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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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September 1523.

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leine» Verbündeten nicht ein Mann zu Hülfe gezogen. Drei Tage lang habe man ihn vermißt, und SignorProsper („Prost") liege krank zu Mailand. Im ganzen Lande herrsche ein „milder Rumor", und misse niemand,wer Freund oder Feind sei ... Bezugnahme auf ein früheres Schreiben über die Einnahme von Novara. Bitteum Geld. St. A. B-rn- A. Mailänderlriege.

4) 1523, 25. September, vor Mailand. Bastian von Dießbach (B. v. D.) an seinen Bruder Ludwig v. D.,Landvogt zu Lauis. Bericht über den Zug bis Mailand. Die Feinde seien durch die Nachricht von dem Hinschieddes Papstes in ihrem Widerstande gehemmt worden. Da verlaute, daß der König in eigner Person heran-gehe, so haben die Franzosen sich nicht beeilt, die Stadt Mailand anzugreifen, sondern das ganze Land zuvorm ihre Gewalt gebracht, außer Mailand und Pavia; Alessandria, Lodi, Domo, Monza seien schon genommen,Eremona von Capitain Bayard belagert; an Como werde man auch gehen. Wie es um Arona stehe, werde derLandvogt wissen; gemeine Hauptleute haben den Vogt zu Luggaris schriftlich ersucht, den Franzosen 4—5 Stückebeschuh ^ verabfolgen, um die Besatzung in Arona zu „nöthigen"; da derselbe ein „seltsamer" Mann sei, sowäre es gut, wenn sich L. v. Dießbach für die Sache verwendete; denn der Marschall habe Rückerstattung oder ,guten Ersatz verheißen. Bitte um Meldung allfälliger Neuigkeiten betreffend Como, und um Sendung dieses^cheeibens nach Bern, ze. ze. St. A. Bern: A. Mailändertriege.

Mehrere andere Berichte, die uns vorliegen, müssen bei Seite gelegt werden.

Zu <?. 1523, 28. September (Montag vor Michaelis). Oswald Toß, Landvogt zu Neuenbürg, an die^bg. Räthe und Anwälte in Lucern. „Als sich dann spänn und stöß erwachsen (sio) zwüschcn die (sia) burgernber statt Nüwcnburg eins teils, und des wolgebornen Herren zuo Valcndis und dero von ColloMbier landlüt undunderthan(en), etlicher weidgäng an dem bcrg Chumun (Chaumont), anders teils, so wyt daß sy zuo beidersytzuo Bern vor ü. g. botschaften sind komcn, und mir durch dieselben anwälten befolchen gewesen, in zechen denOchsten tagen by der näche zuo Murten und in anderc(n) stätt(en) unpartysch lüt zuo »einen und die uf denitoß (ze) fertigen, alldann des stoß(es) halb rechtlich oder fründlich zuo entscheiden, das aber mir so schnell nitschlich gesin ist, sonders die fach bis uf ruiij tag ufzogen, darzwüschcn ich von Murten dry man, von deruwenstatt dry, von Cudrefing dry, von Budry zweu und vom Capitel zwen, med alles erlich und geschickt lüt,erbracht "ud zuo beider syt den partyen tag angesetzt (und) ü. g. befelch nachkamen; darnf so haben mir minHerren von Bern geschriben, wie dann ich von (den?) zwölf geeichten rriiij man söllte verordnen, die unpartyschwaren, »»d nit allein die zwölf, so ich dar hatt verordnet, das aber mir keins wegs möglich was von kürzewegen des zyts, und so ich also uf den stoß mit den zwölf verordnet(en) kamen und beider partyen gewartet, hat°w gedacht Herr von Valendis niemand dargeschickt, snnders abermals gan Bern geschickt, welich mir abermalsLeschriben, daß sy befrömbde, daß ich irem schriben nit nachgang, und mich aber geheißen, rriiij man von zwölf3ericht(x„) »emen, dcß ich nun guotwillig gesin bin; so ich aber solichs den bürgeren anzöugt, haben sy keinswegs wellen gestatten, daß die cigenlüt umb ire Händel füllen, richten; wol Hand sy die ander(n) xij wellen an-nemen und Hand mir ein artikel uß iren fryheiten anzöugt, daß nieman umb ire Händel soll richten dann die

stätt (ständ), nämlich die Corherren, die Edlen und üwere Amptlüt. Und so ich sy nit hau mögen vernüegen,"ud niir der Handel schwer gedüccht, hau ich beid partyen widcrnmb für ü. g. geivisen, alldann darumb richtcru(em) gefallen nach darzuo (ze) verordnen, damit wytcr ufzug werd vermitten. Und so nun dem allem also, istfrüntlichc bitt, ir welle gefallen, an mir nützit zuo zürnen, daß ich sy widcrnmb für sy (se. üch)ticke», snnders well mich (die) berichten, wie ich mich darin sölle halten". . . Entschuldigung des Ausbleibens, ?c.

St. A. Lucem: A. Neuellburg.

Zu l. Bezügliche Aufzeichnungen scheinen gänzlich zu fehlen; auch das Schwyzcr Landbnch schweigt darüber.

Zu l>. Seit dem letzten gemeineidgenössischen Tage war dieses Geschäft mit großem Eifer schriftlich betriebenwmdcn; wir lassen die bezüglichen Acten folgen:

1) 1523, 27. August (Donstag nach Bartholomäi). Bern an Lucern. Man vernehme als gewiß, daß der^er Zu Freibnrg gefangen gewesen, gegen Bürgschaft entledigt, also nicht weiter verhört und für seinell'thnt bestraft sei, was man um so seltsamer finde, als ab dem Tag in Lucern etwas anderes an Freiburg