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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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220 Mi 1522,

SS.

Sol'othurn. 1522, 18. Juli (Freitag nach St, Alexias, .'c,).

KantvnSarchiv Solvthurn: Urkunden.

Gesandte: Bern. Sebastian vom Stein, Ritter; Konrad Willading, alt-Venner; Bartholome May, alledes Raths; Bernhaxd Axmbxoster, Anton Bütschelbach, eingesessene Bürger. Solo ihnen. Peter Hebolt,Schultheiß; Hans Stölli, alt - Schultheiß; Niklaus Ochsenbein, Venncr, med andere Verordnete, Bischos vo»Basel, Niklans von Dießbach, Coadjutor und Domdecan; Johann lllndolf von Hallwyl, Domcustos; AnshelmHattmansdörfer, Hofmeister; Hans von Flachsland; Lucas Klett, Doctor und Canzler.

Die Gesandten von Bern entscheideil (im Auftrag der Eidgenossen) den Span zwischen dem Bischof vonBasel und der Stadt Solothurn, die Herrschaft Thierstein w. betreffend, mit Einwilligung beider Parteien gütlichwie folgt:

1,Des ersten, daß beide, unser gnädiger Herr der Bischof von Basel, ouch die Herren der Höchen Thumbstiftdaselbs für s>) und all ir nachkommen ungehindert des empfachens von kciserlicher Majestät gethan jetz angcndsabstan und sich in die cwigkeit entzüchen söllent des schlosses Tierstcin und der kastvogtye Beinwyl mit den dörfcrnBüesserach, Eriswyle, Hofstetten, beid Beinwyl, Pant(a)leon, Nüglingen und der Müli in Oerisbach, mit tüten,bannen, Höchen und nidcrn geeichten, ivunn, meid, holz und seid, ivasser, masserrnns und aller zuogehörd, wie diein irem kreis und gezirk vergriffen sind, darzuo onch Breitcnbach und Grindel vlit snmpt des obgenannten unseregnädigen Herrn Bischofs von Basel teil des gcrichts und (der) herrligkeit daselbs zuo Breitenbach inid Grindel,also daß sölichs alles unser lieben Eidgnossen und Mitbürgern von Soloturn und iren ewigen nachkommen vonden selben Herren Bischof und Thumbstift zuo Basel ungeirret und (nn)bekümbert belyben llnd zuostan, und dochdemselben nnserm gnädigen Herren von Basel nsbeschciden und unabbrüchlich siner zins, zechenden, gült, Mieterund eigner lüten, so er Vaselbs zuo Breitenbach und Grindel hat, und im onch darby alle geistliche obcrkeit lNdem bemelten kreis'und gezirken vorbehebt. Welich plätz und dörfer so obstand, es she gegen den herrschastenPfäffingen, Zwingen, Laufen, Tellsperg und darzuo allcnthalb, Ivo sölichs die notdurft erhöischct, zwüschent derStift Basel und der Herrschaft Tierstein mit gnoten steinen und marchcn vcrsündert und wie sich gebürt besorgt,safer daß das lcchen durch die von Solotnrn von keiserlicher Majestät empfangen und erlanget sölle werden, undwas also usserthalb discn uf(ze)richtenden marchen und geziehen und der gerechtigkeit der Herrschaft Tierstcwgelegen, es sye in Höchen oder nidcrn geeichten, söllent linser Eidgnossen von Soloturn kein ansprach mer haben,sonders unsern gnädigen Herrn von Basel und die Thumbstift darin ungeirret lassen, 2. Denne beträfsend dcvgottshus lüt zuo Beimvyl, söllent desselben gottshuses eigen lüt, wo die seßhaft, demselben gottshus Beinwytbelyben in disen warten, daß die so hindcr der Stift gesessen, alle jnr an das hus Pfäffingen zwen frontagwcuze tuond pftichtig, und aber die (so) nit hinder der Stift seßhaft, desselben entladen und unschuldig sin (söllen)-3, Aber der übrigen eignen lüt halb, beiden teilen zuogchörig, soll (es) also gehalten werden: Wo unser EidgnosstUvon Soloturn Personen hindcr der Stift säßen, die unser gnädiger Herr von Basel ze vertuschen hette, soll de>tusch von unser» Eidgnossen von Solotnrn angenommen werden; weliche man aber nit zuo verglychen heR'belyben wie von alter harkommen ist. Und der eignen lüten halb, in weliche Herrschaft ein jeder zücht, so soll ^nit dest minder siner alten oberkcit dienen und znogehören, wie onch bishar gcbrncht ist. 4, Des dorfs Bcttwchhalb mit aller siner zuogehörnng, soll dasselbig unfern lieben Eidgnossen von Soloturn unablösig undallen intrng und widerred belyben und hcimdiencn, doch mit disem nndcrscheid, daß diewyl des dritten jnrs sölichs'dorss nutzung Herrn Hansen Immer von Gilgcnberg soll zuostan, und sölicher sin teil ein lcchen von der ^ml^Basel sin, daß beide, unser gnädiger Herr von Basel und die Stift, sölich lechen des von Gilgcnbergs teil w»oor>tat, wenn es dheinest zuo fall käme, denen von Soloturn jetz nachgelassen haben und inen dasselbig zuogellssin. Wo sich aber dieselben von Soloturn in mittler zyt mit dem von Gilgenberg deßhnlb betragen oder verc»'