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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 1524.

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den Bauern stecke; denn als neulich zu Weiningen einige Häuser niedergebrannt, haben sich die Bauern in großerZahl zusauuncngcrottet, mit Harnisch und Geschütz versehen und eine Ordnung angenommen, olsob es zurSchlacht ginge; es sei doch wohl etwas Unerhörtes, daß man das Feuer mit spießen und Harnischen löschen wolle;cs müssen also diese Leute etwas Anderes im Sinne gehabt haben, was ohne Zweifel wider die Bünde wäre.

ll. Ebenso schmählich sei der Vorfall zu Stammhcinr im Thurgan, wo Einige ^dasErucisir in Stückellchaucn mit den Worten: Bist du Gott, so wirst du bluten; Ivo junge Knaben, vom Schulmeister und etlichenAndern aufgewiegelt, die Bilder, die von Zinn oder Eisen gewesen, mit Steinen beworfen, da sie dieselben nichtZerstören konnten. Solche Handlungen, die auch anderwärts vielfach vorgehen, gereichen zur Verachtung Gottes,seiner würdigen Mutter und der lieben Heiligen und seien erbärmlich zu hören; es sei doch kein Ort oder Dorf>" der Eidgenossenschaft so schlecht, welches dulden würde, daß man sei» Zeichen oder Schild verachtete.

4. Zu Elggau (Elgg) habe Einer „ganz grob» lutherisch gepredigt, und als ein guter alter Priester etwasdagegen eingewendet, habe letzterer sich in die Grafschaft Thurgan flüchten müssen, und mich da werde er gewarnt,'"an könnte ihn gefangen nehmen und »ach Zürich führen, wiewohl die Obrigkeit daselbst den Eidgenosse» (uns)""d gar nicht Zürich (allein) gehöre.

5. Zürich wisse aus der Kundschaft, welche Lucern bei geschwornen Eiden aufgenommen, was der Wirlh zuTöß geredet, wie ».an die Kuhmänlcr und Knhschwänzc -c. den rechten Christenglauben lehren müsse. Solchesk'anke sie nicht wenig; denn ihre Väter und sie seien wahrlich bessere Christen nnd haben eher den wahren Glauben,"'s jener leichtfertige Mann, und werden es, so Gott will, auch ferner bleiben. Darum vertrauende denen vonZürich, sie werden diesen Mann, der die Eidgenossen nicht nur am „Zeitlichen», sondern an Seele und Leibtzrschmäht, nach Verdienen strafen, damit weiteres Acrgerniß verhütet ivcrde.

6. Schon auf mehreren Tagen habe das Kloster Engelberg geklagt, daß die von Küsnncht an. Zürchcrsee sichweigern, dem Kloster ferner den kleinen Zehnten zu entrichten und darum Recht n»zu»eh»>en, waS vermuthlich"an dem lutherischen Predigen des Commenthurs (Konrad Schund) herrühre. Sollte es aber dazu kommen, daßjeder nach seinem Willen thäte »nd dem Andern daS Seine vorenthielte, wozu wären denn göttliche und inenschlichcSatzungen und Rechte „erdacht und geordnet»? Da wäre cs doch besser in der Türkei zu wohnen, als bei solchenChristen. Zürich werde deßhnlb freundlich gebeten, die Küsnachter anzuhalten, ihre Pflicht gegen das Gotteshaus^"gclberg zu erfüllen.

7- Es werde geklagt, wie die Unterthanen mit de». Schaffner zu Wädcnswrst nnd Richters.".,, so gröblich""'fahre,,, in gesammelter Gcmcindc abge.nehrt (was ?), das Seine zerschlagen und soviel Frevel und Mnthw.Ucn""'übt, daß er seines LcibeS und Lebens samt Weib und Kindern nnd Verwandten nicht sicher gewesen und dasSchloß nicht mehr habe verlassen dürfen. Zudem haben sie sich mit Eiden (gegen die Herrschaft) verbunden, wasAlles in der Eidgenossenschaft fast unerhört sei; darüber werden Schir»)z und Zug noch mehr berichten tonnen.

8. Der jetzige Vogt in den freien Aen.ter» im Aargau, ein Zürcher, befasse sich zu viel mit der lutherischenNcuernng; wen./er dahin komme, »m zu richten (Gerichtstage zu halten), bringe er Büchlein m.t und prediged"" gemeinen Mann daraus; dadurch sei das Volk in solche gottlose Leichtfertigkeit gebracht worden, daß Em.ge'» der Fasten Fleisch und Anderes essen, was die Kirche verbiete., Darum haben die fünf Orte, die an dieser ^ogter""ch Thcil haben, ein offenes Mandat an alle Kirchhören ergehen und durch die Untcrvogte und Werbet überall""'künden lassen, daß sie solches nicht dulde», sondern abstellen und strafen wollen. Demgemäß werde Zürich"'"'"Hut, mit dem Vogt zu verschaffen, daß er thuc, ivas einen' Vogte zustehe; denn er sei der andern Ortek'wcht und Vogt ebenso wohl als derjenige Zürich's.

l). Uebrigens sei es nicht möglich und auch nicht nolhwcndig, alles aufzuzählen, was der Art täglich vorgehe.M»» habe sich überzeugen müsse», daß alle diese unerhörten gottlosen Händel in Stadt und Land der liebenAk>ge»ossta von Zürich herrühre von Zwingli samt Leo Jud und andern sniester» und Anhängern, welche^"ttes Wort, das zu Friede und Einigkeit dienen sollte, nach ihrem Gefallen so predigen und auslegen, daß'""er Zwietracht, Haß und Zerstörung christlicher Treue und Liebe gepflanzt werde ; obwohl man nicht eigentlich'"'ff«, was sie, und besonders Zwingli, predigen, so spüre man doch täglich die bösen Früchte davon. -

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