August 1523.
^ag zu Luccrn abordnen; je einer davon soll nach Zürich gehe», und die Uebrigeu üt Luccrn verbleiben. Schwyz,^as hierüber keine Vollmacht hat, wird ermahnt, diese Angelegenheit treulich heimzubringen und sich von den"brigm Orten, die alle einhellig sind, nicht zu sondern.*) x. Jeder Bote kennt die Unterhandlung mit denllanzösischm Anwälte», wegen der Besoldung von 1000 Mann Besatzung in den ennetbirgischen Schlössern. Sie"^sprechen Antwort auf den nächsten Tag zu Lucern. Desgleichen (ist bekannt), was die französische Botschaft">» Schlüsse des Tages des zu thuenden Auszugs und dessen Förderung halb vorgebracht, und wie die BündnerBetreff ihrer Pässe gemeldet, sie vermöchten dieselben nicht mehr lange zu hüten, und endlich in welchen Sorgen^ Venctianer stehen. Für alle obige Artikel ist ein Tag angesetzt nach Lucern auf Samstag nach Laurentii^ August).
1523, 5. August, Bern. Die eidg. Boten schreiben an den Herzog von Savoyen: Er werde aus^ue»i ^ch^ib^l Bern's ersehen, wie viel diesem Ort daran liege, daß das Kloster St. Michael „de Elusa"'''cht in fremde Hände gelange; da nun diese Angelegenheit auch gemeine Eidgenossen betreffe, so ersuche man den^zvg, dafür vorzusorgcn das; dorther keine Beschwerden und Streitigkeiten erwachsen; denn sollten die Spanierandere Feinde auf diesem Wege der Eidgenossenschaft Schaden zufügen, so möge der Herzog es dann nicht^l deuten, wenn man daraus Anlas; nehme, das Bündnis; abzukünden. M. Lauw.Misswm. x.ss>-.!»I». (5 August). Die eidg. Boten verwenden sich neuerdings für einen Kaufmann Petrus de Lorna (?),von dcni Verkauf einer Anzahl Waffen noch eine Snnnne unbezahlt ausstehe, ungeachtet des früher schonWirkten königlichen Befehls, ihn zu befriedigen, weßhalb er seither große Kosten gehabt, um zu seinem Rechte
^ ^VNNNen, N. s. s Ebendort: Latein. Missiven, X. n.
«v. (5, August). Abermalige Verwendung bei dew König für den immer noch nicht befriedigten GenferBmnanii Peter de „Farne", in Betreff seiner'Forderung an Thomas Maistre, ?c. w. u>. x.»«u.
(5, August). Die Boten gemeiner Eidgenossen antworten der Princessin (von Orange) auf ihredx beigelegte Schreiben des Kaisers, worin er die diesseits gehabte Bemühung für die Neutralität
^wfschnft Burgund verdankt, man habe die Sache gern gefördert, indem die Erbeinnng vorschreibe, das;^ ^heil dem andern alle Gunst und Liebe erweisen solle, was man auch in Zukunft zu thun verspreche, nicht' ^llelnd das; die Princessin und die Bewohner der Grafschaft das mit gleicher Gesinnung vergelten werden. (InBegleitschreiben weist Bern der Kürze wegen auf diese Erklärung hin). m. u>. x.»?.
v«. (6, August). Dieselben Boten richten an den König von Frankreich das Gesuch, für die Bundcs-All» von Rothweil, als in der Vereinigung Mitbegriffene, an der Pariser Hochschule (in tllznnnasio lArrisionsi)"6lls zuzei Scholaren auf seine Kosten erziehen zu lassen. u>. m. x. s»«.
^ ^ 1523, 8. August (Samstag vor Laurentii), Bern. Die eidg. Boten an Kaiser Karl oder das Reichs-Und"^ Nürnberg. Hans Heinrich von Klingenberg beschwere sich über die gegen ihn ausgesprochene Acht> ^ daraus für ihn erwachsenden Folgen. Es sei aus der beigelegten Supplikation und der Copie des Acht-»nd^ ^ rrsehen, ans welchen Gründen solches über ihn verhängt worden; man finde nun, daß unförmlich^^"^dührlich mit ihm gehandelt werde, und bitte daher, den Verlauf der Sache, sein geziemendes Rechts-^^en Ansäßigkeit in der Eidgenossenschaft zu bedenken und die Acht ihm nachzulassen, was die
auf Dieser Artikel ist im Zürcher Abschied ganz kurz und allgemein gefaßt. Zu bemerken ist folgender Satz: (Abgeredet),stalle»« Tag zu Lucern zu antworten, „oder villicht si von sölichem tag durch unser botschaft unser Herren willens und
zuo berichten."