Januar 1524, ZgZ
Astern zwar nicht ablehnen, aber mit Brief und Siegel erwiesen sehen wollen zc. Die von Grünenstein haben^ Hofleute rechtlich belangt vor dem Abt zu St. Gallen und wollen kein anderes Recht annehmen, während^ ^^»cher meine», jene seien des Abtes und Gotteshauses geschworne Lehenslcutc, und die Entscheidung gebühreEidgenossen; sie haben daher ihn, den Landvogt, ernstlich gebeten, darüber Bericht zu erstatten und ihnen^ einem billigen Recht zu verhelfen. Da die Balgachcr denen von Grüncnstein große Steuern und Gültenkeine» Schirm haben, sondern sich immer an den Landvogt wenden müssen, so möchte erv», das Recht vor dem Abte aufzuheben und den Parteien ein anderes Recht zu weisen. St. A. ?»«»,: Missw-».
, Vv. 1524, 31. Januar (Sonntag vor Lichtmeß), Lucern. Die eidgenössischen Botschaften an die III Bündegrauen Bund". „Uf disem tag sind wir bcricht, wie daß nnscrn fygendcn in Meiland etwas hilf und trost,M mit spyZ^ wank und anderm schinbarlichcn fürschuob durch üwer landschaft an etlichen enden beschcchcn und^ i bcschcch^ das uns befrcmbdet; darum haben wir gcmeinlich angcsechen, allenthalben alle paß zuo vcrhneten,tti>s Lowers, Lnggaris und andcrschivo, Iva wir arkwenig sin mögen, nnsern fügenden einichcrlei fürdrnngM'snch daß wir im seid haben (als ir wüssen) die nnsern. Daby (sind) wir ouch gründlich, ./ ^ß unser und üwer gnädiger Herr der Bischof von Chnr mit nnsern fygeudeu ctlich geschäft und»nd unruoiv und Widerwärtigkeit macht, unser Eidgnoschaft und den unser» im feld ganz nachteilig
daß ^»lydlich, und wieivol im vor geschribcn, daß sin gnad darvon stand, ist (das) nit fruchtbar, nochüch' ^ stände; sölichs wir von sincn g. nit iner lpden könnden noch wöllen. Darum so langt an
daß ^'»iHlich bitt und beger, ir wöllen in üiverm land und gebieten allenthalben vcrsechen und fürkommen,>vn>d""^^' jbgvndcu durch üwer land in dhein weg fürdrnng oder hilf beschcche, dann uns sölchs nachteilig sinvnßr ' unscrm g. Herrn von Chnr reden und verschaffen, obgemcltcr hnndlen und practiken mit
^ jggeuden abzuostan und sich dero (zuo) müeßigen". . . «. A. Granbündm pOrigina».
von ^ ^ r Instruction: „Unser bott soll ouch vor gemeine» unser» Eidgnossen ein fürdernus an Eberlindoct Nüiven Hcwcn, damit Herrn Heinrich Mcltingcren sin vogt und des selbigen stieftochter, so von
^Lilheln, Grieben, unscrm bnrger seligen, harkompt, zuogestcllt wcrd, forderen." (?) K. A. Basu: Mschndc.
v findet sich nur im Luccrner Abschied, als dem Conccpt. Deni Freiburger (und Solothurner) fehltvordem dem Basier I», I, dem Schaffhauser dieselben uebst dem Appenzeller außerdem »».
3u I,. 1524, 18. Januar (Montag nach Autouii), Luccrn. Kundschaft betreffend den Wirth zu Töß. Einige'"stnen, die auf dem Wege nach Consta»; in seinem Hause eingekehrt nnd zu Morgen gegessen, haben ans seine' stll;e, moher sie kommen, geantworteti Ans dem Luccrnerbict. Darauf habe der Wirth unter Anderm erwidert:ich verstou, man spc fast in der Eidgnoschaft guot cristeu worden »nd (habe) den rechten glouben angenomeu,^^'"vmen die kuoschwänz und kuomüler in den großen und in ländern da innen; man müeß sy bald ouch leren" barzuo halten, daß sch ouch den rechten cristenglouben anncmind ?c."
A. Zürich: A, Luccrn. — St. A. B-r» I' Abschi-d-, >v. p. I i i. — SI. A. Luccrn! A. Religionshändcl. — K. A. Freibmg: Abschiede, Bd. S6.
K. A. Schasfhauscni Abschiede, — ebenso in den K. AA. Basel und Appenzell.
sel. Rückseite des Zürcher Eremplnrs sind sechs Personen genannt, die der Beklagte als (Gcgeu-)Kund-
anbietet.
dak ^ ^ einige bezügliche Acten, deren Datum sich leider nicht genau bestimmen laßt;
' lle ober in die Jahre 1522—1524 gehören, ist unzweifelhaft.
. H ,(1522, Mai). Bericht über ein Gespräch in Zug, im Haus Aimnann Stockcrs (der Handschrift nach von' ^vrdmüller). Nach langer Einleitung über» verschiedene Zeitereignisse, Gerüchte, Anklagen gegen Zwinglierl^ Schönbrunneri „Ich bin setz zno Bern gesin, und nachdem und dann setz Rodis war verloren, das gott
""»ie, >wd wette gott, daß es nie beschehen wäre und nüuermc beschäch, und aber das selb Rodis oder die