcn, sunder gchcissen hat, so können wir wider Gottcs wort »it fechten.

Also stat es ouch mit den klosterfrowen, die man nempt nunnen, dwpl st) auch blöd und menschen sind, wir°uch nit verston können, daß Gott au ire» glüpteu gfalleu Hab, und der rcinigkeit (als Christus spricht) niemansuhig ist, dann wem die von Gott vcrlihen und geben, zc. Bedunkt uns göttlicher sich eelich zuo vermählen, dann^ß st) snst ärgcrs (wclchs allivcg zuo besorge» ist) fürnemend und handlend.

Der gottshüser halb, wie die abgangcnd ?c., achten wir die gottshüser spitäl der armen. So aber, als manstcht, die gottshüser und pfruandcn gemeinlich mit der rpchisteu kindcr beseht, und die selben das almnosen so^u armen gehört, niessend, bedunkt uns göttlicher sin, daß die selb nnrnng widernmb an die armen gcricht'»erde. Dann oft ein einiger prelat verbrncht, dardnrch hundert armer menschen getröst wurdent, ?c. Disere lassenwir mit fridcn durch den tod abgon, damit sich gwalts nieman beklagen mög. Die Gotts und kilcheuzierdcn«"treffend, habent wir nach den Worten Christi die höchst zierd, wo man hilf den armen thnot, Gott hieß denuchen jüngling sin guot nit in tempcl henken, snndcr verkoufen und den armen geben.

Der pricstcrschaft halb, schchen wir ein fromme rechtlerende priestcrschaft hoch. Aber die übrigen muotwilligen,schon die mit der zyt im frid gcmindret, und ir nuhnng armen, dürftigen, witwen und weisen milgcteilct,wurde Gott gfellig sin. Daß aber hiemit singen und läsen abgang zc., wie ir anzöigent, stat ouch zuo Gott,im gfnll, iu mit deu lefzen oder sust mit guoten werken ze eercu, souders vou denen, so ir singen und läsen"it verstond; dann wer Gott recht cercn will, der sol sin leben nach dem wort Gottes richten. Zuo dein singendund läsend sy gmeinlich um gelt und besöldnng.

Und als ir unser getrüw lieb Eidgnossen die dicht und rüw in üwern artiklcn anziehcnt, achtend wir dasbichten, so mit warten und erzellen der sünd bschrcht, in sincm wärd. Aber die dicht so mit rüwen und schmerzen°u mittel gegen und zuo Gott geschicht, erkennend wir hoch, dann ab sölchcr dicht mer, weder ab dero mit Worten,mensch gebessert wirt. Item uf die bnoßwürkung, so gyt in der geistlichen scckcl gat, schehe» nur uüt,dann der mensch hiemit verfüert wirt. Aber niemer mer thuon (als Jesus Christus spricht) ist die recht bnoß.^ Wo aber die bychtvättcr zno bcssernng richtend und nit zuo irem nuh, söliche bycht ist ouch nit zno verachten.Darumb so habend die gestiftcn in unser Statt dz bychtgelt abgestellt und sölichs iro nuhnng-den bpcht-"aitern erseht.

Die orden (wie wirs achtend) so sind st) doch durch die menschen und ire» gebotten erdacht, und nit

Christo ufgeseht. Dcßhalb wir vil mer Christo, von dem wir Christen gcncmpt, nieder sölichcn secten der°^den gstnnd oder nsenthalt zc geben geneigt sin füllend. Die saerament antreffend, sind der heilig froiilychnam""d das bluot Jesu Christi von iin selbs ingseht. Dnrnmb sol man st) nach sincm insah bruchcn, und nit ein°pfer darus machen, wie ir das in denen bücchlincu nnscrs leisten gcsprächs, so wir üch unscrn lieben Eidgnossen'" alle Ort zuogeschickt, wol verstanden habend. Kleine saerament lassen wir verachten, die Gott hat ufgeseht, und"6 verheißen des göttlichen worts darb») ist.

Gctrüwen lieben Eidgnossen, der riij. artikel üwer instrnetion zeigt an also: Es ist ouch uf setz nächst vcr-l^ugner tagleistung vor uns crschinen einer gmeineu priesterschnft eersamc botschnft von de» vier Waldstettenuunpt denen von Zug, und ernstlich angerüft und gcbette», daß ivir Eidgnossen inen und gmciner christcnlichcr"Hm zuo hilf kummcn wellen ?c., dauu wo das ivyter iu Verzug gestellt werde, so wisscut st) nit mer, ir ampt"»d seelsorg zno versehen.