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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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355
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Januar 1524, 355

t«S

Mern, Areilmrg, Solatijurn. 1523, 10. Deceniber f.

(Zweite) Beschwörung des Bnrgrechts mit der Stadt Besauyou,

1. Es liegt darüber folgende Missivc vor:

1523, 10. Dcccmber (Donstag vor Lucia). Bern an Frciburg (dergleichen an Solothurn). Die Boten vonBesanyon, Zeiger dieses, haben gemäß dem Inhalt des Bnrgrechts mit den drei Städten begehrt, daß jetzt, nachAblauf der (ersten) fünf Jahre, dasselbe erneuert werde. Da man dieses Ansuchen billig gefunden, so habe manheute den Großen Rath besammclt, das Burgrccht verlesen und „mit der mcren Hand" erneuert, was man hiemitmelde, damit Freiburg sich darnach zu verhalten wisse; die Bestätigung durch die genannten Voten habe manabgelehnt, weil man diesseits die Handlung mit kleinen und großen Näthcn vollziehe, und der Vertrag bestimme,daß Besantzon in Gegenwart der Votschaften aller drei Städte das Gleiche thnn solle.

St. A. Bern: Teutsch Missivm I'. 217 I>,

2. Laut Frciburgcr Nathsbuch Nr. 41 fand die Beschwörung in Frciburg am 13. Deeember (Sonntag'psa Luciä) statt. Als Boten von Bcsnntzon werden genannt Dionys Dammcrs, Consciller und Gouverneur;Johann Lambcllin, Sccrctair (begleitet von einem Ungenannten). Es wurde denselben im Recrcditiv die Erklärung^gestellt, daß man das Burgrccht gerne neu beschworen habe und mit den andern Städten eine Botschaft sendenwerde, um in Besan^on den Eid zu empfangen, -c. (Kantonsarchiv Frciburg: Missivcn, Bd. VII, 120 5).

3. Laut Nathsbuch 109, p. 130 schrieb Bern am 1«. Dcccmber (Mittwoch nach Lnciä) an Frciburg undSolothurn, es sollen auf Epiphaniä (0. Januar 1524) Boten der drei Städte in Pontarlicr sein, um mit ein-onder noch Besanyon zu reiten. Am 30, (Mittwoch vor CircnmcisioniS) wurde an die beiden Orte abermalswegen des Tages in Bisanz geschrieben. (Näheres fehlt). Frciburg bezeichnete am 31. seine Botschaft (Namenlind nicht angegeben).

4. Laut des Solothurncr Nathsbuchs (Nr. 12, k. 36) fand die Verlesung und einhellige Beschwörung inSolothurn am Mittwoch nach Lnciä (10. Dcccmber) vor Rathen und Bürgern statt. Als Voten sind hieru«r Denis Danvcrs und Johann Lambele(t) genannt, welche Forme» richtiger scheinen als obige.

5. lieber den in Bcsantzon vollzogenen Act der Beschwörung ist in diesseitigen Archiven nichts aufgezeichnet,weßhalb wir denselben nicht unter eine besondere Nummer bringen.

Lucern. 1524, 13. Januar f. (Mittwoch St. Hilarius Tag f.).

^laaig ^watSarchi» ourrru: Allgcai, Abschiede. c>. 2, 5, bog. Staatsarchiv Zürich: Tschad, Abschiede-Sammlung Bd. !>, Nr, s»,

orchiv Bern: Mg. cidg. Abschiede, rv, p, 127. X, p. I, Kalltonsarchiv Basel: Abschiede, i. 77, KaiilonSarchiv Hreiblirg: Abschiede, Bd, 5>I>,Kaiiwnsarchiv Solothurn: Abschiede, Bd. XII, tkantousarchiv Schaffhausc»: Abschiede,

t^/^Mdte: Bern. Sebastian von Dicßbach. Lucern. Peter Tammauu, Schultheiß; Peter Zukäs; HausFr,/ ^Troger, Ammauu, Schwyz. (Gilg) Nychmuth, Ammanu, Obtvalden. (Arnold)(llrb^' ^Miauu. Zug. Konrad Nnßbaumer. Glarus, Vogt (Bernhard) Schießer, Basel, Meister(H vom Bruuneu. Freiburg. Haus „Godion" (Hans Ammauu). Solothurn, Haus Hugi," ^r). Schaffhanseu. M. Haus Seiler. Appenzell. Aiiuuanu Brogcr. — (Luccrner Ex.). -J^cr Bote kennt das Schreiben von dem Lnndvogt iin Thurgau, (worin er meldet), wie er den"s Vtnrtiu ivegeu seines Streites mit Junker Wolf von Hclmstorf gefangen geseht, und was derselbe mit