Druckschrift 
4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
Seite
369
Einzelbild herunterladen
 

Februar 1524. Zgr>

"»d einpfangeii. «. De» Spital zu Milden läßt uiau bei seiueu hergebrachten Nechtsaiucu in der Herrschaft^ ^audsou bleiben; doch soll er um das „Lob" (Inuäonrium) init dem Coinmissar sich abfinden. «I. Auch deinGotteshaus Peterlingen ivill man seine Zinse, Gülten und Nutzungen verabfolgen lassen, mit dem Beding das;^ »Lob und Gült", ivic beide Städte zu thun pflegen, nach der Herrschaft (Grandson) Brauch bezogen werden.' ^on Glando von Ligerz und die Ansprüche anderer Edcllcnte in der Herrschaft betreffend, so will man den'wannten bei den vier Mannen ans seinen Gütern zu Bonvillars (unbclästigt) bleiben lassen; wenn aber die-^ben Güter hätten oder künftig bekämen, welche vormals „Usagia und Bräuche" gegeben, so will man solche^behalte» haben. In gleicher Weise sind andere Edle zu halten. I Die Zinse und Gülten, die das Hans^ ^ohann zu Uvonand hat, läßt man demselben wie bisher verabfolgen; jedoch soll der Orden daselbst keinerleiNulichkxjt nnd Gericht nnd keinen andern Amtmann haben als für den Bezug der Zinse, er zeigte denn mehr^^'chtslitel) als geschehen ist. A'. Denen von Mngeta (Bngcllcs?) ist der Zins von 3 ans 5 Pfnnd gesteigert;^itzgen siad die übrige» 5 Pfd., die der Coinmissar gefordert, abgclännt. Ii. 1. Dem Schreiber Galandat hatals Usagien 1 Mäß Korn, V- Mäß Haber und 1 Eapann auferlegt; bekommt er mehr Güter, so soll er""uthalb wie Andere gehalten werden. 2. Für sein Haus ist ihm ein Backofen vergönnt; wenn aber der^'»chie Backofen verliehen wird, so hat er zu erwarten, was ihm auferlegt nnd Andern abgezogen werde.' von Bernhard Armbrostcr geschehene Leihnng des Holzes an die von Bonvillars, sowie die (FestsetzungMarch gegen den Herrn von St. Martin soll bis ans weitere Untersuchung des Streites verschoben sein,di/ der March zum heiligen Kreuz (Sie Croix) soll der Coinmissar nnd Landvogt fortfahren,

" Mten einzuziehen, da der Herzog von Savoyen zwei (verkündete) Tage nicht besucht und'(dadurch) die beiden^'Me in unbillige Kosten gebracht hat. I. Dem Bogt in Champvent ist geschrieben, er solle die „Wegsame" inBezirke bessern, damit die „Salzführnng" ihren Gang haben könne.

Z" Das Concept der Ausfertigung für den Abt haben die Berner Latein. Missivcn, I!. 136 a.

1524, c. 8. Februnr f.

...Rundreise von fünf zürcherischen Botschaften in den zwölf Orlen, behufs Beantwortung der gegen ZürichEbenen Wagen.

lieber diesen Schritt geben die noch vorhandenen Acten die nothdürstigste Auskunft!l) 1524, 1. Februar (Montag vor Lichtmeß), Zürich. Abordnung von Boten. Nach Bern, Freibnrg""d Solothur»! M. Heinrich Wälder; Bapt. (Beat?) Effinger. Nach Lnccrn nnd Un«erwaldein M.^ von Knosen; Hans Ustri. Nach Uri, Schwpz und Zug! M. (Heinrich) Nubli; M. (Johannes) Wegmann.

Gtzarus nnd Appenzell! M. (Heinrich) Span; Hans Schönenberg(er). Nach Basel nnd Schaff-lausen: M. (Niklaus) Sctzstab; M. Hans Kambli. A. Zttnch: Rathsbuch e. »n a.

^ 2) ,524, 3. Februar (Mittwoch nach Lichtmeß). Zürich an Lnccrn. Man sehe sich veranlaßt, ans Montagder Herrenfastnacht (8. Februar) früh eine Botschaft i» Lnccrn zn haben, nnd bitte nnn, ans diese Zeitund Gemeinde zn versammeln nnd die Gesandten gutwillig anzuhören. Ct. A.L»«»,: Mission.

. ^Instruction: I. Die Boten sollen anzeigen, daß man auf de», letzten Tag zn Lueern, da Zürich ingierigen Zeiten nirgendshin berufen werde, nnd ihm allerlei begegne, durch eine Botschaft folgende (6)habe vortragen lassen:

47