August 1521,
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»7.
JÜnH. 1521, 17. August s. (Samstag nach Assumptionis Mariä f.).
Staatsarchiv Zürich! Abschiede, Bd, S, kol, S -t, Staatsarchiv Bern: Allg, eidg. Absch. r. p, 485,. Abscheide »ine >iata, Landesarchiv Nidwalde».Kantonsarchiv Basel: Absch, k, 94. Kantonsarchtv Frcibnrg: Abschiede, Bd, 87. Kantonsarchiv Solothurn: Abschiede, Bd, X,Kantonsarchi» Schaffhauscn: Abschiede, Stiftsarchiv St. Gallen. Kantonsarchiv Graubnnden.
Gesandte: Zürich. (Marx) Röist, Bürgermeister; Felix Grebel; Jacob Trebel; Johannes Bergcr. Bern.Sebastian von Dießbach; Venner (Nndolf) Bamngarter. Luccrn. Jacob Feer, Spitalmeister. Uri. (Ulrich)Türler, Seckelmeister, Schwyz. Vogt (Heinrich) „Lülli". Obwalden. Hans Zumstein, Seckclmeister. Nid-walden. (Bartholomäus) Stolz, Annnaun. Zug. Vogt (Heinrich) Zigerli, Glarus. Vogt (Beruhard)Schießer. Basel. Jacob Meyer, Bürgermeister; Caspar Koch. Freiburg. Jacob Techtermann; Jacob Grnyere.Solothurn. I. Hans von Noll. Schaffhausen. Hans Peyer, Burgermeister. Appenzell, (Nicht angegeben).Übt St. Gallen. Heinrich Schenkli. Stadt St. Gallen, Hr. (Joachim) von Watt (Vadian). III Bünde.Funker Haus von Manuels. Nothweil. Hans Rüper. (Zürcher Absch,).
» Die Unterthanen im Thurgau berichten durch eine Botschaft, sie seien dem kürzlich ergangenen Verbote^ Landvogtes, ohne Wissen und Willen der Obern in keinen Krieg zu ziehen, zu gehorchen willig gewesen;acauf habni aber die Landgerichtsknechte überall verkündigt, daß jeder redliche Kriegsmann, der wohl „bekleidet"»ach Frauenfeld gehen solle, Ivo er Sold und „Bescheid" erhalten werde; dies habe bewirkt, daß Viele vonErnte und anderer Arbeit weglaufen, sodaß die Garben auf dem Felde liegen bleiben; von den Entlaufeneneu indessen viele zurückgekommen, nachdem sie ihr Gut verzehrt haben, und fallen nun dem gemeinen Mann-^ Last; dcßhalb haben sich die von Weinfelden mit ihren Nachbarn berathen, was sie hierin thun wollen.
habe» aber die Statthalter in Frauenseld „zu Undank" aufgenommen und denselben drohend geschrieben,wählend sie glauben, ihrer Nothdurft wegen mit Recht Gemeinden halten zu dürfen; daher bringen sie nun ihrejst Werden vor die Herren und Obern. Mittlerweile haben die von Frauenseld samt der Landsgemeinde des^ngans Boten nach Zürich und Lucern geschickt, um ihre Noth an Lent' und Gut, an Wehr und Harnischandern Dingen vorzustellen und um eine Aushülse zu bitten; solche sei ihnen auch treulich zugesagt worden;Twuenfeld habe sich dann gesondert und 200 Kronen erhalten, die andern hingcgeiz nichts; darum bittendie Landschaft auch zu bedenken; das wollen sie als gehorsame Unterthanen verdienen. Heimzubringen, um^ nächstem Tage Antwort zu geben. ?». 1. Die zwei Landgerichtsknechte, Marx Wehrli nnd Hans Egger,^ ^ Eiden vorgeladen waren, um sich dafür zu verantworten, daß sie das Verbot gegen das Rcislanfen" gerufen („entschlagen"), sind nicht erschienen und lassen sich damit entschuldigen, daß sie laut erhaltener War-tungen eine Gefangennahme zu befürchten gehabt, wenn sie kämen; sie bitten aber um Geleit zu einem Verhör.- Wer Bote von Lucern berichtet, daß dieser Handel durch den Landweibel an die Obrigkeit gekommen sei, und^t, die Sache anstehen zu lassen bis zur Heimkehr des Landvogtes. Da man aber bestimmte Kundschaft hat,^ jeue Beiden das Verbot abgerufen nnd die Leute vorn Felde weggelockt haben, so will man auf demOchsten Tag berathschlagen, wie man gegen sie einschreiten soll. Zürich und Schaffhansen erhalten Vollmacht,^ Namen aller Orte mit dem Grafen Rudolf von Sulz zu unterhandeln wegen des Zolls zu Lottstetten, dengesteigert hat, und der Sperrung der Straße daselbst. «I. Es wird ein Anzug gemacht, wie das Getdnehmenfremden Herren den Eidgenossen wieder viel Sorge nnd Gefahr verursache, wcßhalb es gut wäre, auf die^ Willing der Pensionen Bedacht zu nehmen, damit man bei Land und Leuten, Fried' nnd Ruhe, Ehrsamkeit