Februar 1524. 379
nicht so zu „äußern", sondern gleichfönnig zu machen und mit den Eidgenossen zusammenzuhalten. NM in diesenbedenklichen Zeiten Maßregeln zu ergreifen zur Unterdrückung und Ausrottung solcher Neuerungen, da.n.t d.eEhre Gottes, seiner lieben Mutter und aller Heiligen beschirmt. NnheundEm.gke.tm.ederhergeste.lt und weiteresAerqcrniß verhütet werde. Darum möge es mit seine» Angehörigen verschaffen, daß Empörungen wie d.c.z»Weininge,. und Wädensweil, nicht ».ehr vorfallen, da ...an solche bnndeswidnge Handlnngm n.cht dulden wurde;denn die Eidgenossen seien einhellig des Willens, diesen neuen Glauben m.t Ernst zu unterdrücke» und zu strafen,
so weit ihre Gewalt reiche, zu Stadt und Land.
19. Deßgleichen solle Zürich mit Zwing,i und dessen Anhang, es seien Geistliche oder Weltliche, also ver-fahren, das/Zwietracht, Unfriede und Frevel verhütet werden, Kloster und Kirchen, Reiche und .lrnn bc. den.Ihrigen bleiben, und jede Obrigkeit die Ihrigen in Friede regieren könne.
20. Denn Lob und Ehre. Schande und Schmach von Zürich sei auch die der Eidgenossen und umgekehrt»nd wenn sie auch alle treulich zusammenhalten, so seien ja deren doch ...ehr als genug, d.e .hnen ...chts Gutes
"°"2l'. Auch in den andern Orten beklage man sich über die Beschulen und die große Gewalt die sie bisher
»°n den Päpste... Eardinälen, Bischofen, geistlichen Prälaten m.d^ ».. den
Cnrtisanen, mit ..Anfallnng". Verkanfnng und Vertanschnng der Pfründen the.ls m.t dem Bellng der falscheAblaßbrief . ...it de... strengen, weitschweifigen, unendlichen ge.stl.chn. G-nchtszwang und den. Bann, der zu oftfreventlich in weltlichen Händeln gebraucht worden, .,und sonst ... ander We.s und Weg, fetzt ""'w h ^ r dworan die Eidgenossen nicht minder Mißfallen haben, als d.e von Znnch. weßhalb .e auch des W. le.w undVorsatzes seien,' mit einander stattlich darüber zu sitzen und Anfchlage und ^orsorge zu treffen, da.n.t ».an f.lcherMißbräuche entladen und dasjenige vereinbart werde, was Alle» zu^ob Nutz »nd b hren ....
In de... Lncerner Ere.nplar ist der letzte Abschnitt ... e.n.gen Stellen durch e.ne salfchende Hand gennldert.
^ m »iiricln Abschied-. Bd. ». k. Nil—IV7. - St. A. B-rn: A. Kirch.. Ang-Ieg-nh-l.en.
Ab>?^0-0^ «bMve. Bd. «7. - K, ». SchaMus.»: »bsch'-d-. - «. «. « s. «bsP-d°-
Zu t. Ans den vorliegenden Acten sind noch folgende hervorzuheben:
l) 1524, 23. Januar. Bigraß. Hans von Meßbach und Burkhard von Erlach an Sch und Rath in Bern.^ » l^idanosseu von ^ucem Mo-
1) 1524, 23. Januar rmgraß. „../...s^ru g. lieben . . Eidgnossen von Lneern zno-
!- „W.r haben gcmc.ne» E.dgnosfcn uf e.n , ^ ^ flarlich verstau werde». Nun
beschickt, ein antwnrt geschriben a s >r dam ..„s,,.. sigcnden zno hilf
warnen sp uns in den selb.geu br.efen, wie f) ,^.st.,„dcn dann daß vorgemclte b. H.
"nt lüt n»d gelt, das w.r aber b.shar »>t g ft , l ^
s'ch nnpartygisch halten well; und s^""' ^ 7 .vcllcn verschassen, daß b. H. von g.neinen Eidgnosscn,
"einen lhnon n.öchtl, .st an u. g. unser f.undl ) , ^ ^ ^ crmanen der trüwen d.enstcn,
"fs fründlichest und bäldcst mit .iE» bnb^ (nu) s.fge jctz und zemal ein Eidgnoschaft des willens,
s° ein Eidgnoschaft cristcnlichcr k.rchcn b.Sha. " ^ ^ ^t. wider in besitzung des herzogth.m.S
^ l.b und guot zno k. Mt. ze setzen, bw so lnng ^-öngen als ir dann scmlichs ufs allerbest
Meiland kom.n, mit bitt, si» Hl. well sich alfo h.er.n ^fU'U.fg.fch e 0 g .können und müssen ze verschaffen." 2. Bitte um Bc,traft»..; der-ohnc ... ö
2) 1524an die zugewohnter
gewohnte „verrätherischer" List drei „GefenfaM.cm, v>e ... .
^"ger, gelegen, am 28. d. überfallen, gegen 50 Mann umgebracht und Andere weggeführt; der Entsatz sei zu>pat gekommen. Gegen Berichte, die sie vielleicht darüber verbreiten, .vollen die Eidgenossen nur diesen AngabenGlauben schenken. Man bitte auchj die hinaus geschickten Knechte ohne Aufenthalt wieder Herznsenden »nd ferner7 "öterliches Aufsehen zu haben, w. s.. A. L »cmi: Miss,»-».
2) 1524, 2. Februar (Unser Frauen Lichtmeß), Bigraß. Jacob von Cre an Sch. und Rath in Bern,^zngnahme auf seinen letzten Bericht: Man höre vielerlei und seltsame Reden; er schreibe aber nur, was in