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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
Entstehung
Seite
267
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Januar 1523.

^ Weiter, berichtet Fierabras, wie der ermähnte Dolmetscher von Werbungen gesprochen/ die in den Ländern nndm Constanz geschehen, wie Wilhelm Chesoulr ihm Vorschläge gemacht, einige tausend Knechteaufzuheben" undunter dem Scheine, in die Pieardic zu ziehen, sie nach Genf und über den kleinen St. Bernhard zu führen; wieColonna und Morone ihm, Fierabras, einen Brief übergeben haben, in das französische Lager zu bringen, wodurchdie eidgenössischen Knechte aufgefordert werden sollten, unverzüglich nach Hause zu ziehen, wofür sie zweiSölde"erhalten würden; da aber dieselben schon abgezogen gewesen, so sei ihm der Brief zurückgekommen, der noch inleiner Herberge zu Genf liege. Für seine Dienste hätten ihm Colonna und Morone 2l)l)t> Kronen mit Brief undSiegel zugesagt.

2) Bekcnntniß des Jacob Buchs, Statthalter von Jon (Jann), dd. 27. Octobcr 1522. Es sei derFierabras zu ihm gekommen und habe ihm zugeredet, nach Aosta zu reiten; er habe jedoch Bedenken getragenund den Schwendiner an seiner Statt dahin gehen lassen; dieser habe dann berichtet, daß nichts Bestimmtesabgeschlossen worden, daß aber in Aosta viel Geld bereit liege; von einem Anschlag zu einem Aufbruch wisse ernichts, wiewohl er gehört, daß dafür geworben werde und Caspar Fruonz dabei thätig sei; dem Fridli Marti habeer einen Brief von Fierabras übergeben und ihn in dessen Auftrag ermahnt, nach Aosta zu gehen; alles, was>uan etwa abgeredet, sei aber durch Chesaulr verrathen und dadurch unnütz geworden.

St. A. Lucern: Alsg. Abschiede (1. 2. K. A. Basel: A. Mailchldeikiiege. K. A. Schaffhausen: Abschiede (24. Nov. 1522).

Angehängt sind Copiccn der vom 12. Sept. 1521 dntirtcn Schriftstücke P. Colonna's. S. Nr. 54 a, Noten.

3) Mit diesem Processe scheint der dem Basler Abschied angehängte Gedcnkpunet zusammenzuhängen:Diebotleu wüssent, was sy handlcn söllent mit Mathisen." Dazu dient ohne Zweifel der Artikel der Basler Instruction,rr bemerkt, über Matthis Schwertfeger sei nichts berathschlagt worden, da er sich erbiete, mit Jedem in's Recht

Zu stehen (Absch.).

Zu I»I>. 1523 (1522"), 8. Januar (Donstng nach 3 Königen), Baden. Die Boten gemeiner Eidgenossenuu Zürich. Man habe schonviclmal" die Bitte gestellt, daß es die Ungnade gegen Ritter Nemvard Göldlinuuldcre und ihn wieder zu Haus und Eigcnthum kommen lasse; da noch keine bestimmte Antwort erfolgt, so sei»'an der Meinung gewesen, der Handel möchte zu gutem Ende gelangen. Nun aber klage Göldli neuerdings,uue der Verzug ihm schade, indem der Wein, dasFcdergewnnd" und Anderes zu Grunde gehe; das Urthcil, Caspar Göldli die Schlüssel haben und (zu den Sachen) sehen solle, sei noch nicht vollzogen; darum bitte^ nochmals dringendst um Verwendung ?c. Hierauf stelle manaus eigner Bcwegniß" die freundliche undsüßliche Bitte, das gefällte Urthcil gegen N. Göldli nbzuthun oder ihm wenigstens sicheres Geleit zu geben,unnt er sich verantworten könne, ... in Betracht, daß er das Zürcher Burgerrecht aufgegeben und sich in Lucern^ Burger gesetzt, sich bisher redlich gehalten und ans Armut, in die er durch seine Frau gekommen, der Herrenleust gesucht habe, sc. ?c. Begehren umgehender Antwort nach Lucern. St. A. Zürich: A. Bes-md-r-Person-«.

Zu «1,1. Dieses Geschäft erfordert die Nachholung einiger Acten:

. 1) 1522, 20. Octobcr, Valladolid. Ratification des am 8. Juli d. I. zu St. Jean de Losnc auf drei Jahre3U stossencn Neutralitätsvertrages zwischen der Freigrafschaft und dem Hcrzogthum Burgund.

Dem etwas weitläufigen Texte entnehmen wir die Hauptstelle:

' - . Luvoir tnisons gus g. In trss Arundo instunvo st regnssts de uostrodits ckamo st taute (Narguerito,nre iduobsss^d'^utriobs, oto.) avons deolairo st pur ess prosentos doelairons czuo avons Kien aZroable Iss^ es st traitss aooorde/ st passen sntrs Iss oommis et ambassadsurs cks nostredite dams st tanto stds^ eis Brunos, sslon guils sont taits st passs? ontro eux <1o la (litte dudit iruitismo clo dullist

wer passe, st cks nostre part dosirant sn os vomplairs a nostredite ckams st tants, promettons pur sesbanne toi st parolo dempereur trssobretien st rc>)' oatboliguo, <zus ns tsrons direvtsment ou1'^' Zoilit oonts eis UourgoiAns terrss onolavos st paxs adzaosns, appartonans a nostreditee et tauts Ausrrs ou aote^ cUiostilits sn inauiors guoloongue os ckuokrs cks Lour^oiAno st autrss pars,ss ot seixneuries deelaires sn ioolls neutralits passse et aeeordes sntrs lesdits ooirunis ou untre sliossrarro a laditö nsutralits". . . > St. A. Bern: A. Mailänd-rrri-g- (B-r»°r Copil).