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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Mai 1528,

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Ueber die hier angekündigte Zusammenkunft der drei Städte ist nichts aufgezeichnet.

Z» <?. 1. Es ist folgendes Schreiben bcizuziehen;

1623, 14. Mai (Ascensionis Christi). Uri an Lucern. Antwort auf dessen Schreiben wegen (Besammlung)der Gemeinde in Sachen des Kaufmanns von Schawatz. Man sei dem Abschied gemäß darauf gefaßt gewesen,daß die (angekündigte) Botschaft auf den Tag erscheine, wo man die Aemter besetzt habe, und hätte gerne nachGebühr gehandelt. Weil aber der Abschied nicht beachtet worden, und jetzt eine Gemeinde schwer zusammen zudringen wäre, so bitte man, den Entschluß, die Sache bis auf einen andern Tag ruhen z» lassen, nicht unfreundlichaufzunehmen. Was dann Lnccrn und andere Orte in dem Handel beschließen, wolle man nach Ziemlichkeit thnn

h^n. S«. A, Lucem: Mlsswm.

I und N sind vielleicht auch nnr Gedenkpuncte für die Jahrrechnung in Baden.

RS«.

Masel. 1523, c. 27. Mai f.

Arcliivc L'ucerii, Basel, Dolothiir».

^.ag der drei Städte Lnccrn, Basel und Solothnrn, behufs weiterer Versuche zu gütlichein Ausgleich zwischen?»i Herzog Ulrich von Würtcmberg und dem Grafen Wilhelm von Fürstenbcrg.

Da der Abschied fehlt, so sind wir auch hier ans die bezüglichen Korrespondenzen angewiesen:

1) 1523, 21. Mai (Donstag vor Pfingsten). Basel an Lncern und Solothnrn. Gemäß dem Bescheid, denU' diesseitige Botschaft kürzlich wegen der Unterhandlung zwischen den Herren von Würtcmberg und Fürstenbcrggalten, habe man eine (bestimmtere?) Antwort erwartet, aber bisher umsonst; da nun die Frist des Stillstandes^Ullriche, ,,b der Herzog sich nicht erklären wolle, so habe man zu besorgen, daß er etwas Thätliches zu ver-" M gedenke; da man aber den Grafen dahin gebracht, daß er nichts Unfreundliches vornehmen werde, so wolle»lau hoffen, daß die zwei Städte mit dem Herzog in gleichem Sinn handeln, und begehre man dringend undÖstlich, daß solches noch geschehe; wenn aber der Herzog nicht nachgeben wollte, so wünschte man, daß die dreiStädte sich gemeinsam bcrathcn, wie sie sich in dieser Angelegenheit ferner zu verhalten hätten, da man vor allemunter den Eidgenossen guten Frieden und Einigkeit wünsche. Bitte um sofortige Antwort. «. A. Basel: MW-m.. . ^ 1623, 24. Mai (Pfingsttag). Lucern an Solothurn. Antwort auf dessen Schreibe» betreffend Herzoguch von Würtcmberg. In gleichem Sinne habe Basel geschrieben, und da man nun sehe, daß Graf Wilhelmeinen freundlichen Vertrag oder rechtlichen Entscheid annehmen wolle, der Herzog aber sich noch nicht erklärt habe,scheine räthlich, daß Solothurn und Lnccrn ihre Botschaften nach Basel senden und da zum besten handeln^ lln, um Krieg und Unruhe und Zank zu vermeiden; deßhalb werde morgen früh die hier verordnete Botschaft

^reisen, zc. K, A. Sololhum: Lul-rn-r Schnlbm I.

Dhne Zweifel ging ein ungefähr gleichlautendes Schreiben auch an Basel ab.

1623, 26. Mai (Pfingstdienstag). Basel an Graf Wilhelm. Anzeige wie letzthin an Luccrn und SolothurnLi) sniebcn worden, und Mitthcilung der Antwort Lucerns. Auch Solothurn werde erscheinen. Deßhalb möchte

ihm (dem Grafen) dringend rathen, wo irgend möglich heimzukehren und zur Förderung der Sache persönlichi zuwirken. Begehren umgehender Antwort. K. A. Basel: Mlsswm.

^ 1623, 30. Mai (Samstag vor der hl. Dreifaltigkeit Tag), Basel. Die Gesandten der dritz Städte an/Uvg lllrich. Sie haben in diesen Tagen die Ankunft von Boten beider Parteien erwartet; weil aber solche' erschien,h sie nicht länger verweilen können, so haben sie sich unterredet und das beste Mittel, denpan zu schlick^,,, in der zu Lncern von den Boten der drei Städte getroffenen Abrede gefunden, daß jede Partei

unparteiische Männer als Zusätzcr erwähle, die auf einem Tag in Pruntrut sich versammeln, die Klagen