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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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349
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November 1523,

is,voi>ss^ guibns obristianissimum RoZonr molssturi st porturbari possit, st guoct malus ost, intoil!^l,m,s non-»ulloo aimiatos ognostros a<> zum cliotrrw üuoom proüoisoi in Imno tinom, ut srbi suvamon ot assistontinmlaviaut, guocl si ita, nobis st oontoäeratis nostris, gui prokato obristranissimo ko^i kocloris usxu clovinoimur,plus gnam molostum torot. Ho or^o rFirorantia kaoti illustrissimam äominationom vostram oxousnro possit,Murs oauäsm äs Immsmoäi navitatibus nobis insinuutis moro käolis uvisationis oortiorsm tüoors voluimns,ül. 6. vsstram prooo oxbortantos ut antsdiotum cl. Eobonnonsom opisoopum iucluoors guo ab inoopto clssistatvontra Uenom ot ootoros nobis et InAS nostro ndbsrsntos uibit oorum prosumat, undo ipsis st nobisuovasio vindioto probsatnr, protoroa ut ill. cl, vostra oobiboat, uo armati st bominss Labandio dnootus od^liponäia prononrinuti duois Lurbundio protioisoantur, gnin immo soso donri oontinoant. Uotorit onün ill. cl.vostra ponsaro, ut nisi id bat, guid inds prosortim ab eis gui oidonr minus bono kavout, subsoc^uatur," ost. est.

Wegen der Werbungen in den Freibergen sbb'unoimontaZniaoi) für den Herzog von Burgund hatte Bernfchon am 24. October abmahnende Scheeiben erlassen an den Herrn von Varn und den Castcllan von St. Hippolyte.

St. A. Bern: Latein. Missivcn, X. 113. 114.

2) 1523, 1V. November. Bern an den Herzog von Savoycn. Antwort auf die Eröffnungen seiner BotenZufolge der letzten Zuschrift). Er möge glauben, daß Freundschaft und Bundcspflicht den Entschluß veranlaßthoben, ihm über die Zeitumstände zu schreiben, zumal sich einzelne seiner Untcrthanen nicht gescheut haben (»onorubuorunt), in den Dienst der Feinde des Königs von Frankreich zu treten, und zudem der Bischof von Genfe» Herzog von Burgund zu begleiten unternommen. Da diese Feindseligkeit nicht blpß gegen den König, sondern"»ch gegen die Eidgenossen gerichtet sei, so rathc man dem Herzog, dem Inhalt des Bündnisses genugznthun; dennlallten die Seinigcn den Feinden zuziehen, so könnte er für sich nichts Gutes erwarten, da die Eidgenossen schono»f dem letzten Tag zu Lucern sich bcrathen haben, ivie man ihm die Parteinahme für den Herzog von Burgundigelten wolle, worüber er in kurzer Zeit mehr erfahren dürste, weßhalb man ihn warnen wolle.

St. A. Bern: Latein. Missivcn, X. 119.

Zu <>. Der Bericht, der eine Verhandlung mit Stampa erwähnt, scheint zu fehlen; es sind nur folgende"cten erhalten:

1) 1523, 3. November (Dienstag nach Allerheiligen). Ludwig von Dießbach, Landvogt zu Lauis, an dieg- Botschaften auf dem nächste» Tag (zuerst in Uri zu öffnen). Der in das Lager geschickte Bote sei gestern

Ahngekommen und melde, daß die Eidgenossen letzte Woche bezahlt worden, und die Spanier letzten Freitag,Ehrend einer Musterung, einen Angriff gemacht haben, worin zwei (Edelleute) umgekommen, Hans von Erlach

Zoachim Muntprat aus dem Thnrgau; etwa 15 seien verwundet worden; im klebrigen stehe alles wohl; denn»der Stadt" gelte ein Brot, das früher einen Kreuzer gekostet, jetzt mehr als dreimal so viel, sodaß (dieelagerten), wenn die Unser» des Wetters halb noch einen Monat im Feld bleiben können, einen Ausfall thun

Hungers sterben oder Frieden machen müssen, sie würden denn, wie zu besorgen sei, da sie schon damit""gefangen, 50—60,000 Personen hinausstoßen, die man aber „untugculich" wieder hineintreibe. . .

St. N. Lucern: Missiven.

2) 1523, 4. November (Mittwoch nach Aller Heiligen), vor Mailand. Gemeine Hauptleute von Städte»"»d Länder» w. an die Orte und Zugewandten. Sie befinden sich wohl und erfreuen sich guter Ruhe und

'"»gleit. Vor drei Tagen sei ihnen Warnung aus der Stadt zugekommen, daß der Feind auf heute ausbrechen"»d »rit schlagen wolle; sie haben sich darauf gehörig gerüstet und erwarten den Angriff; es sei aber noch'»chts begegnet. Den Brief ab dein Tage zu Bern, vom Donstag nach Galli (22. Oct.), haben sie den Knechten- ""'gehalten, und diese nochmals geschworen, dem König ehrlich zu dienen zc. Dennoch, und obwohl sie bisher""gelmäßig bezahlt und vielfach crmahnt worden, ihren Vortheil nicht zu übergeben, sei heute vor Tag eine»iaht n,^ Henker von Frciburg als ihrem Hauptmann gegen Dentschlaud abgezogen. Was für nnchthcilige' "gen es hätte, wenn solches ferner geschähe und ungestraft bliebe, tonnen die Herren selbst ermessen, zumalAl^ Schaden" (bei Bicocea?) hauptsächlich durch Ungehorsam verschuldet worden . . . Wenn sich die

^>a^"bk"cn etwa damit entschuldigen wollten, daß sie täglich dem großen Geschütze ausgesetzt gewesen, so dürfe" ' "'cht geglaubt werden, da bisher im Lager nicht über zwanzig durch blinde Schlisse erschossen worden; wohl

einige bei dem Sturm auf „die" Schanze umgekommen, woran sie zum Theil selber Schuld haben, da man