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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Januar 1523.

wäre aber in sincm gemalt und macht nit, an demselben cnd nützit uachzuolasscn one bewilligung sincr Herrendes Regiments; deßhalb so wölle er nit vil darzuo reden. Und als wir solichs von im verstanden, so haben wirabgeredt, daß der bemelt Herr Uolrich von Habspcrg und ouch die bcid obgemelt Herren solich bcid artikel desnüwen zolls der salmen, laxen und twerfischen und des zolls under Ninfelden an das Regiment unverzogcnlichbringen, damit das nachgelassen werde; wo aber solichs also güetlich nit nachgelassen möchte werden, daß dannsolichs nach vcrmög der Erbeinnng berechtiget sölle werden, und dcwcders si an die Hand nemen, söllent st (es)fürderlich unfern Eidgnossen von Basel znoschriben; der gemelt Herr Uolrich von Habsperg soll ouch in mittlerzit mit solichen beiden stucken, den salmen, lägscn, twerfischen und mit den krämern und iren kräzen still stan undkein zoll von inen »einen bis zuo ustrag der fach, es spe güetlich oder rechtlich. Beschcchen Donstag nach derheiligen dryer Küng tag anno lllltrriij» El.A. Z«nch: Abschi-d-, Bd.», e. sw.

Zu r. Hier ist auf Nr. 129, N. m, 25 hinzuweisen.

Zu ». 1523, 5. Jan. Bezeichnend lautet die Berner Instruction (Absch. V. p. 911).Und sofcrr dievon Zürich von der straf der honptlüten nf ircm fürnemen wurden beharren, wällen üch mit den übrigen bottenunderreden und daran sin, damit denselben von Zürich luter gesagt werde, wo si jemand () der Eidgnoschastfänklich annämen und strafen, daß man die iren, so in andern Orten ouch nfgewiglot und die knechk hinweg gefücrthaben, glichcrwis halten und strafen oder die, so si also annämen, mit gemalt wurde reichen und si damit irsfürncmens abstellen. Doch so wollend desselben nrtikcls halb vorhin erfnrung tuon, und wo ir nit folg und nulle»funden, alldann desselben nützit gedenken."

Zu 1) 1522, 5. November. Verhör mit dem Edelknecht Fierabras von Corbers. Er legtfolgendes Geständniß ab: Als er in Mailand gewesen, habe er getrachtet, in den Dienst des allcrchristlichste»Königs zu kommen, allein vergeblich; gezwungen einen andern Herrn zu suchen, sei er in den Sold ProsperColonna's nnd Hieronimo Morone's getreten; von den Boten des Herzogs von Bar (dem Abt von Abundanccund Thomas Dclimano) habe er den Auftrag übernommen, die Herren von Bern nnd Freiburg zu gewinne»,und wenn dies nicht möglich wäre, privatim für einenAufbruch" zu werben. Zuerst habe er nun den Rathsherr»Fridli Marti von Freiburg auf der Ostcrmesse zu Genf angesprochen, ihm die Unterredung mit einem Freundedes Herzogs von Bar vorgeschlagen nnd große Vortheile nnd Ehren in Aussicht gestellt, wenn er sich der Sache»beladen wallte; jener Herr habe nämlich durch Besanyon sHugues?) erfahren, was für große Dienste Marti ih»'leisten könnte, und mehrmals dringend den Wunsch geäußert, ihn kennen zu lernen. Statt sich zu der versprochen^'Zusammenkunft in der Peterskirche zu verfügen, sei aber Marti von Genf verreist. Darauf habe er, Fierabras,den Auftrag erhalten, ihn bei Hause aufzusuchen; allein er sei ihm auch dort ausgewichen, habe sich mit KranWentschuldigt, auf die ihm geschickten Briefe bestimmte Zusagen gegeben, aber immer wieder Ausflüchte gesunde"'endlich durch seinen Bruder nach den verheißenen Eröffnungen fragen lassen; diesem sei dann alles gesagt, »"da derselbe auf die gemachten Anträge eingegangen, ein Tag bestimmt worden zur Unterhandlung mit den Bote"des Herzogs; doch sollte er einen von Fridli unterschriebenen und besiegelten Credenzbrief beibringen; »»festgesetzten Orte sei jedoch abermals Niemand erschienen. Zinn habe er, Fierabras, mit seinem Vetter H""^Gandcr angeknüpft, der zu ihm nach Grepcrz gekommen und nach seinem Vorschlag in's Siebenthal gcg»"lst'ssei, mn Vertraute zu werben; er, der Statthalter von Jon (Jacob Buchs), Pierre Burkina und zwei oder du'Männer aus dem Sicbenthal hätten sich dann verabredet, in Aosta (Ougstal") mit den Gesandten des Herzogzusammenzukommen; aber nicht alle seien dahin geritten, wogegen einige Andere mitgekommen; mit den herM'lichen Boten haben sie dann vermittelst eines Dolmetschers unterhandelt und abgemacht, bei Bern und Freib»'bfür einen Frieden mit dem Herzog von Bar zu wirken; wenn aber dies nicht zu Stande gebracht würde, >wollten sich Alle bemühen, für einen Aufbruch zu werben und dem Herzog schleunige Anzeige machen, wen»König von Frankreich eidgenössische Knechte erhielte. Dafür habe Gander alsWortzeichen" eine Art Kerb)"erhalten, das er seinen Boten mitgeben könnte; die Kosten der Reise seien von den Gesandten getragen und d»Z^jedem 12 Kronen, dem Fierabras und Gander 29 Kr. geschenkt worden. Man habe dann abgeredet, de» Hs"'Kleinmann von Sitten noch beizuziehen, aber bald gesehen, daß alle Bemühungen für den Frieden fruchtlos st'