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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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September 1521.

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und uf die vordrig zuosagung *), das; man b. Ht, die knecht inhalt der vereinung zuoschicken wolle, fürgehaltenund angezöigt hat etlich artikel, wie und welcher gestalt er die selbigen knecht anncmen lind hinfüercn wolle zc.,lurd mit ustrucktcn wortcil eröffnet, daß b. Ht. und kcis. Mt. handluilg wider den Küng voil Frankrich ein fach,syent ouch der Meinung, die unser» darzuo ze bruchen und das herzogthluub Meiland zuo des Herzogen von BarHänden inzenemen und den in(ze)setzen; sölichs wölliud sy uns nit verhalten.

Uf das habent sich unser Herren vereint und entschlossen, dem Cardinal und Legaten zuo sagen, wie sy dannvormalen zuo tagen von dem Legaten erfordert (worden), ire knecht b. Ht. inhalt der vereinung ze schicken undzuokonnnen ze lasseil, daß sy sich dannzemal begeben und daruf houptlüt, lütiner, venner und ander uszogen,^so syent sy nochmals des willens, ire knecht b. Ht. inhalt der vereiluing, wie sy sich verschriben, versigelt und^ buochstab sölichs ustrucktc, ze schicken; daß sy aber gestattneu, liden und nachlassen wöllind, daß ire kriegslütIkmands angryfen, vertriben oder den Herzog von Bar zuo Meiland inzuoschen, des willens syent sy nit, diewil^och die vereinling das nit zuogebe; wer aber b. Ht. in iren inhabenden landen und der kilcheu ertrich zuoladigen understliende, das wöllind sy inhalt der vereinung wie fromm biderb lüt gegen menklichem verhindernund abwenden."

1521, 12. September. Zürich „an den Papst, zc tütsch." „Allerheligister in gott vatter und aller gnädigisterHerr. Üwer Heligkeit sind unser gehorsam undcrtänig willig dienst mit demüetigen küssen deren heligen fuoßollezit bereit znovor. Allerheligister vatter und allergnädigister Herr, üwer Heligkeit hat setz nüwlich uns undander unser getrüw lieb Eidgnossen von allen Orten unser Eidgnoschast durch den hochwirdigen in gott vatterund Herren, Herr Ennio bischoffcn zuo Verulan, üwer Heligkeit legatcn, unfern gnädigen lieben Herren, lassenberichten des gewaltigen angriffs und Überfalls, so der Herr von Scuto, gubernator des Klings von Frankrich>u Meiland, hat gethon an üwer Heligkeit und der kilchen statt zuo Reh, wölicher Überfall und angriff undwas üwer Heligkeit widerwärtigs mag begegnen, uns fürwar leid ist, und daruf uns und ander u. l. Eidgnossengemeinlich erfordert umb enthalt üwer Heligkeit und der kilchen stat land und lüt wider sölich gewaltig fürnemenber Franzosen, umb sechs tuscnd knecht lut der vercinung, so üwer Heligkeit und ein lobliche Eidgnoschast miteinander habent, deßhalb dann ein tag uf Sambstag nach Assumptionis Marie nächsthin in unser statt ZürichÜl gehalten gewesen; und wicwol wir uns für unser nntwurt haltend entschlossen gehcpt, daß wir mit samptandern Eidgnossen üwer Heligkeit die vereinung wölltind halten und iro unser knecht lut derselben zuoschicken, soward doch von gmeinen Eidgnossen doinals in gemein geantwurt, wir Eidgnossen wölltind üwer Heligkeit haltenb>e vereinung, aber iro dcrzit.unsere knecht nit geben, angescchen daß uns Eidgnossen dz nit not bedunktc;a»n die pündnis geb zuo, wer üwer Heligkeit oder die kilchen an iren landen Überzuge, wider denselben sölteMan hilf thuon; da hörte man aber nit, daß jemas der kilchen erdrich angriffe oder schädigte. Derselben antwurtsich unser gnädiger Herr der legat von üwer Heligkeit nit hat wölken lassen benüegcn, besonder erfordert, daßjedes Ort wöllte sagen ja oder nein, ob man die vercinung halten und üwer Heligkeit die knecht lut derselbenwöllt geben oder nit, wie dann ein abscheid sölichs alles wytcr uswyst, dcß üwer Heligkeit, als uns nit zwyflet,üsiuntlich mag bcricht sin. Daruf dann wir nf einem tag zuo Zug gehalten uns wie vor habent entschlossen, wirwölltind mit sampt andern Eidgnossen üwer Heligkeit die vereinung halten und iro lut derselben unsere knechtchssen und geben, und so vil wytcr und mcr, so fer ander Eidgnossen mitsampt uns nit halten, so wölltind wirllu uns selbs söliche vercinung halten und üwer Heligkeit unsere knecht geben, der Hoffnung, ander wurdint sichedenken und das ouch thuon. Und als unser gnädiger Herr der legat uf sölich antwurt by uns für und fürM gchandlet und begert, dz wir für uns selbs üwer Heligkeit zuozichcn und iro unser knecht wölltind geben lutber vercinung, so wäre er urpüttig, von üwer Heligkeit wegen zc thuond alles das, so sölich vereinung zuogeb,und mit unserm rat, daß er von üwer Heligkeit befclch hctt zc handle» alles das, so üwer Heligkeit nutzlich und

) Das Datum eines solchen Beschlusses ist hier nicht aufzufinden.