April 1524.
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Anfänglichs inen nnsern grnoß, nnt geivonlichem früiitlichcm erbieten, anzuozeigcn.
^u»i andern, wie st) ongczwiselt crsarniß und ivüsscn trugen, (wie) etlich verrückte, iure» hur vil nnwerleeren, nnder dem schin gnotcn uller nicht, in discs ober tütsch land gebracht, deren das ciniiiltig gmein volk»it wenig anhnngig worden, und von tag zno tag (mer) anhängig ivcrde, welichs durnmb beschche, daß sölicheleer ubwcrfnng gegen den obcrkciten und menschlich? mnotwillens frnhcit in allen dingen ze brachen nf iren trag;dann wie wol setz allein die geistlichen überleiten angetastet, werde es doch onc zivifel bald hienach an (den)weltlichen stat onch konrmen, als villicht an etlichen orten leider sich anhebe.
Nrm sige nit wenigers, obbemelten nnsern lieben frnnden gemeinen Eidgnossen möge sclbs wol knnd sin,was andre frücht dise leeren und »üwerungcn bringe», dann sich die selbigen täglichs mm zno vil erscheinen; esfolge aber darus (als wir bischof zuo Costenz zum teil auch anzeigen lassen), aller cristenlicher ordnnng zcrstörung.alles gotts diensts vernichtigung, gotts und siner userwclten muotcr Marie Verkleinerung, der lieben heiligenVerspottung, der armen lidcndeii seelen vcrgessung, in summa bringe Zerrüttung alles stats, und bsonders daß die,so darumb geordnet, als nnnrlich bischof (wcliche zno rechtem tütsch eristenlichs stands ivächtcr heißen) ir ampt,^ s»)g gegen geistlichen oder weltlichen übcrtrcttenden, nit gebrachen dörfend, dann st) darb,), als einem weltlichengewalt eristenlich und wol zuostat, villicht onch uß forcht der nnderthanen und gemeinden, nit gehandhnbt, dahardann komme, daß fr,) jederman on straf, >vas in gelnst und verlange, fürneinen, vorab in predigen offenlich nfcauzlen und in winklen, einer schge nß disem, der ander uß andren frömbdcn landen, lege ein jeder das Euangclion,nachdem er nidig oder der fach geneigt, w'crd jamerlich nf 'vil sinn wider nslegung der heiligen cristlichen kilchenund der heiligen leerer gezogen, welichs zuo fürkommeu und mit wächtcrigem ginnet, daß dise und derglich ivölfin (den) schasstall (Christi »it brechend, mit straf ze verhücten bischöflichem ampt znostnndc; ab,, e>.> sigcnt inen^'e händ, ivie vor gehört, gebunden.
^ann ivann iveltliche Hits uild Handhabung inen (den Bischöfen k) elitzogeii, sig ivol ze gedenk,>i, in neinvmnögen, deren dingen halb sich zuo 'widersetzen, keins wcgs stände.
Sinn sige war, wir bischofe zuo Basel uud Losen hcttcnd vorhic langen,, glich wie wir bischof zuo Costenzll°than, zuo vorbcmeldten nnsern fründen gemeinen Eidgnossen (ivelichc wir wüsscnd von cristenlicher gottsforcht"ud liebe vor allen cannnuneu tntschs lands höchsten rno», haben, oüch darumb nit unbillich cristenlicher kilchenschiriner und beschützer geheißen werden) unsere botschaftcn geordnet, iren rat gehabt, onch ir getrüwe hilf undhaiidhabnng, die sy uns bishar (deß wir inen billich bedanken) nie versagt, angernoft, damit weg gesuocht, (wie)'"'v in nnsern bisthnm(en) an denen orten inen verwandt, (die) mißbrnch diser ninverungen, vorab an geistlichenp"'soue», gebnrlicher w,)s strafen niöchten, sig doch für und für hoffnnng gewnscn, es ivnrdent dise ding durch9» Concilium oder ander gepürlich gstalt abgestellt oder doch dermaß wie billich snst erfordert; so nun das znolaug in verzag sich stelle, villicht (von wegen) anderer eehastcn, so den hönpter» cristenlicher kilchen sich zuo-Setrngen, »nd aber sölicher vcrzl.g (de.n) heil der seelen und wolfart alles stats zuo vil nachteilig will geachtet'""'den, deßhalben not, (daß) mittler zyt insechcn beschcchc.
Sig unser frnntlich pitt und beger (ivie dann wir bischof zuo Costenz vor zum teil ouch gcpettcn und begert),^aß) uorgedachte nnscrc bsuuders lieben fründ sich uns zno Handhabung cristenlicher orduuugeu, es sig in eim°der anderm, und insonders, daß ein jeder bischof in iren landen und gebieten im in der geistliche!) undcrwnrflich,si» ainpt gebruchcn möge, als vil inen innglich befltzßen wöllen, gott dein allmächtigen, sine« lieben muote, Nlarie,auch allen lieben heilige» zuo lob uud cer, darmit vorab die unbckauutc» hargelousencn piedicanteu nit also jederNach stueui eigenen sinn und willen predige und das einfältig unverständig voll mit verleite, usleggnng der2°,schrift mer verblende und verfüere, denn in cristenlicher leer en(t)zünde, sonder daß geschafft und geordnet werd,'vie hievor vor diser ungehorsame gewäsen, (daß) dhciner sich des ampts prcdigcns n»de,ncme, er sige denn ouch^vr durch stu geistlich obcrkeit darzuo für guot l»,d togcnlich angescchen.
lind (daß) sp sunst also hierin, der notdurst nach, wie wir sonder hossnnng und veitnnve» zno inen habend,°'s° mißbrüch und »üiverung abzestellen, diser zit insehung thuon wöllend, jedoch bis von gemeiner Cristenheitauder ,väg gemeinlich anzenemen angesehen iverdcn.