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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juni 1523,

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der soll gestraft werden, nämlich mnb zehe» pfund pfenig, onabläßlich, und sollend darzuo söllich köuf und Handlungganz untougenlich und kraftlos heißen und syn, ouch vor gericht und der lehenhand nit gefertiget noch ufgebenwerden, in dhein wys noch weg. Item und daß ouch dhcin guot in denselbigen Höfen, das minder noch daswer, das klein noch das groß, von nicman, wer der ist, weder verkouft, verändert noch hingeben werden soll, setzuoch in künftig zyt, noch in kein andern weg dann mit luterm geding und underscheid, daß söliche güeter, in denwlgenannten kreisen und geeichten gelägen, nit ufgeben, verschriben noch von dheinem amptman durch sigel gevestnetwerden sölltend anders, dann daß dicselbigen güeter stür, brüch und alle andere beschwerd tragen und lyden sollen,winaßeu jeder, der in denselbigen geeichten sitzt, thuon und darum geben muoß. Item und um willen, daßwaniklich, in den marchen der obgenannten Höfen gesessen, dester fridlicher init einanderen handle» und wandle»wögen, ist ouch angesehen, daß die priesterschaft darin wonende, ob die mit jemand zuo Hader oder zcrwürfnußkwnend, ouch buoßen oder frävcl begiengcnd, daß man derselben priesterschaft gegen irem widcrteil ouch frid undllcherheit geberen, schaffen und machen soll; doch so sollend söllich Priester der oberkeit und mänklichem von sittlichersravel und Händel wegen in den geeichten, da es geschehen und verschuldt ist, eins rechten syn, allda ouch recht gebenund nemen on alle fürwort, ynträg und widcrred; doch was ei» Priester dardurch dem geistlichen gericht ouchMig were, hierin ußgesetzt. Wellicher priester aber sittlicher obgeschribner maßen nit frid geben, ouch dem rechten'ut gehorsam syn wittt, dem oder den selbigen Priestern soll man ouch nit schuldig syn, frid zuo machen, sonderkr oder dieselben sich selbs behüeten, als er oder sy deß truwend zuo genießen. Item daß die priester, an den"w'geschribnen orten und enden gesessen, sollend ouch ir pfrüeudcn, guot, rent, zins und gült inziehen und inbringeniut der briefen, so sy darumb Hand, und worumb die vermelten priester nit brief hettcnd, die sy ire zins, rentwid gii^ obgeschribner maßen inziehen lccrtend, daß dann sy in jedem Hof, darin sy gehörend und sitzend, zuorichter gan und dem schuldner mnb gichtige schuld gebieten lassen soll (söllent?), sy darum in uün tagennözetragen mit pfand oder pfcnigen, nach jedes hofrecht, das ouch der richter thuon söll. Und ob sy also iniöllichew zyt sittlicher schulden, die gichtig wärcnd, nit beznlt wurdend wie obstat, daß sy dann ir gichtig schuldennut dem geistlichen gericht mol inziehen mögen. Und ob sich begäbe, daß die priester obgemelt mit jemand umbSchulden oder anders, weltlich fachen berücreude, stoß hellen oder gcwunuen, daß dann der oder die selbe» priesterw dem Hof, da der ansprächig sitzt, fürncmen und den spau und de» stoß an dem selbigen end mit recht ußrichtenWien. Deßglichen ob jemand zuo priester» ichtzit zuo sprechen helle, das weltlich fachen berüerte, darumb füllendi) ouch jedem in dem Hof, darin sy sitzend, gerecht werden nach des Hofs recht, oder wohin es je zuo zyte» vongericht, darin der Handel gerechtfertiget, gewist wurde."

Zu ll. Am gleichen /)rte (Anfang, k. 29) sind zwei bezügliche Sprüche der acht Orte — der eine datirtvon M-jchZ ^ Juli) 1311, der andere vom Mittwoch nach St. Michaels Tag (3. Octobcr) 1329,nerer mit Angabe der Boten — wörtlich aufgenommen; die früherhin schon zwei- oder dreimal dem Abt vonGallen zugesicherte Appellation aus den nieder» Gerichten zu Altstätten, Marbach, Bernang und Rebstein'"ud dadurch in aller Form bestätigt, der seinerseits beklagte Zug an den Lnndvogt zu Rheineck ausgeschlossen.

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Maitis. 1523, 25. Juni f. (Donstag nach Johann Baptist f.). Jahrrechnuug.

rciiiu Vlicerii: öauis und Luggarus-Abschiedc, I. 0l. tTtcratSurchiv Zürich : Enuetbirg. Abschiede, I. oo. Tschud. Abschiede-Samnil., Bd. !>, Nr. 7K.

KantonSarchiv «?reiburg: Abschiede Bd. 102.

^ I^ ^ Seckelmeister von Lauis hat 7929 Lauiser Pfd. 19 Spagürli abgeliefert — 1 Lmiiser Pfd.Po>y — in Dncatcn und Kronen (1 Ducaten — 199 Krz., 1 Krone — 194 Krz.). 2. Die Commune

4 ^ Hut gegeben 392 Pfd. 3 Spagürli in gewöhnlicher Münze. 3. Sonvico gibt 649 Pfd., meist an Gold.^ ^wimmx Morco zahlt 329 Pfd. 5. Die Zoller haben gegeben 999 (al. 689) Sonuenkronen. Die Bolen