November 1523,
er zum Friede» nicht geneigt scheint. Die bnrgundische Botschaft aber hat man gewarnt nnd anfgefordert., wasie mit Worten versprochen, auch durch ihre Werke zu beweisen; denn wenn sie sich wieder verfehlten, sodass w»dem König von Frankreich weitere Klagen einlangen würden, so müßten die Eidgenossen sich für entschuldighalten, 4, Dem Kaiser wird für sein Schreiben nnd sein Anerbieten schriftlich der Dank ausgesprochen, 5,endlich die französischen Boten den Paß durch die Grafschaft Burgund begehre» für die bewilligten Knechte, w^»'der König nach der Champagne ans sein Gebiet führen will, so ist diesem Gesuch von den bnrgundischen Bote»auf die Bitte der Eidgenossen entsprochen worden, I. Es berichtet Basel, wie es zum Reichstag und zur Reichestener gemahnt worden; worauf ihm „cinmündig" der Rath crtheilt wird, nichts zu geben und auch des Reichstagsmüssig zu gehen, Ii. Da man in der Angelegenheit des Pfaffen zu Frcibnrg den Vicar oder Official des Bischofvon Lausanne nicht für unparteiisch hält, diesen Priester aber auch nicht unbcnrtheilt lassen will, so wird dc>frühere Beschluß erneuert, ihn einstweilen nicht frei zu lassen; es sollen nun entweder die Eidgenossen die Richlysetzen, oder Freiburg ihn nach Baden schicken, damit ihm nach Verdienen geschehe, I. Betreffend die Kost^bwelche die Eidgenossen wegen der Besatzung zu Lauis gehabt, wird beschlossen, von dem König einstweilen niäPzu fordern, bis man zu Ruhe und Frieden gekommen, »». Bern wird ersucht, den Leutpriester zu Aarau,laut der beigelegten Kundschaften taglich den „lutherischen und zwinglischen ketzerischen Handel" fördert, beseitigtzu helfen, damit die guten Leute daselbst beruhigt werden; dann will man auch tapfer das Seinigc thnn, da>»>ldergleichen überall abgestellt werde,
in aus dem Berncr Abschied, dem dagegen Ii ! fehlen. Dem Basler, Freiburger und Solothurner mangeltdem erstem auch :i.
Zu Ii. 1523, 3. November (Dienstag »ach Allerheiligen). Heinrich Flcckenstcin, Landvogt zu Baden,Sch, uud Rath in Lnccrn, „Nachdem nf nächstverschiner Jnrrcchnung zuo Baden ir nnd ander min gnädigdie Eidgnossen mir in bcfelch geben, die luterischen, st spen geistlich oder weltlich, die sich ungebürlich, es stst 'warten oder werken, merken ließen, in üwer grafschaft Baden die fänktich anzuonemen und zuo nwern Händen Zenthalten, uf sötichs hat der Helfer (zuo) Znrzach, wie mir fürkam, ctlich fräsen ungehörig wort, diemuoter gottS berüerend, usgcstoßen, die ich nch m, g, h., als ich znoletst bp üch zun Barfnoßen im Rat (gstn), »teil onch erscheint, und ir mir damals befolhen, der fach witer nachzuofragen. Uf das so Hab ich mitvon Clingnow diß knndschnft, dero abgeschriften ich nch hiemit znosend, ufgenomen und den pricster »fknndschaft durch den vogt von Clingnow tut des Vertrags angenomen, den ir nümlich, m, g, h. die acht OCin. g. h. von Costenz ufgericht, liß dem ich mag erlernen und sust onch vernommen, wo der pricster fn^ ^gericht zuo Clingnow gestellt, so wär er tut des Vertrags m, g. h, von Costenz zuobekennt, angescchcn dal ^ein geistlicher ist. lind diemil nn dcrselb m, g, h. von Costenz vormals den Herren von Fislispach nnd andcs^ ^onch ungebürlich gehandelt, nüt gestraft und gan hat lassen, die setz uil böser sind dann erstmals, onchmin Herren vor und setz Hann ernstlich mir zuo handlen befolchen, und vilichter min g. Herr von CostevZ bdarin handletc und aber nit darf nüe von alter har, sölichs nnd anders mich bewegt hat, in noch 'berechtigen nachznolassen, snnders nch m. g. h, des Handels zuovor gründlich zno nnderrichten, mit flißigerwas üwer» gnaden Hann fürzuoneme», und wie ich mich Hann witer halten sölle, und was iro will stst^bp disem darum allein gesandten botten angends und unverzogcnlich zuo berichten, mich bester bas wüssu'halten; dann ein große ertiche bitt von vil geistlichen nnd weltliche», onch frowcn, für in ist beschechen, »babester minder in bis nf üwer nntwurt fänklich im turn enthalten. Gliche Meinung schribt der vogt vonin, g. Herren von Costenz onch, und was also uns beiden von nnsern ober» begegnet, werden wir nach dergetrüwlich handlen" . . > Si, A. Lu«m: W>ss>»°"'
Zu « . Hier sind auch folgende Acten zu bemerken!
1) 1523, 31. October. Bern nn de» Herzog von Snvopen, P'ercwpiimw voriäioa. inkormntiouoclissimum llominnin opisoopum Esbonnonsizm oonoomitaro clominum lluosm Uurbunllilz ot »it»i impartn>