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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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März 1524,

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Lucern. 1524, 21. März f. (Montag nach dem Palmtag f.).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, (1. 2. t. 540. Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede, p. 173. X. p. 39.KantvuSarchiv Basel: Abschiede, f. 108. KantouSarchiv ^reiburg: Abschiede, Bd. 50. KantvuSarchiv Solvthuru: Abschiede, Bd. XII.

KautonSarchiv Schaffhauseu: Abschiede.

Gesandte: Bern, Sebastian vom Stein (Dicßbach, Luc. Absch, 1). 105). Lucern. (Peter) Tammann;(vMob) von Hertenstein; (Peter) Zukäs; Vogt (Hans) Gössi; Vogt (Hans) Hu'g; Jacob am Ort, Raths-Achter. Uri. (Jacob) Troger, Ammann, Schuir»;, (Gilg) Nychmuth, Ammann. Obrvaldcn, (Niklans)Halter, Ammann. Nidwaldcn. (Marqnard) Zeiger, Ainmann. Zug. Vogt Schönbr,inner; (Ulrich?) Staub.Glarus. (Jost) Tschudi, Ännnann. Basel. (Niemand). Freibnrg. Venner (Hans) Krunnnenstoll.^olothurn, (Hans) Stölli, Schultheiß. Schaffhausen, Ludwig von Fnlach, Appenzell, Broger;

Landweibel, Abt St. Galle». Ludwig von Helmstorf. Stadt St. Gallen, ... Seckelineister.Wallis. Thomas von Schalon, (Lncerner Abschied).

U. 1. Dieser Tag wurde iir aller Eile angesetzt auf die Mahnung von Bern, und zwar auf Airrufen der^uzösisckM Gesandtschaft, auch des Herrn von Sormann und der drei aus dem Felde gesendeten Hauptlente.Nachdem man diese verhört und auch einige aufgefangene Briefe des Hieronymus Morone verlesen; nachdem^'lier der französische Admiral und Marschall ihr Begehren vorgebracht, zur Beendigung des Krieges ein sofor-Aufgebe von 8000 Knechten zn erhalten, um ohne Verzug nach Varese undGalera" zu ziehen, dieHeinde ei»,zuschließen und mit der Hülfe Gottes zn überwinden oder wenigstens zu trennen, hat man beschlossen,Aufbruch zu bewilligen, doch mit dem Beding, daß die französischen Anwälte selbst die Hauptlente suchen,die nöthigcn Knechte irnd das Geld aufbringen können; man wolle aber jeden Zwang vermeiden, nachschalt der Vereinnng, 2, Beinebens wird der König dafür entschuldigt, daß er für diese Werbung nicht mitd verschen, da er durch den Zufall überrascht worden sei; nichts desto weniger werde er diejenigen, die ihm'"'M ia kurzer Zeit gut bezahlen. Wenn die Eidgenossen irgendwo Geld auf Zins oder sonstwie aufzubrechenMüßten, so worde er das gütlich zurückerstatte»,. Ii In dem Streit zwischen Peter Graf's sel. Erben von St.alle» und seiner Witwe Susanna werden Klage und Antwort samt den zndiencnden Briefen verhört, und der°te von St. Gallen nochmals beauftragt, dafür zn wirken, daß seine Obern den Handel gütlich zurichten"""'suchen; ist dies nicht möglich, so soll derselbe ans die Jahrrechnung zn Baden kommen; inzwischen soll derRhcinthal angelegte Haft in Kräften bleiben, wenn nicht ein gütlicher Austrag zu Stande kommt. «. Auf' "suchen der französischen Botschaft nnd der drei Hauptlente aus Mailand, ihnen zur Bekräftigung der an die^chte erlassenen Schreiben zwei Nathsboten zn sende»,, wird verfügt, es solle» Bern und llri Boten verordnen,u»f Doustag nach Ostern (31. März) in Lucern ihre Instructionen in Empfang zu nehmen haben, «I. 1, Der-"sog von Savoyen läßt schriftlich nnd durch einen Boten berichten, daß der Papst eine Botschaftheraus"u»d^' ^ gunzen Christenheit Friede zn machen, 2, Betreffend den Bischof von Genf, die von Bercelli

andere von Picmont wird dem Boten geantwortet, der Herzog möchte sich vorsehen, daß weder dem König1 de» Eidgenossen von dort aus etwas Feindliches begegne, da man ihn dafür haftbar machen würde,i 1324, 17, März (Donstag vor dem Palmtag), St, Galle», Abt Franciscns a» die eidg, Botschaften'ucern. Ein Gotteshausmann, Wißhans Marti», sei lange Zeit im Gefängnis; gelegen »nd zuletzt nach Lnccrn'1" worden, wo er noch liege, vermuthlich nicht unverdient; es bitten aber Fraund Kinder und andere