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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Februar 1524.

Februar 1524.

^ö»ig von Frankreich dankt schriftlich für den bewilligten Aufschub und verspricht, sowohl die Pensionen als die''sprachen seinerzeit treulich auszurichten. 2. Bern soll die Ansprecher von Greycrs und Saunen >'c., die nicht^lide April warten („beiten") wollen, zur Ruhe weisen, l». Der Landvogt von Baden berichtet, er habe zu' Mg»a» Einen in, Gcfängniß, der sich in dem lutherischen Handel vergangen, und übergibt jedem Boten eine°pie der aufgenommenen Kundschaft. Deschalb ergeht ein Schreiben au Bogt und Rath zu Klingnan mit" Weisung, den Gefangenen dem Landvogt znznfertigen, weil dessen Verfehlung das Malesiz berühre. ^Heimzu"»gen. Die von Schaffhansen erklären schriftlich: Sie können nicht crmessen, daß es in ihrer Besngniß"N, die Zürcher oder andere Eidgenossen von einem Glauben zu drängen, mit dem sie meinen, ihrer Seele Heil" schaffen; darum haben sie auch keine Boten mit den übrigen Orten schicken wollen. Daraus ist zu merken,sie glei^ Christen sind, ivic die Zürcher. Heimzubringen, ob man init ihnen auch etwas „reden" ivolle.' Da ein Tag nach Francnfcld auf Lätarc <6, März) angesetzt worden, so bringen die drei Orte Bern,"eibnrg und Solothurn vor, daß sie, wenn sie dahin kommen sollen, auch bei allen Nechnnngcn und Geschäften"" möchte,,. Heimzubringen, da man hiczu keine Vollmacht hat. Auf diesem Tage wird beschlossen, esstech ^ ^ Seinen, die von Mailand aus dem Feld ohne Urlaub heimkehren, nach seinem Gntfinden

k. 1524, 8. Februar. Ludwig von Meßbach, Landvogt zn Lauis, an die eidg. Boten in Lucern (vorerst' w'i und Lucern zn lesen). In dieser Stunde habe ein glaubwürdiger Mann, der von Mailand komme, ihm"'!Wigt, daß des Herzogs Heer am letzten Samstag von Mailand gegen „Marian" und Lodi aufgebrochen sei;"'» es sich ,^itc,. wenden ,verde, lasse sich gar nicht erkennen, auch nicht begreifen, daß es des Königs Macht^."Weifen wagen sollte, es wäre denn durch einen Ucberfall, Nun habe er den Hauptleutcn, welche Knechte""»führen, gerathen, ihren Weg über die Tresa gegen Galla raste) hin zu nehmen; er lasse auch hier und zu"Sgaris 2—400 Büchscnschützen ausheben, um die Knechte zu decken, und habe ins Lager geschrieben, damit"Aben sei,, Ha„fe) entgegengeschickt werde. Er könne nicht bemerken, daß der Papst noch Truppen da (bei'Herzog) Hage; dagegen seien 5—6000 Fnßknechtc gekommen, die laut der Sage von den Gennesern bezahltandere Zuzüge sollen die Florentiner und Sieneser bezahlen. Ferner gehe zu Mailand die Sage, der."z°!l von Bonrbon sei nach Pavia gekommen mit ctivas Fußvolk; seinen Plan, von Genua nach Spanien zu. habe der Kaiser (ab)gewendet und (?) dem Herzog von Mailand zugeschickt. Genaueres werde der ans-

llckte Späher bringen. S>. A. euc-m-Misswc».

A " 1524, 12. Februar (Freitag vor Jnvocavit). Joachim von Nappenstein zn Wellenberg an die eidg.^ fch»ften in Lncern. Antwort ans ihre Zuschrift betreffend seinen Rechtshandcl mit Hans von Landenberg,vcrlx""^ 'hui gesetzten Tag gern besuchen; sei aber durch einen Brnderssohn des Genannten an seinem Leibedic/°^ "^'dcn, sodaß er nicht so bald erscheinen könne, was sein Gegner wohl ,Visse, ?c. Darauf bitte er,

>voe."^ Sache nichts zu handeln und die verkündete Frist zu verlängern, damit er sich persönlich verant-Möge, zx. St. A. Lucmn MWveu.

1-1-Februar (alte Fastnacht). Niklans Mnheim, Landvogt im Thnrgan, an die eidg. Boten inTeelilm ^ ^'"'l>ee von Constanz, des Namens Labhart, habe vor ctiva 15 Jahren eine Thurganerinbeu Vermögen an sich gezogen und Kinder bekommen; nun werde das .ererbte Gut, das wohl 800 Gl.

>verd'^' »»d >mch Eonstnnz genommen; der Abzug, den er als Landvogt mehrmals davon gefordert,

Ha»h was er hiemit anzeigen wolle, um Bescheid und Rath zn empfangen. 2. Des lutherischen

halb habe er dem ihm zu Lncern erthcillen Befehl gemäß einige Artikel verfaßt und in den Kirchen