Juni 1523.
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etwas zu gestatten, was der Vereinung zuwider wäre, die man für sicherer und unauflöslicher achte als alleVerträge mit irgend welchen Fürsten der Christenheit, so habe man doch nicht versäumen wollen, dies zu schreibenund die angelegentlichste Bitte zu stellen, daß die Eidgenossen bedenken, daß der katholische König mit seinenIlmtrieben aus nichts anderes abziele, als Frankreich den größten schaden zuzufügen, die Femndschast mit denEidgenossen zu brechen und dann (beide Phcile) gänzlich zu erdrücke»', daher möge» ste solche Practiken nichtmehr dulden, .'c. („vous assournns sou» parols cko ltov, guo si nuouns porsonnaiMS ostoiont si ose/ vu sibarckiii ckossa^sr cks vonckuiro eboso onvors nous, gui tust oontro ou au prozuckioo cko notio ckito allianag,gna nvus ou lorions tnira tvllo ckomonstratiou guo oo soroit oxomplo a kons autros . . .).
St. A. Lurmi ^ Misswe» dir fmnz. Könige tOriglnal).
Zu >v, II. Es ist folgendes Actcnstück in Frage:
1523, 9. Juni, Zürich. Schreiben eines mniländischm Agenten an den Herzog. Bericht über allerlei ge-
Nov^onlinili^e. Schasfhausen: Abschied 9. April. — St. A. Zürich: Tschud. Docum.-Samml. T. Vlll. 57.
K. A. Basel: Abschiede. — K. A. Freiburg: Abschiede, Bd. 12.
Da sich dieses Schreiben nicht mehr in allen Eremplarcn vorfindet, so werden einige Stellen, die wir fürlue wichtigsten halten, wörtlich gegeben. (Die bcigesehten Ziffern bezeichnen die berührten Geschäfte).
Anfang (1): „Nach allem befelchnnß . . bin ich geritten den rechten weg, fast naß worden und disen nbentbliben zuo Winterthnr und am morgen har gen Zürich zum Roten Hns, in Herr Jacobs hns (komm), welicher,nachdem (er) min instruction hat bcsechcn, mit sim rat gangen zum houptman Bergcr, welicher mich bat, angendsmin credenzbrief dem Rat zuo überantworten (und) inen zuo verstan ge(be)n, wie ich dann komm was, darnmbbaß st tzj^, sitzen honptlüt, die hie ivarcnt im wirtshus, wölken verzagen, und wo ich nit wär komm, oder inüwer fürstlich gnad namen (?), die üwern hcttind das gelt »stellt; die genanten Herren, von nüwer geschäftmwegen, so si Hand gehebt, haben! si nit min credenzbrief mügcn lesen, und Hand die uf disen morgen gelesen inRgmwürtikeit der siben honptlüt, ouch Herr Jacob und min, und hat der gemclt Herr Jacob die vcrmcltm Herrenw ü. s. g. namen gcbetten, ein gnot usscchen zuo haben us die rechnnng, als dann unser h. Vatter und n inenvertruwen gänzlich, und das allein darnmb, (daß) die genanten siben honptlüt nichts gwaltig werden (sie) undMachend »ach irem willen . . . Demsclbigcn nach hat ouch Herr Jacob inen gesagt in ü. f. g. namen, wie dicsclbhat unserm h. Vatter geschribm der andern bczalung und aller andrer dingen halb, und sobald üch gcantwurt,wirk ü. f. g. genannten Herren nntwurt lassen ivissen. Also sind sy dcß zuofridcn gewesen; wos anders wär gsin,Rügen st) schon an schrpen und unwillig werden," sc.
(2) „Item sidcrhar ist inen geben worden der breve vom friden mitsampt dem fürtrag . . ., der dann fast"wegen worden ist, ouch betrachtet von Herr Sinsheim, ouch von Herr Jacob. Die genannten Herren Hand gcant-wurt (all 1), wie st) Hand zwcn in Ritten dargebm und verordnet l») der rechnnng zuo sin und si zuo verstau in derwaßen, daß unser h. Vatter, ouch ü. f. g. deß zuofriden sin soll und darin umb ein kathrin nit werden betrogen.
»Item so werden die vcrmcltm Herren den brief lesen, ouch den fürtrag nnd wcrdcnt als uf Hill oder morndarnmb antwnrt geben, (1) und darnmb daß etwas gclts von discr rechnnng wirk übcrblibcn, wend die obge-"auntm Herren dassclbig übrig gelt behalten uf die nachkommde bczalung des solds.
(3) Empfehlung des Herrn Jacob zu einem Geschenk.
(2) „Vitt üch, ir wellmt mir vcrzichen, ob ich mich zuo fast brnch im Handel des fridcns; die frnnd sagmtdhein brief oder ander ding, daß man mir soll schicken gen Baden, dann die Kotten werden dassclb nemen widerh'ndersich ze bringen an ir ober» und (daß si) zuo Baden oder Zürich nnlivnrten wellmt uf ein tag, so dannl- g. wirk erkoren (sie) und begcrcn hiczwüschmt zechen oder vierzechen tagen, der da uillicht wir! bringennj° gnldin oder mer von ecr wegen des römischen Stuols, ivicwol der frid. . ist fnndcn fast gnot und wolRächtet, daß ir das lassen handle» oder mache» durch min Herren von Zürich, als dieselben lassen fürtragm undsagen uf den tag gen Baden, als ü. f. g. hat gefallen, dieselben das (darum) zuo bitten; aber si ersitzen der°"twurt, darnmb daß ir wissen, daß ir deHein bcsundern fründ Hand in dem ernst, die sich des Handels wellmtbeladen. Harumb so möcht man spat sölich ding erobren.
Folgen zwei unerhebliche Stellen: (1) Dank für die Verwendung bei dem Papst, -c.