April 1523, 279
ledenfalls über das Vorgefallene Bericht zu erstatten. ««. Es werden Einige, welche Ansprachen für aus-stehenden Sold und Anderes vorbringen, an ihre Obrigkeiten verwiesen, mit deren Rath sie dann weiter handeln»wgen. j'L. Für alle unerledigten Geschäfte wird ein Tag nach Lucern angesetzt auf Dienstag nach den Oster-vertagen (7. April). KK. Ferner wird ein Tag nach Zofingen bestimmt ans Sonntag nach Mitte Mai(17. Mai), um die Ansprache der drei Städte Bern, Freiburg und Solothurn auf die Neisstrafen im Thurgaurechtlich zu entscheiden. I»I». Der Bote von Freiburg soll an seine Herreu das Begehreu bringen, daß sie MitteNachts eine Bolschaft nach Grandson schicken, um morndeß die Märchen zum „hl. Kreuz" (Sie. Croir) zubestimmen und zugleich in andern Sachen nach Erfordernis; zu Handeln.
1) 1523, 27. März, Bern. Die eidg. Boten schreiben an den König von Frankreich: Durch zuverlässige-Heugen vernehme man, wie große Dienste der Hauptmann Johann Jnqueme (?) von Lugano „in olmiäiono lacmsdein König wie den Eidgenossen geleistet, sodass ohne solche ein Zugang in das Herzogthum Mailandleuim märe gefunden worden, zumal nach der Niederlage bei Mailand alles Geschütz verloren gewesen; dennochhöre man, daß der Hauptmann für seine Soldansprüche noch nicht befriedigt sei, und das; er, wenn nicht völligbezahlt, seiue Heimat zu meiden gcnöthigt würde. Daher bitte man den König, das Verdienst nach Gebühr zubelohnen und den Nest des Soldes ausbezahlen zu lassen, ?c.
2) 1523, 27. März. Dieselben an den Bastard von Savoyen. Empfehlung des Obgenannten zu genügender
Bezahlung, u. s. s. St. A. Bern: Latein. Missiven It. 33 d. 34.
I 1523, 27. März. Die eidg. Boten a» deil König von Frankreich. Abermalige Empfehlung einesJohann du Bruillart, Herr von Conrsan, zu gnädiger Verzeihung und Wiedereinsetzung in dessen Güter, ?e. ?e.
" St. A. Bern: Latein. Missiven X. 35 n.
^ 1523, 28. März, Bern. Die eidg. Boten verwenden sich bei dem König von Frankreich zum zweiten" " sur einen Genfer Kaufmann, Peter von Fernap, in Betreff seiner Schuldfordcruug an Thomas Mcstre,>en Berichtigung trotz der Verfügung des Königs noch nicht erfolgt sei, u. s. f. St. A. Bmn «at-m. Mission, n. si> b.
^ 1523, 28. März (Samstag vor dem Palmtag), Bern. Die eidg. Boten an den Landvogt im
^Ulgciu. Der Prior des Gotteshauses Illingen habe durch eine Botschaft angezeigt, das; er nach allerlei laut^wo>denen Drohungen einen Ucberfall besorgen müsse, iveszhalb er um Schutz vor solchen Beschwerden bitte, :c.^ »inn nun an Freveln gegen das Gotteshaus kein Gefallen hätte, so befehle man dem Vogt, sich gründlich^ erkundige, und allfnllig vorhandene Unruhe» abzustellen, und damit man „Glimpf und Unfug" jedes Theils^ Erdigen wisse, begehre man Bericht auf den nächsten Tag, ?c. St.«. B-m: T-utsch Missw-» ?. r. 143».
Ni». 1523, 29. März. Die eidg. Boten schreiben an den König von Frankreich: Oswald Stocker vonhabe vor etlichen Jahren, als der vorpialigc Herzog Maximilian von Mailand einen Bevollmächtigten nachgesandt, v,n gcivisse Ansprachen zu erledigen, als Abwesender seine Soldforderung für acht Monate, zu jenicht geltend machen können; seiner Bitte um Empfehlung derselben entspreche man nun mit demll> )e, bei Herzog Maximilian auf die Bezahlung dieser Summe hinzuwirken. St. A. B-m, Lata». Mssivm ic. ss v.
1) 1523, 1. April. Die eidg. Boten an Papst Adrian. Verwendung für eine Anzahl HanptleuteKnechte, denen noch zwei Monatsölde (vom Jahr 1521 her) ausstehen, zu beförderlicher Bezahlung.2) 1523, 1. April. Dieselben au den Bischof von Pistoja (damaligen Legaten). In gleicher Sache.
id. ib. «. s. 42 t>, 48 b.
die ^ 12. Februar (Donstag vor St. Valentins Tag). Ulrich von Laudenberg zu Alteuklingen au
e'dg. Boten in Bern. Sein sel. Vater Hans v. L. habe seiner Zeit der Besatzung in Gottlieben Hansrath