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Februar 1524,
den Rathen als gewiß gemeldet werde. „Gnädigen Herren, hüt den morgen hat uns der Herr Marechnll vonMontmorency lassen bernofen (und) hat uns fürgehalten', wie daß die landsknecht, die nß Tütschland komen sind,. , . erst uf setz Donstag gan Meiland komen werden, deren zal über viertusend nit sin soll. Unser obristcn Hand. ire spächer zuo Breß ghebt, die st all gsechen Hand, und werden nit über die selbige zal geschätzt; darzuo spreche»unser spächer, daß es lieblos volk sye, wicwol st in Meiland vil druf halten. Die Venedigcr die kommen n»lir macht zun unsern spenden, als man sagt, mit vierhundert kürissern und vier old fünftuseud fuoßkucchteu; st -'Hand den Vice Ney (ge)bettcn um den Vorzug, daß st deu ersten angriff thüend; ich weiß aber nit, ob inen das-selbig vergunnen ist oder nit; das ist gwüß, daß die Meiländer inen nit gar wol trumcn. Die Spanger »»^ander Jtaliäner, die in der statt Meiland sind, Hand sich treffenlich grüst mit vil handgschütz, . . Harnisch »»^anderer rüstung, es stc mit großem geschütz, mit wägen und ander bereitschaft und thuond sich fast us, wie ftluns besuochcn wellen. Morn werden die houptlüt von Franzosen und wir zuosameu gan und ratschlnchcn, , .wir uns schicken wellen; wann wir sind all des sinns, Franzosen und wir, dise landschaft hie disent dein Tisl»>nit zuo verlassen, wicwol unser stend groß pump und triuinph stieren, das wir doch achten unser glück zuo si»,und ich truw gott und siner lieben muoter, es werd uns glücklich und wol gan. Wir sind treffenlich wol eins,und die knecht guotwillig, alles das zuo thuon, das crlich ist. Wir Hand gestert ein lärmen ghebt; dasind Z»'e»so hübsch Hufen von Eidgnossen gsin, daß es eim wol thät am herzen; wir Hand ouch ein hübschen reisigen z»3'ein hübsch geschütz, stein und bulver, daß fürwar . . die stend nns nit des ersten anblicks werden zerströuc»'Wir sind in fünf old in sechs tagen der unsern warten, die der Herr in des Klings namen angenommen ha»Nach gestalt der fach so dunkt uns, unser stend werden zuo usgang diser wuchern uß der statt züchen; sind s>1so ständig im feld wie in der statt, nnd st uns besuochcn wellen, so werden ir . . bald nüwc mär von »»°hören, ob gott will guot". . . Aenderung der letzten Nachricht über den Vice-Noy von Neapel: Es heiße stiZdaß er an der Schlacht theilnehmeu wolle. Der Papst halte sich unparteiisch, ?c. Gemeine Hauptleute werde»den Eidgenossen noch Anderes schreiben. St. A. Be»>: «.Mailänderin-!,--
4) 1524, K. Februar (Samstag vor Estoinihi). Bern an Lucern. Mittheilung eines aus Mailand einlst'gaugencn Schreibens.
5) 1524, 7. Februar (Sonntag nach Purifieat. Mariä). Bern an seine Hauptleute in Mailand. Mitthcil»»bder neusten Nachrichten, ?c. 4) und s) w, St. A. Bern: T-nts-h Misswen v. i. esi d.
RS».
Zürich. 1524, 25. Februar (Donstag vor Oculi).
StaatSnrilii» Lilccr»: ANg. Abschiede cl. 2. Ü2Ü. jrautonsnnchi» Basel: Abschiede k. 102. .sta»»v»»aeel>>v Zreibnrg! Abschiede Bd.
KantouSarchiv Dolothur»! Abschiede Bd. XII. Kantviisarchiv Dchnffhaiise»: Abschiede.
». Bartholomäus Ber(en)weger von Appenzell verantwortet sich auf die ihm zur Last gelegten Acußer»»!b»'die er in keiner arge» Absicht, sondern vielleicht hinterm Wein gethan, weßhalb er um „Gnade" und Verzeih'»^bitte. Heimzubringen. I». Da der Landvogt von Baden berichtet, es werden stetsfort Drohungen ausgcst^gegen diejenige», die nicht zur lutherischen Secte gehören wollen (?), namentlich gegen zivei Untcrvögte, s»ihm aufgetragen, sich deßhalb nähere Auskunft zu verschaffen und ans den nächsten Tag Bericht zu geben. < ' ^Landvogt im Thurgau berichtet, daß die von Stein, die zu Zürich gehören, dem Landvogt drohen nnd dazu »denen von Eschenz Beistand leisten nnd sie zum Ungehorsam ermuntern; daß auch Einige die Fasttage nicht >kund Fleisch „fressen", wcßwegen er drei (Thnrganer) verhaftet habe. Er wird (indessen) beauftragt, dieauf gute Bürgschaft hin freizulassen; mittlerweile soll er weitere Erkundigungen einziehen, um auf nächste» ^zu Franenfcld darüber Bericht zu erstatten, tl. Den Bericht des Landvogtes von Baden und Anderem