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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1522,

II«

Luccrn. 1522, 9. September s. (Dienstag nach Nativitatis Marin f,).

DtvatSarctiiv Lncern: Allg. Abschiede. N. 1.1. 372. StnatSarcliiv Züricli: Abschiede, Bd. 8, k. 177. Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede, r. p.

Abscheide Kino äaw. KantollSarchiv Dclnvyz: Abschiede. KantonSareliiv Basel: Abschiede f. 227. KantollSarchiv ^reibnrg: Abschiede, Bd. 56.

KantollSarchiv Solothnrlt: Abschiede, Bd. XI. Kantonsarchiv Schaffhansen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Felix Schund, Bürgermeister; M. Heinrich Wälder. Bern. Caspar von Mülincn-Lncern. (Jacob) von Hcrtenstcin, Schultheiß; (Peter) Zukäs, Schultheiß; Vogt (Hans) Gössi. Uri. VoglTroger. Schwyz. N. Ziebrig (Zeberg). Obwalden. (Peter?) Wirz, Aimnann. Zug. Vogt (Hciurich)Schönbrunner. Glarus. Marx Mad, Ammann. Basel. (Nicht angegeben.) Freiburg. (Hans Praderwan,des Raths). Solothurn, Schaffhausen und Appenzell leer gelassen. (Lncerncr Ex.)

t». 1. Die beiden Vögte zu Lauis und Luggarus berichten, daß die Spanier immer noch drohen, dieseSchlösser zu belagern und zu Händen des Herzogs von Mailand zu bringen. Dagegen wird ein freundlichesSchreiben des Herzogs verhört, worin er gute Nachbarschaft zusagt und das Gleiche von den Eidgenossen er-wartet. 2. An die beiden Vögte hat man nun geschrieben, sie sollen es eilends berichten, wenn ihnen etwaswiderfahre, damit man sie zu rechter Zeit entschütten könne; sie sollen sich halten, wie man ihnen vertraue. 3. Daindessen solche Warnungen täglich einlaufen, so muß man besorgen, es möchte in den nächsten Tagen an diesenLandschaften ein Betrug verübt werden, und weil die beiden Besatzungen zu Lauis und Luggarus gar zu (eben")schwach sind, so wird von etlichen Orten gerathcn, dieselben um zwei Mann von jedem Ort zu verstärken. Ueberdiesen Vorschlag soll man sich auf dem nächsten Tage entscheiden. I». Eine Botschaft des Grase» von Aronaklagt, ihr Herr müsse täglich fürchten, auch aus den noch übrigen Landen vertrieben zu werden, indem der Herzogvon Mayland schon Domo ( Thum") und andere Plätze. erobert habe; man wolle bedenken, daß er (d^Graf) allein der Eidgenossen wegen um das Seine gekommen, und ihm daher 800 Knechte zulaufen lassen»er würde dieselben nach seinem Vermögen besolden und so wohl versehen, daß sie nicht klagen dürften. Da manhiezu keine Vollmacht hat, dem Grafen aber zu kurz sin wnrd", so will man dies heimbringen, mit derAbrede, daß jedes Ort, das ihm Knechte bewilligt, bis Donstag vor Matthäi (18. September) Lncern be>nachrichtigcn solle, damit dasselbe dem Grafen das Weitere melden könne, t . Da Ciprian noch nichts vo»Bedeutung bekannt hat, so ist dem Vogt zu Lauts schriftlich befohlen, ihn noch mehr zu verhören und auf denfolgenden Tag Bericht zu erstatten. «I. Betreffend den Span zu Neunforn im Thurgau, der schon so langgedauert und bedeutende Kosten veranlaßt hat, ohne daß man zu einem Schluß gekommen, schlägt Zürich vondaß mau ihn rechtlich durch unparteiische Leute von Schaffhanscn oder Appenzell entscheiden lasse. Dem Absch'^von Einsiedeln gemäß wird aber beschlossen, es sollen die Orte, die früher ihre Botschaft an Ort und StelKgehabt, abermals (Leute) hiezu verordnen und Zürich denselben schriftlich anzeigen, ob es die VerhandlungEinsiedel» oderans den Stößen" und dann zu Frauenfeld wolle stattfinden lassen. Der Tag hiefür ist ^Michaelis (29. September) angesetzt; wenn sich die Nichter in ihren Sprüchen theilen, so sollen sie einen un-parteiischen Obmann zuziehen. « . Jeder Bote kennt die Verantwortung deren von Consta»; über die Klug^wegen des Schimpfes, der einem Thnrgaucr mit einem Kuhschwanz angcthan worden; namentlich schreiben s^'mau solle ihnen nur die Thäter nennen, so werden dieselben ernstlich bestraft werden; denn sie seien ge>uu!^den Eidgenossen ihren guten Willen zn beweisen. I'. Der König von Frankreich begehrt, wie schon auf früh^Tagen, man möchte Schwyz und Nidwalden ersuchen, mit den andern Orten in der Vereinung zu bleibt-