Juli 1522.
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Wer»!. 1522, 23. Juli f. (Mittwoch vor Jacobi f).
Staatsarchiv L?ucern: Allgemeine Abschiede, v. 1. 1.350. Staatsarchiv Zürich: Tschad. Abschiede-Sammlung, Bd. 5 Nr. 71.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede, 2'. p. 71,8. Abscheide «ino <1nta. Äantonsarchiv Basel: Abschiede, 1. 212.
Kantonsarchiv Solothnr»»: Abschiede, Bd. XI. KantonSarchiv Schaffhausen: Abschiede.
Gesandte: Basel. (Caspar Koch.) Freiburg. (Humbert von Perroman; Hans Ammaun.) — (Dieandern nicht bekannt.)
n. Die 100 Kronen, die man dem König des Geschützes wegen dargeliehen, sind zurückbezahlt und ver-teilt; davon sind jedem Orte zu Theil geworden 8 Kronen und 1 dicker Plappart. I». 1. Die Boten desMschofs und der Stadt Basel begehren, daß der Bertrag betreffend die Herrschaft Pfeffingen förmlich aus-gerichtet und von Bern im Namen aller Eidgenossen besiegelt werde. Das hat man bewilligt, indem jetzt derandere Streit mit Solothurn durch Vermittlung Berns berichtigt worden, sodass keine Widerrede geschehen ist.t Man hat auch dem Bischof Schriften übergeben zur Uebermittlnng an den päpstlichen Legaten, der gerade zuKonstanz seiu soll, damit er diesen Bertrag im Namen des Papstes bestätige. «. Die Gesandten der dreistände der Grafschaft Burgund zeigen an, daß zwischen dem Herzogthum »nd der Grafschaft und andern dabeig^egenen Schlössern, Städten und Flecken mit Einwilligung des Königs und der Erzherzogin Margaretha ein»Bestand" für drei Jahre geschlossen sei. Das hat man mit Vergnügen gehört und in den Abschied genommen.^ 1. Eberlin von Nischach, Gesandter des Herzogs von Würtemberg, meldet, daß beabsichtigt sei, sobald dieEidgenossen dem König zuziehen, die Grafschaft Mümpelgard samt andern dem Herzog noch übrig gebliebenenSätzen z» überfallen und zu erobern, »nd bittet, da der Herzog mit einigen Orten verwandt und des KönigsDiener sei, jh„ „jcht zu verlassen; denn er wolle Hinwider mit Leib und Gut zu den Eidgenossen halten.' Derselbe Gesandte berichtet, es seien dem Herzog von einige» den Eidgenossen feindlich gesinnte» PersonenGUfilichr Ermahnungen zugekommen, den Eidgenossen keinen Aufenthalt in Mümpelgard zu gestatten, mit demverbieten, ihm die ganze Summe Geldes, die er aus jene Grafschaft entlehnt, abzunehmen und sich mit ihmsonst zn vertragen, was er jedoch abgeschlagen habe in der Hoffnung, das in Andern, zu genießen. Heivi-llMingen. 3. Da der von Rischach weiter begehrt, daß sich die Eidgenosse» bei dem Grandmaitre für den^Zog verwenden, damit er, als Diener des Königs, ganz oder zum Theil entschädigt werde, so wurde mitGrandmaitre deßhalb Rücksprache genommen, der sich auch bereitwillig gezeigt hat, wie jeder Bote weiß.^' Bürgermeister und Stadtschreibcr von Mühlhansen legen weitläufige Schriften vor, welche ihnen von dem"Nrlichen Statthalter »nd Regenten zu Ensisheim zugekommen, nebst der darauf gegebene» Antwort. Ans^ßr ergibt sich, daß Mühlhausen sich gegen die Klagen der Nachbarn wohl gerechtfertigt hat. 1 Der Span^ben der von Lignicres und Landeron, zu dessen Berichtigung einige Orte und ein Tag waren bezeichnet'vmden, ist verschoben bis ans die Jahrrechnung zu Neuenbürg. K. Auf das erneuerte Ansuchen einer Bot-last des Grafen von Aroua, sich bei dem König für ihn zu verwenden, damit er wieder Nahrung und Ob-"ch finde, hat man mit den, Grandmaitre vielfältig unterhandelt und endlich so viel erwirkt, daß er ihm^ Kronen ausbezahlt; für das klebrige null er an den König schreiben; es wird auch dem Grafen anerboten,^ schriftlich oder mündlich für ihn zu verwenden, und Bern dazu bevollmächtigt. I». Heimzubringen, ob manHerrschaften Mendris und Balerna, die zu Händen der Eidgenossen in Eidespflicht genommen sind, bevogteni. Dem König von Frankreich wird endlich der 6000 Mann halb mit überwiegendem Mehr die Antwort