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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
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265
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Januar 1523, 265

Person; und als wir nu bcid partyen gegen einandern mit langen wortcn genuagsamklich gehört und verstanden,so haben wir an si begert, uns zuo vergönnen, solichen span und irrung in der friiudlichkeit hin und abweg zethuonde, deß wir nun an beiden partyen folg erfunden,

llf das so ist unser fründlicher spruch, lüterung und entscheid, daß des ersten aller unwill und unfründschaft,e^ sye mit reden oder in ander weg in disem Handel zwüschent den obgenannten partyeu Cümzlis halber begebenund erlaufen, hin, tod und ab sin sollend Sodann söllent die fünf bürgen, so der bemelt Cücnzli von Hornossendem vorgedachten Herr llolrichen von Habsperg geben Hai, so erst das sin mag, den selben Cüenzli von Hornossenm das schloß Loufenberg, wie si das vormals zugesagt habent, presenticren und überantwurten, doch daß er uitw gesänknuß kommeii noch ingelegt werden solle, und wann solichs beschickst, so soll bemelter Cüenzli von Hor-nossen dem obgemelten Herr Uolriche» von Habsperg zuo rechter straf geben und usrichte» zwenzig rinsch guldin,und soll hiemit soliches Handels und aller Handlung halb, es syent fridbrüch (oder) anders, so sich sinethalb bisuf discn hüttigeir tag begeben und erlaufen hat, ledig sin und fürer von dero wägen unangefochten noch bekümbrotwerden, und soll im auch hiemit sin guot entschlagen sin; es soll ouch hiemit discr Handel den obgenannten fünfbürgen und ouch dem Cüenzlin nu und hienach unufheblich sin, snuder an iren eren deHein schaden gebären nochbringen in keinen weg. Der obgcnannt Herr llolrich von Habsperg soll ouch dem genannten Cüenzlin von Hornossen>ui kundschnft, so er zuo Frick in das recht gelegt oder coppcn darvou, deweders im gesellig sin will, Harns zuolluen Händen geben und überantwurten. Es soll ouch diser unser fründlicher spruch und betrag Herr llolrichen"vn Habsperg, deßglich einer statt von Basel an ir oberkeitcn, Herrlichkeiten und eignen lüten ganz in all anderwäg unvergriffen und unschädlich sin.

Zum andern, als sich dann unser Eidgnosseu von Basel erklagent, wie dann ir eigen lüt, so im Fricktal,su der Herrschaft Rinfclden sitzent, i>: der järlichen stür anders gehalten werden dann von alter har komm, undll onch dafür gefryt wärent, inhalt ir fryheiten, verträg und spruchbriefen, so zwüschent inen geben und versiglotusgericht wärent, daruf der obgeuannt Herr llolrich von Habsperg und die sinen dem Fricktal antwurten und^ZMeintcn, daß si nit anders gehalten noch inen in solicher stür ufgeleit wurde dann wie von alter har, undmlo) ouch der spruch und vertragbrief das zuogäbe und inhicltc, dann usgenomcu, es wärent etlich von der vonustl ejg,wn lüten, die dann güetcr an si crkonft Helten, die stürgnössig wäriut, und in den kaufen zuogesagt, man inen die liesse zuo iren Händen kommen, so wölkten si thuon und geben, was dann si von solichen gücternZuo geben schuldig wärent und vormals davon geben worden sye. Ilnd als wir hicruf die sprüch und vertragbrief,w zuo Ensheim und zuo Seckingcn geben und versiglot usgericht, cigenlich gehört und verstanden habent, so istiurin unser spruch, lütrung und entscheid, und lassent es also by den selben beiden spruch und vertrngbriefenZuo Ensheim und zuo Seckingen gemacht gänzlich bliben, also daß denselben nach irer begrifung und wie deruochstab das zuogibt, gelebt und nachkommen werden solle nu und hienach, und wann si also den kosten, so insr lnndschaft ufgangen ist, anlegen wend, daß si alsdann der von Basel eigen lüt darzuo berücfen, damit und^ helfen rechnen und anlegen nach uswysuug und vcrmög der spruchbriefen, und ob aber etlich der vonchstl eignen lüt etwas güetern erkaufen wurden oder erkouft hätten, so dann stürgnössig wärent, daß der undupelbcn ouch die stür von solichen güctern geben söllent, wie si'vormals davon geben scheut, unverhindert aller'prüchen und fryheiten.

Zum dritten so habent sich die gemelten von Basel erklagt, wie dann Herr llolrich von Habsperg ein nüwerungwit zöllen understande ze bruchen und unter von inen und iren burgern neirny dann von alter har kommen und! ^ckst syx worden, und nämlich so wölle er von den salmen und lärm und twersischen den zoll haben, davon^sger dann in fünfzig jaren nie kein zoll geben noch erfordert sye worden; zuodcm so habe er kurzlich ein zolnerÜ^sttzt au ein cnd, so vormals ouch nie sye gewesen, dadurch ir burger, so dann iren gewerb gan Rinfeldmstu )en, mit solichem zoll beschwert werden; dann wo er den selben zoll an dem end, da er vormals gewesen und^uyenounnen wäre, hätte lassen bliben, so wärmt ire burger desselben zolls entladen und den nit müessm geben,' I> verhoffen, daß der durch in hin und abgethan sölle werden, llf das der bemelt Herr llolrich von Habsperg'Uwurt, er hätte dehcin uüwen zoll »fgcscht, dann dersclb zoll wäre vormals auch gcsiu; aber (es) möchte sin,wäre mit beimlligung des Regiments zuo Ensheim, -als siner Herren, an das genannt end gelegt worden; es