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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1521.

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verraten, da wir wol vorab dnrvor mögen sin mit glimpf und ane schaden mit der hilf gotts, und hend müessendri tag damit umgan, ob wir die knecht davon möchtind sündcrn und müessen von inen vcrstolen (?); nit desterminder ist ein große zal ufbrochen und von uns zogen und uns Hand lassen fürziehen über daß (sy) redlich,ertlich und wol bezalt sind worden. Semlichs setzen wir üch und unfern gnädigen Herren heim, ob es recht oder

unrecht sye". . . St. A. Basel: A. Mailänderkriege (Original?).

3) 1521, 14. September (hl. Krcuztag im Herbst), Lauis. Lnndvogt Jacob von Wippingcn an die cidg.Boten zu Tagen. Er habe i» den lctzteu Tagcu erfahren, daß das päpstliche Heer sich von Parma zurückgezogen,weil der Herzog von Fcrrara und der alte Herzog von Urbino sie im Rücken bedroht und allen Proviant ihnenabgeschlagen, bei welchem Abzug dasselbe vier Geschütze au die Franzosen verloren habe; der Herr von LantrecZiehe ihnen (den Päpstlichen) nun eilends nach, jedoch ohne die Eidgenossen. Darüber werde im ganzen HerzogthumFreude bezeugt und lebhaft geschossen. Die eidg. Knechte liegen theils in Lodi, theils zu Cremona und befinden

sich wohl, ?c. St. A. Basel: A. M-uländn'kneg- (Original).

Zu f. Hiezu ist die Basler Instruction zu bemerken (Absch. k. 114):

Bedenken gegen die Zweckmäßigkeit einer Berathung in so gefährlichen Umständen, und Rath zur Verschiebungauf eine etwas ruhigere Zeit, wo Basel gerne zur Abstellung der Pensionen mitwirken wolle, zc.

„Wir hellen ouch die nit angenommen, wo uns ein treffenlich ursach darzuo nit bewegt und als vil alsgetrungen helle; dann so wir uns lang jaren gespert, gewiderct und kein Pension »it wellen nemen, sind wir zuomermalen von etlichen unfern lieben Eidgnossen verspottet und schier als eigensinnig verachtet worden; harumb,damit wir uns andern Eidgnossen verglichtent und inen willfaren möchtent, haben wir znoletst, nämlich diß jar,als andere Eidgnossen gethon und etlich Pensionen empfangen, deren wir uns gern verzihen werden, so das durchgmein Eidguosscn einhelliklich beschlösse» wirt."

TS.

Zürich. 1521, 28. September (Vigilia Michaelis).

Staatsarchiv Zürich: Nathsbuch 1.205.

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1 Des Krieges wegen, der sich zwischen päpstlicher Heiligkeit und dem Köllig von Frankreich erhoben hat,die zwists Orte beschlossen, von jedem Ort eine Botschaft nach Italien zu den Parteien abzuordnen, undbesondere Gcsandschaft von Lucern, Zug und Schaffhausen an Zürich das Begehren zu stellen, daßFörderung der Sache auch einen Boten sende, um mit ihnen zu den Anwälten des Papstes und desPs von Frankreich zu reiten, da ein solcher Bote ohne Zweifel dein Papste angenehm wäre und zu der^gung dgA Krieges vieles beitragen könnte; sie haben sich ausdrücklich vereinbart, den Parteien zum FriedenZöthen und zu erkläre», daß die Eidgenossen ihre Knechte von demjenigen Theil, der die Vermittlung abwiese,chldev» und dem „gehorsamen" Theile Beistand thnn würden ?c. 2. Die versammelten Näthe geben darübertleudc Antwort: Sie haben bisher mit Fleiß und Ernst für alles gewirkt, was gemeinen Eidgenossen undfriede» und Ruhe bringen sollte, und sehen es gern, wenn Jemand diesen Krieg zu schlichten vermöge;odcl^^ ^ ^ bedünken, auf den eben eröffneten „Anhang" Jemand zu schicken, um dem Papste

^ dein König von Frankreich irgend etwas abzudränen; sie wollen vielmehr beiden Theilen halten, was sie" » verschrieben, und bitten, dies zum besteil aufzunehmen.

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