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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juni 1523.

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Kläger in Zukunft abzustellen. Nachdem man auch den Rnegg und den Locher verhört, hat man erkannt, eZchllen die Rhcinthaler gänzlich bei ihren Freiheiten und dem Herkommen bleiben, die mit einem Urthcil beschwertenParteien wie von Alter her an den Abt von St. Gallen appelliren, die heute von beiden Theilcn gegen einandergefallenen Aeußerungen für dießmal gänzlich entkräftet sein, weitere Reibungen aber nach Inhalt der erwähnten6'reiheiten in's Recht gewiesen werden. (18. Juni).*)

St. A. Zürich: Rhcinthaler Abschiede, p. !t8, 39. — Stistsarchiv St. Gallen: Abschiede.

II aus den Lucerner Ennetbirgischen Abschieden, X—»?». aus dem Zürcher Eremplar. Das Basler hat nur

v, Ii, I, in, Dem Frciburger und Solothurner fehlen V, l—I, n—z», v größtentheils, x?c., im Schaff-hauser n, «i, I i, Ii i , t, u, v und größtentheils, x ?c. In der Tschudischen Sammlung sind nurnoch ii—n erhalten.

Zu Ii. 1523, 16. Juui (Dienstag nach Vitt und Modesti), Baden. Die eidg. Botschaften an Basel. DerBote von Bern habe ein Schreiben gebracht betreffend den Span zwischen dem Herzog Ulrich von Würtembergund Graf Wilhelm von Fürstenberg; damit nun weitere Unruhen verhütet werden, habe man einen Tag in Bernangesetzt auf Sonntag nach St. Ulrichs Tag, und begehre man hienach, daß Basel seinen Burger, den Grafenvon F., anhalte, mittlerweile nichts Ungebührliches vorzunehmen, sondern jenen Tag zu besuchen, was man auchvon dem Herzog erwarte, dem man deßmegen geschrieben habe; dann hoffe man ihre Zwietracht gütlich beizulegen, w.

K. A. Basel: Abschiede (Von I. Huber von Lucern).

Zu in. Es fallen folgende Acten in Betracht:

1) 1523, 3t). April (Uriäio Xulonll. Naig). llransumptum Düllo« Incluoiarum sau llron^orum Miaunuliummtar omnas (Rrlstionas lia^as et lllrinoipas par Lanotiss. 1). X. Xäriauum l'opom VI. sub oansuris st posnisoooloslastwig inäietorum. 1 Blatt groß Folio, ohne Titel und Unterschrift, 63 Zeilen zu ca. 166 Buchstaben.Unterzeichnet von dem Canzler des Legaten, Joh. Dominica, mit dem großen Siegel des Bischofs von Vcroli.

SI.A. Zürich: A. Papst.

2) 1523, 17. Juni, Constanz. Ennius, Episcopus Verulanus, apostolischer Nuntins, an die Räthe der XIII^nte in Baden. Weitläufige Erörterung der Gründe seines bisherigen Ausbleibens, deßgleichcn der Motive desvapstes, unter Mittheilung eines Breve's, ?c. St. A. Lucmn A. Papst.

3) 1523, (21. Juni). „Breue unsers al- j lerheiligisten vater des Bapsts f Adriani an gmaine aidgnoß- !^n überantwurt zuo Baden, j uff den Ainundzwaiu- ^ tzigisten tag deß f Monats j Junij. f Anno 1. 5. 2. 3."Druck in 4 Bll. kl. 4V (4 S. Text). „Datum Romc"(?). St. A. ZüNch: A. Papst. — St.A. Lucern: «. Papst.

Dieses Breve erörtert die Dringlichkeit eines allgemeinen Friedens und spricht die Hoffnung aus, daß diewgenossen ihres Kriegsruhmes wegen durch ihr Beispiel hauptsächlich dazu beitragen können. Der Bischof voneroli sei beauftragt, deßhalb mit ihnen zn unterhandeln.

4) Aus der Friedenswerbung: ... „Als aber nnserm Hailigen vatter unverborgen, wie groß undgewaltig sei der gemaincn Aidgnosscn macht, was große auzal des volks, wie tougenlich nit allain zuo dem

vleg spy hierumb hat er euch, strengen und mächtigen Aidgnosscn, nit wellen fürgon (übergehen),

under im fürgcnomen, euch als seinen lieb gehabten zuo eroffnen haimlichait seines herzen und euch zuo begriessenvvch mich amb discu hailigeu frid. — Also so hat sein Hailigkait mich für ander als ain bekannte person gesandt

Zuo disem ernstlichen und notwendigen geschäft gcmains frids verordnet, uns vor allen dingen in bcfelch3k en, daß ich nit allein zuo annemung und beharren den frid mit allen cristen rathc, sonder auch, so es gesinv'dg, daß solchs stattlich errathe (erfolge?). Weihen bcfelch, damit ich die warhait bekenn, Hab ich bester willigervvgmomen, so mir nichts uf erden lieber allzeit gewesen und noch ist, nichts scligcrs, darzuo nichts angenemcrs,er nach sovil glückselig, ouch unfällig Historien der kriegen, nach sovil erschrockenlichcn schlachten, zuoletst dem ^ eu lichen, ouch dem mächtigisten, verkünden den frid .... Wiewol gar nach unendlich ding sind, die euch

_ Original hat folgenden Nachtrag, wohl nur als Note: Dieses Handels wegen sind Boten »ach Lnccru zu Tagen

rop ,vorher nämlich Hans Vogler von Altstätten, Vernhardin Benz von Marbach, Ulrich Fetz von Bernang und HanSv er von Balgach; die Briefe liegen verschlossen zu Altstätten.