230
August 1522.
t«S.
Ansiedeln. 1522, 6. August f. (Mittwoch »ach Oswaldi f.).
Staatsarchiv Lucerl»: Allgem. Abschiede, d. 1. l. 358. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, Bd. ö. l. 172. Tschad. Abschiede-Sammlung, Bd. 5, Nr. 72.
Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede, N. p. 844. Abschiede mno cluto. Ka»»touSarchiv Vasel: Abschiebe, k. 219.
KautonSarchiv «^reiburg: Acten ^N'niros löäöralokj. Kai»to»»savchiv Soloth»»r»»: Abschiede, Bd. XI. KautonSarchiv Schaffha»lseu: Abschiede.
LandeSarchiv Appenzell I. N.: Abschiede.
t». Dieser Tag ist angesetzt auf das Schreibe» des Kaisers und des Königs von England. Die freundlicheAntwort, die man ihnen geschrieben, kennt jeder Bote. I» Der Vogt zu Lauis schreibt, wie „seine armen Leute"von des Herzogs Angehörige» an Leib und Gut schwer bedrängt werden. Da Niemand deßhalb instruirt ist, so sollman ans dem nächsten Tag darüber Antwort geben. «. Das Geleitsbegehren der Kaufleute, die von Mailandherauskommen, wird heimgebracht; ebenso (der Antrag) betreffend den Markt zu Bellenz, der auf Bartholomsfällt (24. August), denselben zu freien, weil die Eidgenossen gemeinlich ihre Lande „vor ussen" haben. «» Diedrei Städte Bern, Freiburg und Solothnrn begehren, daß man ihnen einen Antheil vergönne an den Straf-geldern von dem Zug nach Würtcmberg her. Heimzubringen, v. Auf die Klagschrift des Hieronymus Brunner,Vogt zu Kaisersbevg, daß er in der Eidgenossenschaft verleumdet werde, wird Basel beauftragt, sich nach demSachverhalt zu erkundigen und darüber Bericht zu erstatten. ». Die schriftliche Anzeige der Eidgenossen vonRothweil, daß ihnen von einigen Personen Fehde und Feindschaft angekündigt worden, ist heimzubringen. K. Aufden zu Zürich gefaßten Rathschlag betreffend die Besetzung der Landschaft Mendris und Balerna hat man einenandern Tag angesetzt auf Sonntag nach Assumptionis Mariä (17. August) nach Lucer». I». 1. Lucern, Zug und* Glarus sollen die schon einmal mit diesen: Geschäfte betrauten Boten auf Donstag vor Bartholomen (21. Anglist)in den Thurgau senden, um mit denen von Zürich die Märchen zu bereinigen. 2. Diese Boten sollen auch denHandel mit Junker Melchior Happ, das Lehen einer Fischenz und eines Weihers berührend, erledigen. I« DieWäldleute voll Einsiedeln bitten um Fenster in ihr neu erbautes Rathhaus. Heimzubringen. Ii.. Verzeichnis;der eidgenössischen Hauptleute, welche Allgehörige der Stadt Zürich im Dienst des Königs von Frankreich besoldethaben: Wilhelm von Peyern; (Cornel) Schulthcß, von Kaiserstnhl; Thomas Boner; Halbhccr von Schivyz; LangFelix (?) von Baden; Ammann Dietli von Uri; Hans Käust von Toggenburg; Dudli; Jos Schmid; Mnntprat!Ludwig Bili von Lucern; Schultheiß von Hertenstein's Sohn von Lucern; Jacob Stocker (von Zug); LorenzBrandenburger (von Freiburg); Ludwig von Fulach (von Schaffhausen); Wygermann (voll Solothnrn?)!Melchior von Rotz (Unterwalden).
Im Zürcher Exemplar fehlt I<. Dem Basler mangeln «I, i», Ii, dem Berncr, Frcibnrger (und Solothurnce?)nur I«, dein Schaffhauser :»» I>, dem Appenzeller «I, Ii.
Zu Was den beiden Majestäten hier geantwortet wurde, ist in schweizerischen Archiven nicht allstbewahrt. Vgl. z. B. Nr. 77 k.
Zu >'. 1522, 1. August, Stuttgart. Statthalter und Regenten des Fürstenthnms Wurtemberg an Rothwcik1. Die Antwort betreffend den Tag zu Rottenburg habe man gern vernommen und dem Erzherzog Ferdina»zugeschickt :c. 2. Man vernehme ungern, daß sich etwelche Feindschaft gegen der Stadt erhoben; sie dürfe st»)aber guter Nachbarschaft sicher versehen. 3. Es verlaute, daß Franz von Sickingeil 2050 Reiter und 10,000 MaiMFußvolk sammle, und zwar gegen Ortenberg hinab; da man nicht wisse, wem das gelte, so habe man ernstlMRüstungen angeordnet, ec. K. A. Soloihm-u: M-h. Bd. xi. (B-m-r C°e>e)-