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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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399
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April 1524.

so dann durch die gnad Gottes und iusprcchung des heilige» gcistes von vil heiliger Hochgelerter vätter undlerer nach nnd nach mit vil crfarung zuosamen gefasset und in einigkcit gebracht worden ist, aber setz durchetlich frnven meuschen undcrstande» wirt, dise langwirige einigtest linsers waren alten Christengloubeus in zwy-tracht, zerteilrrng und Zerrüttung ze bringen, als orlch leider geschehene, wie man das täglich au vil lychtserigenHandlungen wol spüren und sehen ist, und wie wol vor jar und tagen not gewesen' war, daß wir Eidgnossenbillich, in bctrachtung unser altvorderen fnoßstapfen nachzefolgen, nns mit einander» vereinbart sölten haben, solich»üm inbrechung und Handlung abzestcllen, und vor allen dingen die cer gotles und onch siner heiligsten gebären»der jungfroweu Marie, aller lieben heiligen und enge! ze retten, ufzehalten und vor euteerung und schwach zuoverhüeten, unser vermögen, l>)b und leben dar ze strecken, so haben wir doch von tag zuo tag gespürt, sehe»und merken, daß es au der zrst ist. Darumb wir früntlicher guoter Meinung angesehen, mit unfern lieben Eid-gnosseu von Zürich, in welcher oberkeit, als gsehcn wirt, sölich zwytrncht und irruug am allermeisten gepflanztund gemeret "ist, ein uuderrcd ze halten, früntlicher wys ei» anderen zuo berichten, was grosser mißHendelsölichem Lutcrschcu glouben erwachsend und täglich fürgond, das ze besorgen, wo man nit by zyt.davor ist, unsEidgnossen in solchen Ungunst, Unwillen, nyd und haß stieren möcht, darus dann alles übel und das höchst übelund verderbung unser Eidgnoschaft, au scel und lyb verletzlich folgen wurd. Und bitten hicruf unser lieb Eid-guossen von Zürich sölichs trüwer, guoter nreinung von uns uf ze nemcu. Dann der notdnrft nach wellend ivirwen hiemit etlich artikcl fürhaltc», was guoter früchten, sitten, erberkeit, einigkeit, frid und rnorv disem uüivenglouben erwachset und folget.

Erstlich so habend unser lieb Eidgnossen von Zürich zum teil guot wissen die (der?) frästen Handlung zuoEinigen, wie wol die hohen geeicht daselbs in unser grasschast A>aden gehörend, einen sedeil Übeltäter, das malesizberüerend, ze strafen. Als wir ouch kurz hicvor unserm landvogt befolhcn, etlich bös Übeltäter fängklich an ze nenien.Aber was die von Äüiningeu aiigesochteil oder surkummen, ils eiil liacht, als sy vilicht vrrnieiiil, iiiisrr laiidvoglkäme, sinrm befelch »ach ze gon, do haben st) einen stnrm angeschlagen, welcher gar nach bis gen Zürich gangen, sichk"eglich mit ir Harnesch, geschütz und giver versammlet und dero maß gebaret, als ob ein fyndsgeschrcy vorhanden.kk"d ob schon unser landvogt des willens gewesen, unser befelch zuo vollstrecken, so hett er gar mit mögen schasse»,und zuo besorgen, nüts guots darus worden wäre. Durch sölich freveulich gwaltig embörung wir an unser hohen°l>erkeit gcsumpt, verhindert nnd vcracht worden sind. Wie ivol etlich gerichtshcrren etlich vermeint Ursachensärivendcn, als ob dem nidrcn gericht zuostand die erlütrnng, was mnlefizisch oder nit sygc, das doch wider alleVernunft, landsrccht nnd brück) ist. angesehen daß durch sölich rechtlich bczichung vor dem nidern gericht einjeder dieb, mörder oder ander übelthäter gewarnct wurde» und hinweg entrünnen möchten. Sölch Handlung unsE'dgnossm nit wenig beschwärt. Darus ouch unser lieb Eidgnossen von Zürich ir Unschuld nnd gnote antwurtdmgetho», dz sölichs on ir ivissen und willen beschehen nnd inen leid sye, das wir ine» ouch güetlich glouben,Helte» ouch die entschuldigung, so unser lieb Eidgnossen von Zürich botten der puren zuo Winigen halb gcthon,°uch güetlich angenommen. Dise nachfolgend Handlung hat uns aber in argwon bracht, daß etwas anders in denpurem stockt, angeschen, als setz kürzlich zno Winige» etliche hüscr leider verbrunncn, da sind die puren in einerJossen anzal zuosamen gelösten mit ir gwer, hnrnesch und gschütz, ir ordnung gemacht, als ob man ein schlackstchuou müeßt. Nun Hand wir des glych nit vil mer gehört, daß man für mit spieß und harnesch löschen, sunder""t wasserkübel und gcschirr. Deßhalb etwas anders fürncmens in den puren gewesen, das alles nit vil mer inunser Eidgnoschaft gebrucht, ouch wider unsere pündt ist, zc.

Antwort: Uf disen ersten artikcl, getrüwen lieben Eidgnosseu, geben wir die antwurt, daß uns nit zwyflet,ünn bz artikel frommer uud guoter Meinung uns fürhalteut, je doch so hoben uusele piedicanten, jeh

vier oder fünf jareu, ln) uns die heiligen Ellangelion und das gotts wcnt gepiedget, und hat uns anfangs

kuue w meldend) ir leer ouch seltsam nnd frömd bcducht, dann st) dem, so wir von unsren vordren gehört, uuglych.u»d dannzemal under uns by Priestern nnd leyen ungelych verstand gewesen, dadurch etwas zwcyung,

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am meiste» under denen, so wenig n» die predige» gangen, uferstanden sind. Wir haben zuo den selbenwen, vor und ee wir von des Lr.ters leer gewißt oder gehört, ein ostenlich mandnt in unser statt und land analle lütpriester, seelsorger nnd predicanlcn lassen usgon, daß sy all gmcinlich und fry (wie ouch die bäpstlich

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