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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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386 März 1524.

des Thurgöuws wegen beschechen, also daß etlich der Meinung syen nit not sin, unser dryer Stctt botschasteü gäüFrouwenfeld zuo fertigen, alles uß Ursachen so ir von üwern botten . . haben mögen verneinen. Und wieiovl nuder merteil Orten nachgelassen haben, daß wir von den drycn Stetten zno dem verrumten tag gan Frouwenfeldmögen schicken, doch mit fürworten, was uns nützit berüere, daß wir darzuo nützit reden noch raten, und aberby den übrigen handle» mögen sitzen, will uns nit gefallen, zuo diser zit und in solicher verirrter Meinung jemandvon uns abzuofcrtigen, und begeren aber daby an üch, ir wöllen üwer botschaft har zno uns fertigen und diealso bescheiden, daß si uf Frytag vor Mitfasten zuo rechter ratzit vor uns erschine, init uns, onch üwernxundunser» lieben Eidgnossen und Mitbürgern von Fryburg (resp. Solothurn) underred und ratschlag ze thuond, wavuns allen zuo erliden und mit den übrigen Orten unser Eidgnoschaft uf dein nächsten tag, so zuo Lucern gehaltenwirt, zuo reden sye", zc. S>. A. B«»: T-uisch Misswe», v.r.2011>.

Ueber die hier erwähnte Tagleistung wissen wir nichts Weiteres anzugeben.

Zu < » Basel begründet in ausführlicher Instruction seine Bedenken gegen weitere Strafmaßregeln - -'„Es soll onch unser bott unser lieb Eidgnossen mal berichten, mit was großer gesar der Abt etlich der unsere»von Riehe» uf den Priester sin beger ze reden gelöcklet und hindergangen und darnach derselben sag als e>»kundschaft nusern Eidgnossen fürbrocht, deß wir ganz dheins gefallens gegen dem Abt lragent; aber damit hatder Abt unser l. Eidgnossen zuo solcher erkanntnuß bewegt. Und so diß beger bin Eidgnossen versahen, das >ßmit heil; wo aber nit, diewyl sich dann der priestcr vor unscrm gesessenen Rat für uns als die ordenlichc oberkeüzuo Riehen oder, wo das dem Abt nit gelegen, für sin des Abts päpstlichen conservator und richter, so er all)»'hat, zuo recht erbotten und was da erkennt, dem statt zc thuon begeben hat, und wir dann dermaßen Harkomen,daß wir in unser» oberkeiten bishar niemandem gewalt zuofüegen lassen, soll unser bott solche rechtbott anzöige"und fürschlahen, ouch darby reden, daß wir den Priester an der orten eins, welches dem Abt am gefelligisten, zu°recht handhaben wöllen, der zuoversicht, man werde sich diß erbictens billich und billicher fettigen lassen". . -wahrscheinlicher Anstifter dieser Reiberei wird im Eingang der Schaffner im Wettingcrhaus zu B. bezeichnet)'

K. A. Basel' Abschiede.

Zu «I. Zu voller Darstellung der waltenden Gegensätze möge hierauch folgende Kundgebung Raum finden-

1524, 8. März. Schwy; an Zürich. „Uns langt an von den bilgcren, so da züchen von vernus (?) har diuchüwer statt und land zuo der muoter gotts gan Einsidlen, wie daß sy in üwer statt, ouch uf üwer landschmangcwendt (angekcrt) werden, was sy darmit meinen, semlich fcrt zuo thuon, es sy(e) nienerfür, und was sy by d)"'widstock thuon wellent, und derglichen (als uns bednnken) ungeschickt reden, damit man die guoten bilger undcrjtatabzuowenden. Semlichs begegnet uns so vil, daß es uns eben fast befrömdcn will, und wiewol ir verineim'ä'üwerer fachen so gwüß (ze) sin, daß ir semlicher ferten nit bcdörfent, ist doruni nit jederman volkomen. Deßh"wir vermeinen, die wirdig statt nit umsunst von gott zuo eren siner werden mnoter userlesen sin. Wir wem'''ouch, christcnliche ordnung halte in, daß ein jeder handle und wandle neben sincm cbenmenschcn, um das I ^nieman an im ärgeren soll. Harum ist an üch unser gar früntlich ernstlich bitt, ir wellent allenthalb by 'üwern verschaffen, daß man die bilger, sy syent wer sy wellent, anc semliche verhindernus ziehen lasse, sunder !')mer fürdern, dwyl und nieman müssen mag, durch was mittels Gott den menschen in sin gnnd ziechcn will'--'

St. A. Ziii-Ich: A. Schwyz-

Zu l. 1524, 4. März (Freitag nach Oculi). Vogt und Rath von Kliugnau an die Boten der eilfin Lucern. Anüvort auf die Zuschrift betreffend Klaus Hottingers Proceß. Man finde, daß ihnen deranders berichtet worden, als es damals „bemärlich" (erweislich) gewesen, . . . und hätte sich des Argwohns »' iversehen, daß man zu Gunsten der lutherischen Seete etwas versäumen wolle; man habe sich in dem Ar )verfahren an den Vertrag gehalten und begehre bei dem alten Herkommen bis auf den Entscheid eines chrisiu lConcils zu bleiben, zc. zc. (Das Schreiben ist weitschweifig und ziemlich unklar). Si.A. Luc-nu M!ss>°k"-

Zu u. Es liegen noch mehrere Originalschreiben vor, von denen folgende die erheblichsten sind t

1) 1524, 14. Februar (Jnvoeavit), Biagraß. Hans von Dießbach, Oberster, und gemeinefranzösischem Dienst an die zu Tagen versammelten eidg. Boten. „Edlen zc. :c. Uewern gnaden habensider unserm nächsten oder leisten scheiden nit vil »üwer mär oder anders zuoschriben könne», dann daß jetz '"