April 1523,
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Zu <>. Den Text des an den Landvogt in Lauis erlassenen Schreibens haben die Berner Teutsch Missivcn(?. k. 142), dd. Samstag vor dem Palmtag.
Zn Ii. Die bezüglichen Schreiben an den Grafen von Arona und den König finden sich im StaatsarchivBern: Latein. Missivcn X. 35 b, 36 a, unter den Daten 27. und 28. März. Das crstere erbietet sich zn weiterenBemühungen; das letztere enthält das Gesuch, dem Grafen auch ferner alle mögliche Hülfe angedcihen zu lassen.Jenes ist als Zsvatum" bezeichnet (was in der Folge, weil thatsächlich bedeutungslos, nicht weiter beachtet wird).
Zu le. Bei den Berner Missivcn (?. k. 144) liegt auch über dieses Geschäft ein Schreiben an den Vogt>n Lauis vor, dd. Samstag vor dem Palmtag, — dem Abschiedtertc conform.
Zu «». 1523, 26. März. Der (für die Petenten) ausgestellte Special-Abschied, dd. Freitag vor dem Palmtag,i'ndet sich im Staatsarchiv Bern: Teutsch Spruchlmch 215, 216.
Zu q. Den Wortlaut dieses Artikels, in der Form einer Urkunde, hat das Bcrner Teutsch Spruchlmch
218, unter dem Datum Freitag vor dem Palmtag. — An Acten liegen vor:
1) 1523, 22. Februar, Turin. Herzog Karl an Zürich. Verwendung für den Kaufmann von SchawatzThomas Bacillen! von Clavar.... Anzeige daß derselbe seine Schiedsrichter nach Biel delegirt habe und
nun erwarte, daß die Gegenpartei nicht von sich aus Nichter setze. Bitte um Hülfe zum Recht, zc.
St. A. Zürich: A. Savoyen (Lateinisch).
2) 1523, 19. März (öl. 1). vi^ss. ssmmcko, stilo Lrabantis). Antwerpen an Lucern. Antwort auf dessen^ Zuschrift vom 9. December (1522), die dein lloaimss Varrsogus (in Uri) weggenommenen Güter betreffend.
Dank Zc. zLt illull intsrim non iZnorabit maAnillosntia vestru, privilsZia oivitatis ^.ntvsrpis non mocko illosUktrlvAsrg, gni bona msroatornm l>u<: vsniontiuin aooipiuiit ot ästinont, sock st omnos provinsio illius, in-Ma simils (?) aclmissum srit, ita ut oos sornmgno bona die rspsrta arrsstars atguo clstinoro vx privilogiobeitum nobis sit, clonoo intogrs ckamno allsotis satistllstum srit, pretsrsa st pona ssntum st oetoginta mar-aaruin auri pari mulotaro so», guaro bis littsris nostris itsrum oortiorss vos kaoors äoorsvimus, no darum>olnm ignari tantis Zamnis oivos vsstri aut stiam ostsri Uslvstü aklloiantur, rogantss sam ob causam,arm vsstris atgus alio auxilio sküoiatis aput vioinos vsstros, all guos stiam äs bis rsbus nuno soripsimus,"na clisto lloanni omnia rostituantur, si sa in rsrum natura sint, aut si oonsumpta kusrint, sorum osti-mationsm cum omnibus oxponsis rssipiat, est. est. St. A. Luc-m: Mtsflvm.
Zu t. lieber dieses Geschäft wurde den Parteien ein Abschied zugefertigt, dessen Wortlaut das BernerZeutsch Spruchbuch 217 enthält, dd. Palmabend.
Ä» u. 1) In den Berncr Teutsch Missiven (l?. k. 145 b) findet sich der Anfang eines Schreibens ohne"esse, vermuthlich aber an die Vögte zu Lauis und Luggaris gerichtet, das mancherlei im Abschiedtcrt nichtnährte Details enthält; Weisung und Datum fehlen. Auf dem folgenden Blatte steht eine andere Redaction,Zeiche die vorerwähnten Einzelheiten übergeht, dagegen auf eine Copic der besprochenen Nachrichten als BeilageAnweist und die Auftrüge in gewohnter Breite entwickelt. Datum Samstag vor dem Palmtag. — Abermals in»euer Fassung, die Sachlage iu Kürze beschreibend, wird an den Vogt in Mendris geschrieben, mit dem Befehl,""l den nächsten Tag in Lucern über die waltenden Anschläge Bericht zu schicken; Datum Palmtag (k. 147 a).tu ^ Z523, 39. März (Montag nach dem Palmtag), Bern. Die eidg. Boten an (die ennctbirgischen Vögte?).
uiß und Anrede („lieben Landvögt" zc.). „Jr mögen müssen, wie crlich und trüwlich sich der Graf von Arona"" dem Küng und uns ^gehalten, damit er (nun) sin Herrschaften, laud und lüt hat verloren, deßhalb sich wol^ ""st i„ ^d die sinen ouch zuo bedenken und si zuo fördern, damit si ireni schaden und verlurst etlicher gestaltzuokomcn; und uß grund desselben so ist an üch unser ernstlich beger, ir ivellend den genannten Herrnusien und die sinen in günstiger gctrüwer befelch haben, si bp dem iren, so vil üch möglich ist, halten und
sunst in allen anderen anligcnden fachen bcholfen und beraten sin;. . . dann wir si onch nit minder noch
" e>Z wellen gehalten und bedacht werden, dann ob si unser landsaßen und hindcr uns erzogen und erboren
rend; was fründschaft, fürderung und güetiqkeit ir inen ouch bewysen, achten wir nit anders dann uns selbs"es checkten " '
^ ' St. Si. Bern I Teutsch Mtssinen v. k. 14S k.
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