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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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April 1524

recht das zuogeben) die heiligen evangelien und der apostel epistlen, glychförmig nach dem geist Gottes und rechte»göttlichen geschrift des alten und nnwcn testaments predigen, und wz sy mit gemelten geschriften behalten »ndbewären mögend, verkünden, und was ander zuofellig niüvernng und satzungen geschivygen söllent. Das nun de»merteil der predicanten (als wir nit anders wissen) triiwlich gethon.

Und so das gottswort ibarhaft und niemer mer betriegen mag, ouch wir dardnrch an den einigen Gottunseren Herren Jesum Christum allein an alle mittel gcwyßt, welicher unser aller einigs houpt, einiger schöpf'einiger säligmacher, einiger trost, einiger so von unser snnd wegen gestorben, sin heilig bluot für uns vergoß»'"hat, durch welchen allein, und sust durch nieman, wir behalten mögen werden, wie dann an vil orten de»heiligen geschrift, dcro wir glouben geben müessen, solichs anzengt wirt,

So habend wir darfür, daß under denen, so von Gott und durch das luter wort Gottes geleert werdentund das annemen, nit zertrennung, zwytracht und miderwertigkeit, sunder in einigkeit unsers alten und rechtchristenliche» gloubens, wie zuo -den zyten der apostel und. vil hundert jar darnach es gewesen ist, kummen söllend,onangesehen der menschlichen satzungen, so die Bäpst, Concilia und Vatter sidhar ufgesetzt und geordnet Hab»'"'Dann wir Gott und sinem wort mer dann der menschen satzungen und gcheiß in sölchcm fall (unser seel saligleübetreffend) gehorsam sin »messend.

Und ob der Luther oder-ander das war wort Gottes, die heiligen Enangelion, durch die heiligen biblisch^und evangelischen geschriften harfür an dz liecht tragen, könnent ivir doch von iro namen wegen, als ob »"-»von inen erdacht sye, das mort Gottes und die so es warlich verkündent, nit von »ms tryben, verachten ode»vernüten, sunder uf die waren wort Gottes und nit nf die namen der menschen, so das harfür tragend, n»tz>Hoffnung und trost setzen.

Und ob schon in dem fürtrag der waren göttlichen geschrift wir an den einigen Christum, als den recht»'"brunnen unser säligkeit, gewyßt, können wir doch nit verston, habend onch nit darfür, daß der wirdigen m>wb>Gottes und heiligester jungfrowen Marien, allen gottes heiligen und cnglen, lob und eer jendert gemindert od»'»abgezogen werde. Dann sy selbs by ircn zyten den einigen Gott unfern Herren Jesum Christum allein vor o»g»'"gehept, den allein angerüeft, den allein gecret und in sinem einigen namen gestorben und behalten worden.

Wir losend by uns allein Gottes warten und keins menschen satzung, so Gottes Worten nit glychförmigdarwider sin mag. Wir lassend uns onch nit nf die secten, anders dann uf Jesum Christum, ziehen. Wir g»'^"'allein de» warten Gottes, und was darin gründt ist, glouben. ^

Es ist onch die welt by uns, jung und alt, frowen und man, alle geneigt ze lesen in der Bibly, altem "nüwem testament, und was darns zogen wirt. Darum wir nit bedürfend sorgen, daß uns das gottswort lll»oder bogen wcrd. Und so die geschrift gezwungen, wäre es wol ze merken, damit sölcher zwang verworfen >»"" ^Dann inhalt göttlicher geschrift verschlüßt gott sin wort nit vor den schlechten oder einfaltigen, sunder öffnet »inen das am ersten. Darnmb soll das gottswort mit keins menschen namen, dadurch es verhaßt, gencmt w»'»d»"Deßhalb, getrüwen lieben Eidgnossen, wöllen wir mit keiner scct befleckt sin, wir lassend das wort gottes ^sinem ward nach dem geist gottes blyben und würken. Dise aber achten wir für secter, die uf ir anfechtnng e»g»gwünns und prachts das gottswort ziehen. Und der verstand des göttlichen Wortes ist nit eines besonderen 'sunder ist er einhellig allen menschen, die i» gott allein vertrnwend und sinem wort glouben geben. Das ! ^man hieran, daß, wo es zno dise» zyten klarlich geprcdget wirt, alles volk gemeinlich einhellig, also daß >""" ^vil stellen tütschs und welschs landes, onch ussert und innerthalb der Eidgnoschnft, einen einigen verstanddem waren wort gottes hat. Ungczwyflet, wo es in unser aller Eidgnoschaft allenthalb on geinengct eng»"nutzes und on forcht des zytlichen gnots abgang geprediget, wurde uns größere einigkeit nit mögen begegne"'

Als aber ir unser gctrüw lieb Eidgnossen in üwrem ersten artikel ouch anziehen, daß in unserzwytracht und irrnng des gloubens gepflanzt werde, möcht uns billich bcdnren, wo wir nit altem hark»»' ^an einander» gewont fry mit einander» ze reden, wo wir onch um Gottes und Christus willen größerezuo erlyden uit bereit uvärind. Dann wie kan man das für ein irrung schetzen, welchs nüt anders dam»hüll luter wort Gottes ist? Oder wer mag uns billich der irtumb schelten, so wir alwegcn so offenlich geh""