September 1522.
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Vleil die von Schwyz, als gegenwärtig mit der- Engelwcihc beschäftigt, die Gemeinde nicht vollzählig ver-sammeln können, so läßt man ihrethalb die Sache einstweilen rnhen. Nidwalden aber soll die Gemeinden ansSonntag St. Matthänstag-(21. September) versammeln, wo die schon früher beauftragten Orte dieselbe bittensollen, sich nicht zu sondern. K-. Von Zürich verlangt man Antwort der 17 Hanptlente halb, und da der Botedmüber nicht instruirt ist, so hat man ihm ernstlich empfohlen, auf den nächsten Tag eine Antwort zu bringen.^ Den Kansleutcn hat man ihre Geleitsbriefc erneuert; jedoch sollen sie sich streng daran halten und nichtsanderes als Kaufmannswaaren führen, indem man sonst an sie und ihre Güter greifen würde, I Abermals ist^anzubringen, ob man in die Herrschaft Mendris und Balerna einen Vogt setzen wolle, indem noch nicht alleVrie sich erklärt haben. Ii.. Der französische Gesandte berichtet, daß sich die eidgenössischen Knechte in der^icardie wohl halten; denn erst neulich haben sie den Feinden eine Menge Reiter und Fußvolk erschlagen.' nichts vorhanden ist, was die Ansehung eines andern Tages erfordert hätte, so wird Lncern beauftragt,^abald egyas Wichtiges vorfalle, einen Tag auszuschreiben.
1522, 6. September (Samstag vor Nativit. Maria). Franenfcld. Osanna Schenklin von Easteln anVoten gemeiner Eidgenossen ans dem Tag zu Lncern. Da der Span, den sie mit ihren Brüdern habe,nicht gütlich vertragen sei, so haben ihr jene auf den gegenwärtigen Tag zu erscheinen verkündet; sie befinde') aber so krank, daß sie sich derzeit nicht vor die Boten verfügen könne, und bitte, ihre Abwesenheit zu ent-
St. A. Lucern: Missiven.
>5« 1522, 11. September (Donstag vor Crucis „am Herbst"), Lucern. Die Boten gemeiner Eidgenossen^ Ä^'ich. Antwort ans dessen Schreiben betreffend die ab dem letzten Tag gethanc Fürbitte für Nenwardda^ ^ zufrieden, daß Zürich anerbiete, dessen Güter nicht zu veräußern; weil aber
. Z jh„ ergangene Urthcil nicht aberkannt sei, so stelle er nochmals vor, daß ihn die Roth, in die ihn""Hausfrau gebracht, zum Auszug getrieben, daß er keine Knechte weggeführt und nur mit andern Eid^"asseu gedient habe ?c., und bitte abermals dringend, ihm ein Geleit zur Verantwortung auszuwirken. Da"'cht anders als ehrlich gehandelt und gethan habe, was ein Eidgenosse dem andern schuldig sei, so begehre"""> neuerdings, daß Zürich das Nrtheil abthne und ihn verhöre, da man nicht zweifle, daß es ihn dannMadigen und ihm die Stadt wieder öffnen werde. S>. A. Zunch- A. «»»m.
S fehlt sonderbarer Weise in allen Exemplaren anßer Lucern und Zürich; sodann im Schaffhauser auch «I,"" Schwyzer Ii.
Zu 1. Hieher gehören folgende Acten:
11 1522, 27. August (Mittwoch nach St. Bartlime). Hans Zoger, Vogt zu Lnggaris, an Schultheißnnd Rath in Lucern. Er habe sichere Kundschaft, daß 600 Spanier mit 6 großen Büchsen zu Arona liegen"ab die heimliche Sage unter ihnen gehe, sie wollen zuerst nach Domo ziehen und nach dessen Einnahme anEidgenossen. Die Herren mögen bedenken, daß die Spanier listige Leute seien, die das eine sagen und dasandere thun; es sei ihnen nicht zu trauen, da sie wissen, daß man hier schwach und schlecht gerüstet sei. Erlabe bei den Boten der III Orte zu Bcllenz Rath gesucht, ob er das Schloß mit Knechten und Speise ver-üben söge; sie haben ihm gcrathen, keine Knechte dahin zu nehmen, da es große Kosten verursachen würde; derote von Schwyz habe gesagt, „sie" (die Spanier?) hätten noch nicht, was sie wollten, auch wenn sie das" siaß ju ihre Gewalt bringen könnten; wäre aber jedermann so gesinnt, so ginge es ihm, dem Vogt, und^üsellen nicht wohl. Daher bitte er um schleunige Befehle. Nach den letzten Berichten befinden sichüb Spanier mit 16 Büchsen und 500 Pferden zu Arona. St. A. e»c«»t Mtsswen.
1522, 27. August (Mittwoch nach St. Bartlime). Derselbe an die Boten der Eidgenossen. Gleichlautend,«der von anderer Hand. w. w.