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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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365
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Januar 1524, 365

das gottswort mit cinandren lntetind, so ivurd die meß mich dnimcn gan. Seit her l^nspar, er sorgcti, 08 wurdeuns nit wol crgnu, man wurdi uns für dic statt züchcn, und wir hcttind dir sichten sicnd in der statt, ^tindunser qenreindcn hettends widerig, und sonder dic von Meilnn, deren tröstend sy sich.

4) und s) im Si. A, Zürich: A. Religionsschmühungen.

Mehrere solche Acußerungeu am gleichen Orte.

6) 1524, 18. Januar (Montag vor St. Sebastians Tag), Zürich. „Hans Escher, der rcd(n)cr, ist us hütfür min Herren Rät und Bürger beschickt, und Hand in gefragt, was im zuo Luzcrn sig begegnet. Der hat gscit,als min Herren im den bricf von prinz Ferdinand habint ufgebcn, Hab er den dem schulthcißcn ubcrantwnrt, und^ er in die stuben sig kommen, Hab der schultheiß gseil, ob er kein ander bnef me^ hett vom Keisei, un )a>annnnnn Troger gseit, ir schicken» uns bücchli, schicktint ir uns den Zwingli, den ketzer, das ivärc um. lieber,«ud vil ander reden spent im begegnet unsers gloubens halb." Si, A. Zürich - R°,iMch r.«i>°.

Zu in, 2, 1524, 15. Januar. Ludwig von Meßbach, Landvogt zu Lauis, an dic Boten gemeiner Eid-genossen (zuerst in Uri zu lesen). Abschriftlich- Mittheilnng eines Briefes von seinem Vater Hans v. D. Erbesorge immer, dic bestellten Knechte konnncn zu spät. Und da es den Anschein habe, daß der König, seine Anwälteund der Graf von Arona sich um die Sache nicht bekümmern, so möchte er fragen, ob er nicht „mit Gcschicklichkeil" dazu helfen und rathcn sollte, das Schloß „Waldsold" in Stücke zu „zerreißen", damit nicht neuerdingsdaraus begegnete, was früher mehr geschehen; denn für diese Landschaft sei dasselbe ganz und gar nicht „füglich';'"an könnte'auch das Geschäft wohl so verrichten, daß kein Unglück daraus entstünde. Nachschrift: Dic Feindehaben heute mit starker Macht aus Mailand vorbrcchcn wollen; weil aber das Geschütz noch nicht ganz gerüstetgwescn, so sei der Ansmarsch auf den Montag verschoben. S>. A. «um»: MWu.m,

Zu 1», 3 ist zu bemerken, daß die Vcrncr Instruction auf den Tag in Luccrn, 16. Februar, dieses Geschäft"ls »och nicht erledigt betrachtet. s., A. B°.,: Ms-hud-, vv.... w».

Zu «». Ucbcr dieses Geschäft geben nachstehende Acten nähere Aufschlüsse:

1) 1524, 17. Jnnnar, Biagrassa. „voulllo üos lottres guv mo.ssmgnours l-rämiral vt mnroolml äo Ncmk-wvrane^ out esoritos n. mossoi^inzurs ckes Ti^uas." 1. Anerkennung der treuen Dienste dc. Hanptlente und^"cchte, ,nit denen auch der König höchst zufrieden sei, sc. 2. Begründung des Ansuchens um eine Verstärkung,'uit Verweisung auf dic mündlichen Berichte von Härder nnd Kattschinid, sc. sc.

^ K. A. Basel: A. Mailänd-rlrieg-lCopic).

2) 1524, 17. Januar, „Biegraß". Wilhelm Arscnt an Dietrich von Endlispcrg, Schultheiß zu Frcibnrg.''^ls ich üch bu Wilhelm Zcso gcschriben Hab, wie ir durch in alle märe wurden verneinen, was hie b>) uns"°rha»den ist, so wüssen, ».in Herr, deS tags als der Zcsoz von uns geritten, Hand uns unser syend em lärmen^bcn an zwcycn enden; dann si hatten ir knndschaft, wie dann ctlich unser knechten uf die put zogen waren nac)

bis uf huudcrt oder zwei; deß hattend in.ser fpend ir guote Verräter.) von de» M"' "ß dem l""d, undwwil wir den lärmen hatten, Hand si ein züg bis uf dic iijm stark ze roß nnd ze fnoß gcfch.ckt da m.ser tmchlund Hand unser knccht gefunden einen hie, den andern dört; dann da was v.l w.ns >m selben do.f . dann""ser knccht all tag nach win dahin fnorcn. Also sind leider die ouch dahin kommen und ,i funden (am) füllen""b trinken, hatten ganz und gar kein wacht, als dann die syend ir Verräter.) guot hatten rannten dahar und""unser knccht hin mit vil büchsenschützen; dic unfern stallten sich tapfer zuo wccr, dermaß daß die fycnd bcgerten,^ si sich söllten ufgcn, als ctlich sagen, so darvon komen sind; und nachdem als st sich ufgcben Hand ift c»,h °"pt».an under ine» darkomcn mit sincm züg und het alls erstochen, was da gestn .st, (und) sind von mm E.dguossenb'lr oder sibenzig man leider da beliben; der Heid nnd der von Glaris Hand aller mcift knechten verloren, dannwaren sunst'uit vil knechten da, die ....der ander houptlüt hörten, dann under men beiden. Ur, hat v man"rrloren; ich h,.,. einen verloren, ist der erst man, den ich m disem zug verloren Hab, gott well n aller scclAls uns die märe kamen am abend, waren .vir unrüewig und verordneten zwc. sank, lut, d.c dann aller"'"st verloren hatten und als uf gcsteru zugcn wir in das dorf. da das beschechcn was. funden leider die""fern elendklich da liggcn, zerschossen, zerhowcn und gestochen, ,vol b.) hundert; doch waren ctlich welsch wcnturier' ; der unscrn sind aber nit n.er dann als obstat bi lrr beliben. Also Hand wir si all vergraben und demnach