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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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359
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Januar 1524,

35!)

Auwgus virorum, non putinwsisi vss ulla maaliiuutions uvoonri, cum ait das«. MW prst'atuv a.e (guutsuuaall nos uttiust) stiam msutw nostruo, ut clistus truetutus ksislitsr ssevstue st oxoguntur. Dt talss tum uoa4»am aubäiti siioA oowitntus srA» vos liudsumu« st prsstswus per omni», iuxtu tsumom wutuas nostrasumonis llorssiituiiuo, ns vors guispiam nos uosusurs possit, rssspta. psr uos tuisss pruvtsritu uut usAlsotu,guosi vssiis kons propsusogus uisimo (gusm erAU vos omnss st siuAulos siusers zzsriwus) oiAnillsaullumlluxiwus." Li^n. Aoisiiliuusius. St. A. Luccril: A. Kaiser.

Zu Ii, 1. 1524, 21. Januar (Donstag nach Sebastian!). Zürich NN Lucern. Antwort ans dessen Zuschriftbetreffend die letzte verfallene Pension von Oesterreich (fehlt). Man habe im letzten Jahr weder von dem Königvon Frankreich, dem Haus Oesterreich »och dem Herzog von Savoyen irgend welche Pension empfangen, erwartesie aber täglich und setze voraus, daß Lucern nicht zweifle, map werde diesseits nichts verberge», :c.

St. A. Lucern: Missiven.

Zu I. 1) Beilage des Abschieds. „Artikel und Handlung des kilchhcrrn zuo Müsingen und siner underthanen."

(1). Anfangs so hat der pfaff meister Jörg Stäli von Lachen den pfaffen von Höngg und ein jung meitliin der Alchen zuo Müsingen eelich zuosammengebcn, und demnach der pfaff von Höngg hinwiderumb den pfaffenvon Müsingen und sin mätzen, frow Katherinen von Büttiken, ein ledige, onch zuosammengebcn. Darnach hatberselb pfaff von Wiltingen siner underthanen ungefarlich by sibnen das sacrainent geben utid gesprochen, si habents"ic recht empfangen dann jetzt mit im, all ungebichtet.

(2). Demnach so haben ircn vier von Mitsingen sich in die Alchen nachts verschlagen und die heiligen ufden voraltern hinweg tragen, daß noch niemand weißt, wo si sind, ane gunst und müssen einer gcmeind, und"wriideß hat es nicntan wellen gethan haben. Uf das die crbern alten sind inorndeß znogefaren und die kostlichhiibsch tafel, die üben vil gekostet, uf dem fronaltar genomen und si iu die kainnier uf dem beinhus inbeschlosscn,"ud hat der pfaff und der sigrist jeder ei» schlüssel darzuo, und fünft niemands. Do das die nnrüewigcu ver-uoiiunen, haben sie in der nacht die kanuncr ufbrochen und zerschlagen, dicsclb tafel in das wirtshus tragen unddie bild Sant Johannsen und Sant Katherinen uß der tafel genommen, uf den tisch Sant Katherinen gelegt und^o»i Johannsen oben uf si, uf Meinung daß si füllten junge machen; demnach einer uß inen geredt, ich hauSont Katherinen an die fud wellen grzifen, da konnd ich vor dem oberrock nit darzuo kon, und zuoletst, nachv>l und langem muotivillen, die tafel und alle bild verbrennt. Darzuo sich deß alles nit benüegt, sunder hat«ner die bildnuß unsers Herrn am crüz gcnotnen, wie man den am karfrytag zöigt, und in by dem bart fräfenlichevwüscht und gesprochen, o du cierdieb, ivic hast uns so lang umb vil eyer beschissen, uitd damit zuckt und unser»,Herrn den köpf abgchowcn.

(3). Der pfaff segnet ouch kein ivieivasser und gi(b)ts ouch nit, itnd vil ander ding, was die hl. kilch vor"gesetzt und gebrucht hat, tnot und bcgat er kcinS. Er halt ouch diß heilig hochzyt tiit meß, dann allein an,heligen tag. St. A. B-m: Allg. -idg. Abschied-, ev. p. ist-1SS. — K. ». Fr-iburg: Abschied-, Bd. SS. — K. A. Schasfhi>us -Ii: Abschied-.

2) 1524, 2. Januar. Zürich an Luccrn (u. a. O.). Mittheilung des „Büchleins" über die Disputation,»tan ungeachtet des Ausbleibens der Gelehrten der andern Orte habe vor sich gehen lassen „im namen gottcs,v" Verachtung aller oberkcitcn und menschen, nicman zuo schinach uoch vorteil, oder daß wir »us für andere^iienliche nienschcn erheben, sonder nmb der ccr gottcs und unser seelen Heils evillen", ?c.

St. A. Bern: A. Kirchliche Angelegenheiten. — St. A. Lucern: Missiven.

Äu Mancherlei Verfüaunaen betretend den voll Budenhofen enthalten die Solothurner Rathsbncher«US dieser Zeit.

. Zu I». 1523, 30. Dcccmbcr, Ensishcim. Statthalter, Regenten und Näthe -c. an Zürich. Zusendung"ucs Schreibens von f. Dt. (König Ferdinand) an die Boten gemeiner Eidgenossen, das Begehren enthaltend,vs> sie Basel vermögen, den Bogt Günnigcr seiner Haft und Bürgschaft zu entlassen und den Bürger Kleinhansvldli» zu weisen, das Recht im Gebiete- fürstlicher Durchlaucht, allivo sich „die reden und Händel" begeben, zuwenn aber Basel das abschlüge, so wäre es aufzufordern, laut der Erbeinung zu erörtern, in wessenbuhten die Sache beurtheilt werden solle. Ansuchen, das Geschäft zu befördere,, :c. C>. A. Mi-h- A. o-st-n-ich.