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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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April 1524.

Antwurt: Lieben Eidgnossen, ob die priestcrschaft, von üwercn den vier Waldstetten nnd ander, uns »s>dein göttlichen wort berichten mögen, daß wir oder unser 'predicanten st) an ir scelsorg hindernd, und an einen«oder mer orten irsgangcn, so wellend wir das selbig abstellen und hinlcggcn. Wo das nit, so achten wir, »haltend sy darzuo, daß st) üch die göttlichen warheit fry und stlst fürhaltcn und von schmachworten standind.

Item der sechst artikel in üwer unser lieben Eidgnossen instrnction stat also: Item so ist uns zuo tagenzno mermaln fürkummcn von wegen und antreffend das gottshns Engelberg, demnach das selb gottshus etlichenteil am kleinen zähenden zuo Küßnnch am Zürichsee biß har ingcndc gehept hat, dieselben von Küßnnch ivellendaber dem gottshus mit mer geben, halten im den mit irem eignen givalt, on erfolgt einiches rechtens vor. ^wirt ouch darby geredt, daß die von Küßnnch nüts dnrzuo bewege, dann des Comcnthnrs luterisch predigen, dn"uns nun nit wenig befrömbdt. Tan» sölt es darzuo kumen, daß jeder nach sinem willen thiit und eim anderndas sin vorhielt nnd nit geben wölt, ivnrzno ivarend dann göttliche nnd menschliche sntznngen und recht erdachtund geordnet? so war doch besser in der Türky ze wonen, dann by sölichen christen.

Antivurt: Getrüivcn lieben Eidgnossen, ob schon das nlleS war, wie üch fürgcben, so iväre doch diser füch"^eben hoch anzogen. Aber damit wir ein grnnd der warheit finden möchten, sind unser erfordrung vor u»"erschinen Herr meistcr Conrad Schmid, Comenthür zno Küßnacht, nnd mit im ein crbere botschaft dcro von Küß""^nnd Goldbach, die haben sich nach aller nottnrft und gnnogsam entschuldiget, nnd insnnders der Comenthür, deler wider die zähenden und ander schulden ein andern zc geben nie geprediget, snnder anzeigt, daß nach inhalt de-"alten und nüwcn Testaments die znhenden zc geben man schuldig spe, und ob schon die von Gott nit nachgelasst"'solle man dennocht die znhenden, wo die oberkeit sölich um des gnieinen nutzes willen ufsatztend, zc geben erlitte«'werden, und sich des nieman weren. Er welle ouch an dein ort nüts lntcrischs, snnder das war Gottesgeprcdiget haben. Dann so ferr der Lntcr das gottswort ouch predige, mücsse ers beschehen lassen. Es habend o"hieruf gmeiner kilchgnossen botschaften im diser siner leer und predigcns vor uns offenliche zügnus geben-dem redt er, dz er sine dry teil des kleinen zähendcn niemant (als man sage) geschenkt, ob er schon den >rr»>r"lnten uf ir bitt ctlich zyt güetlich gebeutet. Es will ouch die gcmeind zuo Goldbach dheines wegs gstendigdaß st) sich des znhenden gen Engelberg ze geben, weder mit noch on recht, je gespert haben, ob schon etwa" s""sondre Person on ir gheiß ungeschickte wort redte, so wölle doch ein gemeind darnmb also nit geschnldiget I"'snnder spcnt st) urbüttig mengklichem ze geben, was s>) schuldig spcnt. Zno dem, gctrüwen lieben Eidgnosse'ü ^ist des zähcnden halb iveder vom comcntur noch vom amptman von Engclberg für nnS nie kein klag kon"^Deßhalb «vir erliden möchten, dz nit die nmvarheit von dem comcntlir sins predigens, nnd den frommen t>"von Goldbach irS znhenden halb üch fürgeben wäre.

Als ir ouch im dritten artikel üwer instrnction ein, Handel, so zno Stammheim im Thurgöiv fürgn"ö^nämlich daß einer ein erucifir gnomen nnd zno stucken zerhoiven, darb«) geredt, hah, bist du Gott, so »wstblnotcn, ?c. Iis disen artikel ivyter zno antivnrten bedankt uns nit notwendig sin, dann ir in nechstem absehet ZFrowenfeld rißgangen erfunden haben, wz alba, ouch nit unscrs gfallens, gehandelt ist.

Uf den Vierden artikel üwer instrnction, der da anzögt also, wie zuo Elgöw in rinser oberkeit fürgw'tb^als einer da selbs nf die luthersche art nnd sect ganz grob geprcdiget, da hat ein gnoter alter Priester im (dnrwider geredt, darnmb er hat müessen ivichen und cntrünncn in die grafschaft Thurgöiv, iiiid mit dester "" ^ist er gewarnet worden, er spe da selbs nit sicher, man werd in sahen und gen Zürich stieren, unangsehe"die oberkeit daselbs unser, und nit gen Zürich gehört.

Gelrüwcn lieben Eidgnossen, uns täte klagen nöter weder snst jcman; dann mit nnserm gu»st ^bescheidiier gelerter Priester, der predicant von Winterthur, zuo Elgoiv iii »iiscr oberkeit geprediget. Und anach den worten Jesu Christi gesagt, als ouch die göttlich geschrift an vil orten anzögt, daß die hölzim'"ander götzcn nit uf die altar gcstelt, angekettet oder snnst also geeret sötten werden ?c., do hat Herrvon Tenniken der grafschaft Frowenfeld im in der kilchcn offentich widerredt, so stetleii küe nnd kelber >'!altar, zc. Welche schmachwort, wo die unsern das geret, wercnd si) im hoch verfasset. Uird ist nit minder,in der kitchen ein groß nnruow gemacht, aber nf früntliche Handlung des predicanten von Winterthuk Ü