März 1524,
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heiße, daß die Herren und Obern seiner Gnaden verstattcn, ein Mandat an Decane, Pfarrer miß Capläneerlassen, wahrend die Absicht gewaltet habe, daß die Regierungen das Mandat c> lassen. Ans dein nächstenwill man hierüber Antwort geben. I'» 1, Betreffend die Besatzung zu Gottliebe» Wied es sin genügenderachtet, wenn dem Vogt, der ein Eidgenosse und Thurganer ist, zwei Knechte aus dein Thurgan beigegebenwerde». 2. Es bringen' zwei von der Besatzung vor, daß sich in. Schloß weder Büchsen noch Pulver nochandere Wehren befinden; daß das Schloßthor schadhast und die Schloßwachcn stets in Gesahi seien, in eine^wfe zu fallen, und daß auch am Hausrath Vieles mangle. K. Die von Ober- und Ricderstammheim, die""klagt worden, in der heiligen Zeit Fleisch „gefressen" zu haben, sind auf eine deßhalb geschehene Vorladung"'cht erschiene»; nun verantwortet sie der Bote von Zürich damit, daß die Gerichte in beiden Stammhcim zu ZürichWren und die Sache nicht criminell sei, und daß somit die Strafbefugnis; seiner Regierung zustehe. U.'Zu^tammheim sollen Einige mit dein Crucifix und hölzernen Bildern unschicklich umgegangen sein, was nun demSchulmeister aufgeladen wird; auch soll der Sohn des Vogtes daselbst anders predigen als von Alter her, sodassAbt von St. Gallen an seinen Zinsen und Zehnten Eintrag geschehen könnte, i. Die verordneten Botenzu Jttingcn und Rheinau die Rechnungen eingenommen und sie schriftlich dem Landvogt übergeben.
^ucern. 1524, 9. März f. (Mittwoch nach Marc f.).
z. T.-.NS.rchi» L..cci'»: Mg.m.m. Abschi-d., ». -- 9»I, Dta«.s->r-,.iv Zü.iM- Adschi.d., Bd. 9. s. 19».
Ben. - Mg eidg Abschied., VV. p. IS9.X.P.9I. .«-»„»..sarchi» B.'s-l- Abschi.dk, k. 109. j!a»to»da>M.i» Biburg: Abschi.d., Bd. 9°.Dolot»»r..- Abschi.de, Bd. XII. Kautons.irchw Dchaff»a..,'-.. - Abschi.d..
Gesandte: Zürich. (Meister Jos von Kuoscn). Bern. Sebastian von Meßbach. Lucer». (Peter) Tammann,Schultheiß; JMs, Schultheiß; (Jacob) von Hcrtenstcin, Schultheiß; Vogt (Hans) Hng. U r i. (Jacob)
^°Nr, Ammann. Schwyz. Vogt Reding. Obwalden. (Niklaus) Halter, Nnnnann. Nidwalden. Arnold^mkelried, Fähndrich. lzng. .Mus Müller. Glarus. („Niemand"). Basel. Jacob Meyer, Zunftmeister.^'°'burg. Venner (Ulrich?) Schncwly. Solothnrn. Peter Stark. Schaffhauscu. (Hans) Ziegler,"Permcistcr. Appenzell, (^l.) Broger; . . . Landweibel.
. " Die Boten von Bern, Freibnrg und Solothnrn erheben den Anspruch, bei allen Geschäften, die dasangehen, mitznhaudelu. Dagegen wird behauptet, sie köuueu nur in Malefizsachcn Stiunne haben,^zubringen, da nicht Jedermann darüber instrnirt ist. I». Abermals ziehen die Boten von Uri, Schwyz und)>-llde„ ,vas in dem Streit zwischen den Gemeinden Lanis und Luggarus und denen von Bellen; des,"lzes n„d feile,, Kaufes wegen lcüthin beschlossen worden, indem der bezügliche Abschied unter Ander.» bestimme,^ die Sache auf die Jahrrechnung zu Lanis zu verschieben sei. Das können sie nicht zugeben, indem siealle Streitigkeiten, welche die Bellcnzcr berühren, seien vor ihnen, den drei Ländern, z» berechtigen und"Putrage,,; sie bitten ernstlich, sie bei ihren Rechten bleiben zu lassen. Darauf haben die übrigen Orte denAbschied bestätigt; jedoch wollen die Boten dieses Gesuch an ihre Obern bringen, t. In dein StreiteAm dem Abt von Wettingen und denen von Basel, betreffend den Pfarrer zu Richen, den letztere bei seiner. Winde Wider den hierüber erlassenen Abschied zu schirmen versuchen, wobei sie weitere Maßregeln gegen den-^ ">it Schaden zu vergelten gedroht, während sie früher dem Gotteshause viele Freundschaft bewiesen, ruft