Juli 1522,
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barm mögmt, daß alldann unser Herr von Basel, die Stift, ir nachkommen noch gewalthaber inen darin keinintrag noch widerred tuon noch getan werden verhelfen söllent. 5. Wyler, so ist das dorf Ettingcn mit Höchen und»idern geeichten, stürm, fällen, buoßm und allen andern Nutzungen, gerechtigkcit, zuogehörung, ganzer und vollerherrligkeit, unserm gnädigen Herren von Basel zuogeteilt und übergeben, 6. Aber berücrend Angenstein, soll (das)auch unserm gnädigen Herren Bischof von Basel bclybcn, doch denen von Soloturn und irm underthan(m) undlüten zuo und von dem ireu gewonlichm durchgang und wie das von alter harkommm ist, vorbehalten, soferrdaß unser gnädiger Herr von Basel, die Stift noch die irm daselbs kein wyter schloß oder hus buwen söllent,so denen von Soloturn oder den irm zuo schaden oder Nachteil dienen möchte. 7. Und als dann die von Soloturnuf Ettingm und Bettwyl vierzechcnhundert guldin, deßgelychm nf Angenstein zweihundert guldin in pfands-schillingswys (fürgesetzt?), Hand wir uns erkennt, daß unser gnädiger Herr von Basel unfern lieben Eidgnossenund Mitbürgern von Soloturn für die losung sölicher dryer platzen und der sechszechenhundcrt gnldinen wie vorstatalso bar hinusgeben und bezalen tuscnd guldin, und daßfty, die von Soloturn, demselben nach die übrigen sechs-hundert guldin an inen selbs haben (sollen). 8. Denne so soll kleinen Lützel als ein tnsch an Büren Herrn Bischofsmvon Basel gefolgen mit dism fürwortm und vorbehaltnuß, daß dem Abt des klösterlis zuo kleinen Lützel undeinem vogt zuo Tierstein als einem kastmvogt desselben klösterlis alle die gerechtigkcit und fryheit, so von alterhar gebrucht ist, unabgcschlagen sin sölle, doch der rechten herligkeit und oberkeit, es sye an wildbännm, Höchenund nidcrn geeichten und anderm (so) minem gnädigen Herren von Basel znoständig, unschädlich. 9. Es soll ouchdem Abt von Beinwyle zuo des gottshuses Händen gelangen die Hölzer, eigne güeter, zins und gült, so er jetzmalda usserthalb den abgedachten marchm under der Stift hette, unangesechcn disers Vertrags, und ob er oder dievon Soloturn wyter vermcintent auzesprccheu, (soll) dasselbig init dem rechten erlütert werden. 19. Und berüerenddie große beladnuß der sechszcchcn tuscnd guldium, so da uf beiden Herrschaften Pfäffingen und Tierstein stand,und wylent Graf Heinrich von Tierstcin selig wie obstat (im Eingang d. Urk.) daruf gebrochen hat, soll in disergestalt und maß usgesprochcn sin und gehalten werden, daß nachdem und unser lieben Eidgnossen von Soloturndartuond', sy standcnt derselben beladnuß um vicrtusmd guldin vcrschribm, und darzuo sy bishar von sölicherviertusend guldincn houptguots wegen fünfhundert guldin zuo zins nsgcricht, habcnt wir dcßhalb gclütert, daßwo fach daß sich fnnde, daß die von Soloturn umb minder dann umb die vorbenempten fünfthalbtusend guldinbeladen wärmt, söllent sy unserm Herren Bischof von Basel unz zuo erfüllung der fünfthalbtusend guldincn dartuon;vb sich aber funde, daß sy mnb iner dann nmb die fünfthalbtusend guldin beschwert wärmt, alldann inen sölichsunser gnädiger Herr von Basel nachtragen und ersetzen, (und) demselben nach so söllent die von Soloturn unsermgnädigen Herren oder der Stift Basel um die dritthalbtusmd guldin von inen hievor erlanget nützit verbundenstv, sonders unser gnädiger Herr von Basel die übrige beladnuß der sechszcchmtusend guldincn nach abzug derabgedachten viertusend guldincn honptgnots ane allen deren von Soloturn schaden und entgeltnuß vertretten, überund an sich nemcn und benüegig machen. 11, Fürer so ist der gefangnen halb, so zuo zytm durch eintwädrc partyangenommen und durch der andern herligkeit land nnd crdrich gcfüert möchten werden, erlütert, daß sy beidersytsemlich gefangen lüt, es wärmt vil oder wenig, je, eine durch der andern Herrschaft ane alle rechtsfertigung,intrag und widerred der selbigen Herrschaft füeren und bcleitm söllent und mögmt, welicher Herrschaft fryheit,gerechtigkcit und guot harkommm damit in kein wys noch weg geletzt, gcschädiget noch abbrüchlich gemacht sin soll,12. lind damit man möge wüssm, wie und in welicher gestalt die obbestimpte march und limitiernng gesetzt werden,ist durch uns angesehen und beschlossen, daß jetwädrc party vier bidcrb nnpartygig man erkiese», die denn scmlich»rarchm setzent, und ob die selben nit eins möchtent werden, so söllint sy einen obman uß der Statt Bernerwclm, der sy vereinbar und betrage. 13. Zum letsten so söllent nit dest minder beider syt lüten und hindersäßenw samentgeträttung, weidgäng und guot alt Harkomen und nachbcrschaft, wie bisher gebrucht, unabgebrochen sin,sonders fürhin wie vormals gehalten werden, dnrinit ouch alle verträg, so zwüschen unserm gnädigen Herren Bischofvon Basel und der Stift, ouch unser» lieben Eidgnossen von Soloturn vormals ufgericht, in kreften bestan unddenen beidersyt gelebt und nachgangm werde», deßlichen sich unser gnädiger Herr und die Thumbstift von Baselder Herrschaft Tierstein, und hinwidcr unser lieben Eidgnossen und Mitbürger der Statt Soloturn der Herrschaftststiffingm mit sanipt allen jctwädrcr Herrschaft dörsern und zuogehörnngen ganz und gar entzüchcn nnd begeben,