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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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274
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274 März 1523.

1) 1623, 10. Februar (Dienstag post Apollonia). Lucern an Solothurn. lieber dm Anschlag des HerzogsUlrich von Würtcmberg haben sich die heute versammelten Räthe ans wichtigen Gründen entschlossen, sich nichtdaran zn betheiligcn und so weit möglich zu verhindern, daß ihm Knechte zulaufen, ?c.

2) 1623, 11. Februar (Mittwoch post Apollonia). Solothurn an Lucern. Antwort ans das Schreibenbetreffend das Anbringen des Herzogs von Würtcmberg, der Herrschaft Grangcs halb. Man hatte sich bei denPflichten, in welchen Lucern zn ihm stehe, solches Abschlags wahrlich nicht versehen, zumal es nicht einmal z»gütlicher Unterhandlung, die doch jetzt von Erfolg sein könnte, sich erbiete; dadurch werde man genöthigt, diebeabsichtigte Hülfe auch zurückzuhalten, so gerne man dem armen Fürsten in dieser rechtmäßigen Sache Beistandleisten würde; wie das ihm gefallen werde, möge Lucern selbst ermessen. Daher bitte man freundlich, dessenHändel nichts desto weniger für empfohlen zn halten und ihm wo nöthig Rath und Hülfe mitzutheilen, w.

St. A. Lucern: Missiven.

3) 1623, 21. Februar (Samstag vor Jnvocavit). Basel an Herzog Ulrich von Würtcmberg. Er habe inder letzten Zeit selbst erfahren können, wie leicht aus dem höchst bedauerlichen Streit zwischen ihm und GrafWilhelm von Fürstenbcrg Unrath entstehen möchte; nun vernehme man, daß Mittel gefunden seien, die zn einergütlichen Verständigung dienlich mären, was man von Herzen gerne sähe; deßhalb bitte man ihn ernstlich undgeflissen, einer solchen Vermittlung Gehör zu leihen; wenn Basel etwas Gutes dazu beitragen könne, so wolleman keine Mühe sparen, :c.

4) 1523, 21. Februar (Samstag vor Jnvocavit). Basel an Graf Wilhelm von Fürstenbcrg. Die Mittelzu einem freundlichen Vergleich mit dem Herzog von Würtcmberg, welche Caspar Koch jüngsthin zurückgebracht,lasse man sich sehr wohl gefallen, und wenn man diesseits durch Nathsbotschaftcu oder Schriften zur Förderungdes Handels mitwirken könne, so werde man sich darin gutwillig zeigen, ?c.

5) 1623, 0. März (Freitag vor Oculi), 1 Uhr Nachmittags. Basel an Herzog Ulrich von Würtcmberg-Man vernehme, daß er mit Rüstmrgen beschäftigt sei, dievielleicht" dem Grafen Wilhelm zu Fürstenbcrg gelten,was befremdlich und seiner schriftlichen Erklärung nicht gemäß erschiene. Da nun aber Lucern und SolothurnBoten geschickt, die sich erbieten, zu ihm zu kommen und an einer gütlichen Verständigung zu arbeiten, und dabeibitten, eine Botschaft mitzuscndcn, so sei man dazu gutwillig und begehre deßhalb an ihn, daß er diese Gesandtenerwarte und mittlerweile nichts Unfreundliches unternehme, ?c. »1-5) im «. A. Basel, MG»«,.

0) 1623, II. März (Mittwoch nach Oculi), um Mittag. Basel an Adclbert Meyer und Caspar Koch,Gesandte in Mümpelgard oder Hericourt.Wir haben nwer schriben gehört und möchten wol liden, daß h^Graf Wilhelm zuogegcn wäre, damit die spänn dester förderlicher möchten hingelegt werden; aber wie dem, stist unser Meinung, daß ir wellen gctrüwen fliß mit den andern unser getrüwen lieben Eidgnossen botschafl^ankeren und on ein betrag oder bestand nit abryten; und ob üch in Handlung der fach des gelts halber, üchwissend, darumb ir in üwerm schriben Kescheid bcgeren, cinicher begerlicher anzeig anlangen wurde, da ist uuftlbefelch, daß ir desselben gelts halb die fachen nit lassen erslagcu, denn ärgcrs zuo verhücten wellen wir >»demselben uns dermaß halten, daß dassclb gelt, ob wir glichwol das nit Helten, ufbracht und uf Versicherungdarlyhen wurden. Sodenn so mögen ir ouch mit den andern Kotten als für üch selbs lachterlich (?) mit worte»stupsen, ob nit weg möchten gesuocht und fuudcn werden, wie wir mit iren Herren und obern in die verpflichte^und versatzung Mömpclgards komm möchten, und was üch deßhalb begegnet, flißlichen vermerken, uns deß »'üwcr zuokunft mögen berichten". . . Auftrag zu weiterer Berichterstattung.

7) 1523, 12. März (Donstag vor Lätare). Basel an Dieselben. Antwort auf ihre heute empfangene Zusckst'stBestätigung der gestern gegebenen Weisungen, die sie nun wohl einsangen haben werden, mit ernstlichem Best)'alles Mögliche zur Herstellung des Friedens oder zum wenigsten eines Stillstands anzuwenden, auch bei de»andern Boten in diesem Sinne zu wirken und insbesondere für den Fall, daß nichts erreicht würde, sie zu bewegtsich nicht abzusönderu, sondern wieder hieher zu kommen, ?c. <y und 7) im K.A.Basel! Missw-n-

8) 1623, 12. März (Donstag nach Oculi), Mümpelgard. Herzog Ulrich von Würtcmberg an Lucern »'^Solotlstzrn. Dank für ihre Vermittlungsbotschaft in dem Span mit Graf Wilhelm von Fürstenberg; an geziewe» ^