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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Mai 1523,

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Zu I. An Uri wurde ein Schreibe» erlassen von allen Orten ohne Zürich, dd. Freitag nach dein Ostertag(19. April). Vorwürfe über das bisherige Verhalten in dieser Sache, und Ermahnung bei den bcschwornenBünden, die Kaufleutc zur Verantwortung kommen zu lassen, damit der Eidgenossen Ehre und Lob, sowie auchBrief und Siegel nicht verletzt werden, zc. St, A. Lu«ru: Mg-mem- Abschi-d-, a, 2.

Zu <». 1523, 18. April (Samstag nach Quasimodo). Schwpz an Lucer». Da auf des Franzose» Bittejungsthin zu Lucern verabschiedet worden, eine Botschaft an Zürich zu schicken, um dasselbe um den Beitritt zurBcrcinnug zu ersuchen, zeige mau hicmit au, daß mau, wiewohl selbst eingetreten, nicht Willens sei, jemand zu^llen, darein zu gehen, sondern die Sache gütlich ruhen zu lassen .... (Angelegenheit des Lucerner Spitals).

St. A. Lucern: Missiven.

Zu u. 1523, 19. April. Uri au Luecrn. Mitthcilung von Schriften von dem Lnuduogt und der Gemeinde^hLauis. Man sei darüber etwas verwundert, da doch auf dem letzten Tage abgeredet worden, es solle desioresin und seiner Genossen halb bei dem Abschied von Bern bleiben und dem Vogt geschrieben werden, daß^ uns der ungleichen Siegel wegen, auch über Morel!, des Todschlags halb, und die Rechnung von Meudrisund Balerna heimlich berichte. Nun schreibe der Vogt, als ob er den Auftrag nicht völlig verstanden; manWunsche daher, daß ihm gründlich gemeldet werde, was verabredet worden; und da er meine, nicht auf die Zollr-echnung nach Baden kommen zu können, so solle er jemand anders schicken und bei dem Malefizschreibcr, Giovanwerts Bruder, die nöthigc Auskunft betreffend Morells Handel suchen . .. S«.A. Lucern: Missiven,

RS4.

Kmndson. 1523, c. 16. Mai f.

Cro' ^ Städte Bern und Freiburg mit dem Herzog von Savoyen, wegen der Marcheu zu Sainte-'5 (wouebeu vcrmuthlich auch andere Geschäfte verhandelt wurden).

Der Abschied fehlt. Zu vergleichen sind Absch. 132 lill nebst Note und besonders folgende Missivc:

1523, 25. April (Samstag St. Marx). Bern an Freiburg. 1. Antwort auf dessen Schreiben wegen dessun inm Vcrgicr, zc. Man sei gesonnen, den für diese Geschäfte bestimmten Tag (3. Mai, hl. Kreuztag) zu> lchen, doch in der Meinung, daß, wenn die Späne nicht gütlich verglichen werden könnten, die beidseitigendarüber rechtlich zu sprechen hätten, und daß bei abfälligem Zerfallen der vier Zugesetzten ein Obmanntllwählt werde» müßte, gemäß dem Burgrccht mit dem Herrn von Verzier. Zur Vollziehung des Ncchtshandels2 einen besonder» Boten verordnet, waS Frciburg auch thuu möge, um desto rascher zum Ziele zu kommen.

- Oen Tag zwischen dem Herzog von Savopen und den zwei Städten, wegen der Märchen zum hl. Kreuz, der^st den 15. ZMj gesetzt sri, lasse man vor sich gehen und berufe dcßhalb den Abt von Bcllclap dazu, habe auchall^d^ Schultheß von Zürich den Vogt von Pruntrut als Richter erwählt, indem man hoffe, daß dieser,

d^' " ^p>'"che» kundig, mit dem Abt gebührlich handeln werde. Freiburg möge den Amtleuten zu Grandsou zc.^ Röthigen Weisungen geben, damit sie alles, was zur Handhabung der diesseitigen Rechte diene, vorbereiten.

St. A. Bern: Teutsch Missiven, IKK d. (Samstag nach Georg). K. A. Freibmg: A. Bern.

ASS.

^ Zosingen. 1523, 19. Mai (Dienstag nach der Auffahrt).

Unv Hlicern: Allgemeine Abschiede, u. 2. p. 435». TtciutSareinv Zürich: Abschiebe, Bd. 8, f. 230. Tschub. Abschiebe-Sanunl., Bd. 5, Nr. 75.

sandte: Frciburg. (Hans Krummenstoll; Jacob Techtermann). (Andere sind unbekannt).

weiß jeder Bote zu sagen, daß Uri, Unterwaldeu und Zug auf diesem Tage nicht erschienen sind.