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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Juli 1522,

sonders sich deß, so inen wie oblutet zuogcteitt ist, behelfen und geleben und sölicher ir spännen und mißvcrständnußhiemit wol entscheiden, gclütert und betragen heißen und sin, auch ircn kosten beiderstst erlitten an inen sclbs, unddewädre party der andern deßhnlb nützit ze antwurten haben. Und nachdem wir die obbencmptcn Sprüchcr disenunfern vertrag, wie der hievor von einem artikel an den andern erlütert ist, beiden partyen fürgehalten, Hand sysich genommen darüber zno bedenken, und sonderlich unser lieben Mitbürger und Eidgnossen von Soloturn irklein und groß Rät versammle» lassen, und darüber beider syt im namen gotts seinlichen vertrag, bcreduuß undVerrichtung war, stät, fest, dankbar und unverbrochenlich für sy und all ir ewig nachkommen ze halten angenommen,gelobt und versprochen und frywillenklich gegen einaudern gercdt, daß hinfür aller unwill, so diser spännen hastzwüschen inen möchte entsprungen (sin), ganz tod, hin und ab sin, und sy mich hinfür gegen und mit einander«brüederlich und als guot nachbern wellent leben, und uf sölichs wir die scheidlüt ferrer beredt, daß beid teil dasso inen wie oblutet gezigen und zuogegebeu, wol in und zno iren Händen nemen söllent und mögent (doch der. muotmaß wie harin versündert ist unbeschwächlich), jetwädrer von dem andern ungehindert, nu hinfür, wenn silwellent, alle gefärd, arglist und was Hiewider sin möchte, ganz Hindan gesetzt und vermitteln" (Folgt Schluß!

Rngelobung ?c.). Perg.Mvk.. Nlit 9 Siegeln (von denen 4 gänzlich oder gräßtcntheils abgegangen).

Die Namen der Gesandten sind der Einleitung entnommen.

Eine Anzahl bezüglicher Entwürfe und Gutachten hat K. A. Solothurn: Abschiede, Bd. XI.

Hier ist auch folgendes Actenstück zu beachten:

2) 1522, 11. August (Moutag nach Laurentii). Bern au Solothurn. Mitthcilung einer Zuschrift desBischofs von Basel, worin er sich darüber beschwere, daß Solothurn den letzthin abgeredeten Vertrag nichtbesiegeln wolle, :c. Da man nun bemerke, daß es einzig den Einwurf mache, daß vor allen Dingen die Marchbereinigt und aufgerichtet werden sollte, und man wisse, daß der Bischof gutwillig sei, sich deßhalb gütlich nutSolothurn zu vertragen oder nöthigenfalls dein Vertrag gemäß die Märchen festsetzen zu lassen, so ersuche manes freundlich, den Vertrag mit seinem Siegel zu bestätigen, für die Bestimmung der Märchen einen Tag Z«setzen und denselben dem Bischof anzuzeigen; dann werde man sich Mühe geben, ihn zu dessen Besuchung «istfreundlicher Vcrgleichung zu bewegen; darüber begehre man umgehende schriftliche Antwort.

St. A. Bern: Teutsch Missiven 72.

10«.

Hber-Meunforn. 1522, 21. Juli f. (St. Marin Magdalcnn Abend f.).

Staatsarchiv Aürich: A. Neunforn.

Gesandte: Zürich. Junker Jacob Grebel; M. Berger; (Engelhard), Vogt zu Kyburg; (Othmar Rordorf),Vogt zu Andelfingen. Zug. Ammann (Hieronymus) Stocker. Glarus. Bernhard Schießer. Luc er». HeinrichFlcckenstcin, anstatt des (Heinrich) Merz von Schwyz; (Niklans Muheim), Landvogt im Thnrgan, im Naincuder VII Orte.

Aufnahme von Knndschaften über die streitigen Märchen zwischen den Gerichten Zürichs und der Land'grafschaft Thurgau.

Gleichzeitige Ausfertigung von dem Landschrciber zu Fraucnfeld.