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October 1521.
so.
Arminen. 1521, 2. October (auf Leodegarii).
Staatsarchiv Lucern: Ungebundene Abschiede.
Tag der III Waldstättc. — Ihre Boten schreiben an Lucern:
„Unser Commissari zuo Belli; hat schriftlich und warlich bericht, daß der Herzog de Bari und der Cardinalvon Sitten mit einem großen züg über den Chumersce hinab farint oder farcn wcllint, und die unfern den nächstenin das Mailand fncrent. So dem also, will uns Eidgnossen vil daran gelegen sin. Harum hat uns not bedüecht,daß wir uns zuosamcn füegten, hierin zuo Handleu das so unser Eidgnoschaft enthalt, lob, nutz und eer sin mög,Hand Harum kurz tag angesetzt, nämlich uf setz Zinstng den achtenden tag Octobris nachts zuo Zug an der herbcrgzuo finde .. . Hierum ist unser früntlich ernstlich bitt, ir wellint üwer tresfenlich botschaft harzuoschickcn mitvollmächtigem gwalt und nit usblybcn, dann wir glich die meinig allen andren Orten . . habent verbündt". . .
SR
Zug. 1521, 9. October (Sanct Dionpsiustag).
Staatsarchiv Lucern: Allgcm. Abschiede, d. 1. fol. 211. Staatsarchiv Anrieh: Abschiede, Bd. 8. k. 67. Staatsarchiv Bern: Abscheide «ins clato.KantonSarchiv Basel: Abschiede, k. 121. Kantonsbibliothek ^reibnrg: Girard. Sammlung, T .III. Kantonsarchiv Solothnrn: Abschiede, Bd. X-Kantonsarchiv Schaffhansen: Abschiede. LandeSarchiv Appenzell I. N.: Abschiede.
Gesandte: Bern. (J.Hans von Erlach; Hans von Weingarten). — (Die übrigen unbekannt).
Gemäß den« Abschied von Lucern sollte Schaffhausen Antwort geben über seinen Handel mit dem Bischofvon Constanz in Betreff des gewaltsam eingenommenen Dorfes („gestift") Hallau. Da nun aber der Botehierüber keine Aufträge hat, so ist diese Sache auf den nächsten Tag verschoben und Schaffhausen ernstlich ersucht,alsdann Antwort zu geben, ausonst der Bischof mit dem Processe fortfahren würde. I». In Betreff der neuenConstauzer-Batzen wird erkannt, es könne sie Jeder nehmen, wenn er glaube sie wieder los zu werden. Zürich,Bern, Basel, Freiburg, Solothurn und Schaffhausen sollen die „Rallibatzen" prüfen und werthen und denEidgenossen darüber Bericht erstatten, v. Es weiß jeder Bote, wie man die Knechte in Mailand ermahnt hat,auf des Königs Gebiet zu verbleiben, und die Boten, sich alle mögliche Mühe zu geben und schleunigst zuberichten, was etwa vorfallen würde. «I. 1. Der französische Gesandte, Herr von Lamet, bringt an, der vorsechs Jahren geschlossene Friede und das neulich geschlossene Bündnis; besagen deutlich, daß die Eidgenossen ihreKnechte nicht gegen den König sollen ziehen lassen; der König begehre ja nicht, den hl. Vater weder an Landnoch Leuten zu schädigen. 2. Er ersucht die verbündeten Orte, Zürich auch zu vermögen, in die Vereinung zutreten; der König würde dasselbe halten wie die andern Eidgenossen; das würde auch Ruhe und Frieden bringen-v. Es wird der Abschied verlesen, den die Boten aus dem päpstlichen Lager und dem des Herrn von Lautrecgebracht haben. Man ersieht daraus, daß sie ihren Befehlen nachgelebt, aber wenig ausgerichtet haben. DerLegat Pnccius hat ihnen erklärt, er werde seine Antwort vor gemeinen Eidgenossen geben; der von Lautrec, erhabe keine Vollmacht, werde aber an den König schreiben, in der Hoffnung, daß er uns nichts abschlage; inTagen") solle die Antwort kommen, t. Auftrag an llri, Schwpz und Nidwaldcn und an die Vögte zu Lauisund Luggarus, die (mailändischen) Banditen zu ergreifen, wo sie solche treffen und nach Verdienen zu strafen-
*) Im Zürcher Abschied 15 oder 18 Tage.