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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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August 1521,

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gemardisamen dienen lassen; stat uns gegen üwer ersam wysheit nllezit stündlich zno verdienen, dero wir unsallezit befelchen. Datum zuo Rubieren," ?c.

St A Lucern' Alll, Abschiede o. l, t. rs?. — St, A, Bern: A, Mailänderkriege, Abschiede r, p, 4l9. — K. A, Basel: Abschiede t, 7g.

— K, A, Solothurn: Abschiede, Ad, X. — «, A. Graubünd-n,

2) 1521, 30. Juli, Reggio, Gemeine eidgen. Hauptlcute in päpstlichem Dienst an ihre Obern, „Ewerschrybeu, uns von Lnccrn gethon, haben wir us den nenn lind zwcnzigstcn tag Julii empfangen und (solichs)gemeinen knechten fürgehalteu, mit welchen ivir uns gcineinlich vereint und entschlossen, dieivpl cwcr für sichtigwysheit uns nit abmant, und der Knng von Fraukrich die stett Reh und Modeneu durch den Herzog von Ferrarienund (nrit) vcrrätery hat wellen überfallen und inncmeu, und wir donialcn iir bäbstlicher Heiliteit dienst ,.. ge-wesen, vermainten wir billichen sal. gcuuogsanrklich) geursacht zuo syn, wider den (gedachten) Äüug zuo ziehen;(und) sit(mal) ir aber llns schryben, ine nf dein synen nit zuo überziehen, angesehen dasselbig sind wir mitgemeinen knechten rätig worden, nit wytcr dann gan Parma („barbam") und Plesenz, die dcr'hl. kilchcn crdrichllnd, .zuo ziehen und den Künig vorgemclt uf dem synen nicnen (ze) besuochen, verhoffeu, ewcr stumme ersamwysheit hienrit kein mißfallen dunk (?); dann so bäbstliche Heiligkeit init einer frununeu Eidgnoschaft in einervereinung ist und uns vor und seh so erlich gehalten hat, bedankt uns billich, im das sin zno beschützen", :c. ?c.

St. A. Zürich: A. Papst (Copie).

Das Original im St. Lnccrn (mit einigen anffallendcn Varianten, übrigens schlecht geschrieben).

3) 1521, 18. Juli, Rom. Papst Leo X. an die Eidgenossen. Crcditiv für Ennius, Bischof von Vcroli.

St. A. Zürich: A.Papst (Deutsche, von „Ventlan" unterzeichnete, Ucbersctzuug).

4) 1521, 23. Jnli, Rom. Papst Leo X. beglaubigt Ennius, Bischof von Veroli, als Gesandten zu den Eid-genossen. (An Bern, Lucern -c.) „Dilsoti Mist salutom ot Xpostolioam liouoäiotiorrom. Xsguo possumus noguoelobizmpiz in ois rolrus omnibus, guas lruürs sanots-o soclis, oui clivirur proviäoirtia praosiclomus, Ironorom,aalutom äi^nitatomguo oonoorirrmt, ullorum magia dominum kitioi virtutiguo ooulicloro s guam vostrao, et proillo psrpotuo, vorogus patorno in Dovotionos vostras amoro uostro, proguo summa, ooniunotiono ok sa.ne.to^osäoro, <(uo intor nos volligati sumus, in uullis maiorom spom maiusguo auxilium roponoro guam in vodis.kirim srgo s! alias s unguam vostrao kortituclinis ao doirivoloirtiao praosiclio usa est sanota sociss apostolioa,nuno iliucl sit tompus, guo maximo talom vostrum orga so animum roguirat, nosguo omnidus nostris proVoolosiastioa clignitato, ouius ostis vos äokonsoros, susosptis, oonsiists s sudsiclium ot kavorom a vostra solitavirtuto postulomus. Wsimus vonsoradilom) k(rat)rom blnnium, op(isoopu)m Vorulanum, virum omni ox partenodis prodatissimum, istius vostrao inviotao nationis amairtissimum, vostrisguoguoDövo(tioni)dusdono oognitum,ut is vsuici s res ot tompora vol nostra vol soäis apostolioao korant, vos piano nostris vordis a<1monoret otguao a vodis ouporomus üori xionius oäooorot. Dortamur vostras Dovotionos in äomino, ut oum ilii dadorovmnsm Moni, tum vos promptos ot xaratos oxdidoro > aä dano sanotam soäom vostra kortituäino otkonivoiontia kovonZam volitis, ut singuiaris iiia gioria ox vostra in iidortatom ao äiZnitatom ooolosiastroamodsorvantia ao piotato a vodis xarta aä porpotuitatom kuturi temporis propagotur. Datum Romas s axuäsanotum Dotrum sud annuio Risoatoris äio xxist llulist N. D. xxi. Ront. ilri. anno Xono.^ la. Laäolotus.

St. A.Bern: Urkunden. St. A. Lncern: Vreven.

Zu Ic. 1) 1521, 10. August (St. Lorentius), Twicl. Friedrich uiid Marimilinn Stumpf von ^chweinberg (sro)

au die Boteil gemeiner Eidgenossen. Antwort auf die Anzeige, was sie dem schwäbischen Bunde auf dessen Ersuchengeantwortet, und das Begehren, bis auf Asstnnptionis (15. August) hier mich stillzustehen w. Der Herzog habe

ihnen befohlen, von dem Schlosse aus Niemand zu schädigen; dem gedenken sie nachzukommen.

^ ^ v o : / St. A. Zürich: A. Wiirt-mberg.

2) 1521, 11. August (Sonntag nach Laurcntii), Mümpelgard. Herzog Ulrich an die Rnthobotcn der Eid-genossen, derzeit in Zürich. Antwort ans ihr schriftliches Begehren, gegen den Bündischen stillzustehen bis ansAssnniptionis Mariä (15. d.): Er wolle das nicht abschlagen und auf jenen Tag durch eigene Botschaft weitereAntwort senden. Würlemberg.

Zu »i. 1521, 12. August (Montag »ach Laurcntii), Pruntrut. Christoph, Bischof von Basel, an die Botengemeiner Eidgenossen ans dem Tage zu Zürich. I» dem Span um das Lehe» der Herrschaft Valendis habe» die