April 1524,
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Mgen haben die Eidgenossen dem Papste trcne Haltung des Bundes versprochen, und endlich Zürich aus einem^age zu Zug bestimmt erklärt, daß es der Vereinung gemäß dem Papste Knechte znsenden wolle, entweder mitMen Eidgenossen oder mit mehreren Orten, oder, wenn je kein anderes Ort wolle, allein; denn in allen PerMungen sei der Papst vorbehalten. Darauf habe man einen Auszug veranstaltet und dein Papste die KnechteZugeschickt, aber niemand anders aufgewiegelt, besoldet oder weggeführt. Was damals den Eidgenossen Wider-wärtiges begegnet, sei Zürich leid; es bezweifle aber, daß solches von den Seinigcn geschehen. Es wolle auch,"bschon ein Ort dem andern zu Beschirmung seines Regiments, seiner Ordnungen und Satzungen, oft nicht^gleich Gxhz,. ^hc, Altvordern Treue, Gunst und Liebe nicht vergessen und erlöschen lassen, sondern ein-w'd«' beschirmen helfen und dafür sorgen, daß jedes Ort bei seinem guten Regiment bleiben könne. 8. Auch-Äuch stß u,jx hjx übrigen Eidgenossen, gesonnen, alles was gegen Gott, dessen Wort und Lehre gehandelt würde,euütlich zu strafen und sich von den andern Eidgenossen nicht zu trennen, sondern in den Bünden und in Allem,nicht wider Gottes Wort und nicht zur Treuuuug seines „Regiments" dienen würde, sich denselben glcich-°Mig zu machen, damit die Ehre Gottes, seiner würdigen Mutler, der ewig reineil Magd Maria, der auserwähltcnHeilige,, und Engel (die Niemand schwächen möge), erhalten werde, und zu Allem hülfrciche Hand zu bieten,"as zur Erhaltung christlicher Liebe und Friedens diene, auch der Eidgenossen Lob und Ehre, ivie die eigene,Z" schützen, ihre Schmach und Schande wie die eigene auszutilgen, und dies lim so mehr, als man erkenne,aß den Eidgenossen Niemand hold sei, als wer sie zu seinem eigenen Nutze» brauche; wenn aber der Allmächtige'wt ihnen sei, so könne Niemand wider sie sein. 9. Die Eidgenossen möchten diese Antwort auf ihre Artikel,wie die mitgehende gedruckte, in guter Meinung aufnehmen und sie in Allein frcnndlich dcnten. 10. Auf diePage, ob die Boteil diesen Schriften nichts mehr mündlich beizufügen haben, habeil sie es dabei bewenden' 55' In dein Span wegen Weiningen ist Schultheiß Effingcr, als Vogt der jungen Meyer, erschienen.-> 'Anhörung beider Parteien hat man das Geschäft auf die Jahrrechuung zu Baden verwiesen. Indessen^bt es Befehl, daß der Vogt, was Maleficisches vorfiele, nach Verdienen bestrafen solle. I». Bern
Antwort über die „Mannschaft" zu Neuenbürg. Da nicht alle Boten instruirt sind, so wird dieser HandelMs die Jahrrechnung zu Neuenbürg „aufgeschlagen". I. 1. Auf vorigen Tagen wurde auf schriftlichesPchen der königlichen Anwälte zu Mailand und mündliche Werbung der eidgenössischen Hanptlcute ein eiligerwuch von 8000 Mail» bewilligt, der aber wegen ausgebliebener Bezahlung noch nicht zu Staude gekommen. ' Hetzt wird das Gesuch erneuert; wenn auch gegenwärtig das Geld nicht vorhanden sei, so wollen die Anwältel gute Versicherungen von dem König beschaffen, daß Niemand dieser Eile wegen etwas zu verlieren habe,Zu gebührenden Terminen alles bezahlen werde. 2. Auf diese Erklärung hin und die Nachricht, daßAufbruch fürchten, sowie auf die Erinnerung, wie man schon öfter die Leute im Felde vertröstet'huen Hülfe verheißen, wird der französischen Gesandtschaft nochmals gestattet, in Eile mit den Hauptlentc»Mo»,inen und den Aufbruch zu beschleunigen, in der guten Hoffnung, daß auch die Orte, die »och nicht zu-dn^'> nicht söudern und der Eidgenossen Lob und Nutzen fördern helfen. Ii.. Mau vernimmt als gewiß,ste» ^ ^uubündner mit 4000 Knechten den Eidgenossen zu Hülfe ziehen. Darauf wird ihnen geschrieben, manbesten und wünsche, daß sie sich nicht abwenden lassen, sondern ein treues Aufsehen halten, da manA, s-^' Aufbruch vorhabe. I. Auch Wallis wird von diesem Aufbruch benachrichtigt und um getreues
glaubhast angezeigt wird, daß der Wirth zum Salinen in Zürich geredet, Alle, dieHottinger gcurtheilt, seien Ketzer, Bösewichte und Mörder, so werden die Boten von Zürich beauftragt,° Herren und Obern zu ermahnen, daß sie jenen Wirth ernstlich strafen, indem man solche „hochrüerend?"