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August 1521,
Vermittlung die bleibende Dankbarkeit des Papstes Leo, des Cardinnls de Mcdicis, des ganzen Geschlechts undder Stadt, und ihre Nachkommen werden für ewige Zeiten die Eidgenossen segnen für eine solche Wohlthat; derKönig werde ihnen eine hierauf bezügliche Bitte nicht abschlagen, indem er damit das Bündniß brechen würde;es werde ihn? dieselbe sogar angenehm sein, und alle christlichen Fürsten werde?? sich freuen zu erfahren, daß dieEidgenosse?? ihren Freunden als treue Bundesgenossen in so große??? „Perikel" zu Hülfe kommen, wofür sie auchder Allmächtige belohnen werde. Da ?????? die Kirche ii? so augenscheinlicher Gefahr stehe, so seien sie durch denbeschwornen Bund verpflichtet, den? Papste einige tausend Knechte zu geben.
St. A. Zürich? A. Päpst. — L. A. Nidwalden. — K. A. Basel! Abschiede, k. 78—81. — K. A. Fr-iburg! Abschiede, Bd. SS.
2) Von den Franzosen durch große?? Uebermuth zun? Krieg gedrängt, um das Gebiet des römischen Stuhlsund den florentinischen Staat zu schirmen, und die unter Papst Julius durch die Kraft der Eidgenossen an dieKirche zurückeroberten, seitdem verlorene?? Herrschaften wieder zu erlangen und ii? Italic?? den Frieden herzustellen,habe der Papst sich mit de??? Kaiser verbunden; sie hoffen auch Franciscus Sfortia, Herzog zu Bar, in Mailandeinzusetzen und damit den Eidgenossen einen um so angenehmeren Nachbar zu gebe??, als sie früher das Herzogthun?mit ihrem Schweiße für den rechtmäßigen Besitzer erobert haben. Damit sie nun wissen, warum s. H. sich zumKriege entschlossen, theile man ihnen mit, daß alle Cnrdinäle und Curialisten der Pfründen, die sie bisher inFrankreich gehabt, gewaltsam beraubt, und daß in Mailand eine Lieferung Salz, die der Papst bestellt, nieder-geworfen und ihm dadurch ein Schaden von 200,voll Ducaten (?) zugefügt worden; daß der König auf der Rhone6000 Mann eingeschifft, um Florenz und Genua zu bedrohe??. Sollten dergleichen Angriffe nicht Ursache genugsei??, die Eidgenossen zu bundesgemäßer Hülfeleistung zu mahnen? Ob es sich damit vertrage, daß sie des PapstesFeinde Knechte zulaufen lassen, ihren? älteren Bundesgenossen aber Zuzug abschlagen? Wenn sie auch, wie schonöffentlich gesagt worden, den Bischof von Verulam nicht als rechtmäßigen Gesandten s. H. anerkennen wollten,so können sie doch wohl ermessen, wie dringend die Roth erfordere, daß sie zur Vermehrung der Glorie ihrerNation den? Papst de?? verlangten Beistand leiste??, ??. s. f.
St. A. Zürich: A. Papst. — L. A. Nidwalden. — K. A. Basel: Abschiede, k. 82—83. — K. A. Freiburg: Abschiede, Bd. 53.
Zu 2. Vgl. Absch. 16. Juli, auch 18. Juli (Nr. 31), Note?? ä 2, 3.
Nachzutragen sind noch folgende Schreiben:
1) 1521, 28. Juli, Rubiera. Die eidg. Hauptleute in? Dienst des Papstes an die eidg. Boten (zu Tagen).„Großmächtigen edlen strengen ?c. ?c. Wir Hand empfangen (ei??) brief von üwern sandbotten zuo Colonie(Chalons) in Burgund uf rvj tag Juli usgangen, melicher anzöigt, als ir finden werden in disen? inligendenbrief, dardurch wir ?????? ernstliche?? und ivol verstand, daß die obgemelten üwer sandbotten von k. Mt. gebettensind, uns solich brief zuo schicken, und sind also eins worden, b. Ht., dero geschwornen wir setz sind, trülich zedienen, so lang bis wir von üch abgemant werden, als ir in dienst des Küngs züchent, dann b. Ht., deßglichender bischof von Pistorien sind wol zuofriden, in üwer gehorsamkeit ze bliben. Und darmit üwer großmächtigHerrschaft und fromm ersam wysheit unser?? guoten willen, so wir zuo siner Hcligkeit und ouch üch tragen, spürenmöge??, schicken wir üch disen brief, uß welichem ir verstand, was uns witer ze thuond sye, und diewil nun vonüch nit abgemant, sind wir willens, b. Ht. als üwern? pundtsgnossen init unser?? kreften und unfern? besten mögenzuo dienen, da???? sich kurz hievor begebe??, daß der Herzog von Ferrar die Stadt Modena mit etwas französischenrütern und Verräter?) etlicher burgern daselbs hat wöllen innemen, die selbige wir b. Ht. mit unser hilf beschirmpt.Solichs und anders wir willens sind für und für ze thuond, als frommen dienern ziinpt, dann wir voi? sinerHt. erlich und wol gehalten und zalt sind, nit minder dann die andern, so kurz verrückter zit in siner Ht. dienstgewesen; darzuo so ist der Bischof von Pistorien allwegen als bi sine?? brüedern bi uns, der uns groß lieb undfründschaft bewyst, und sind also jetzund in einem großen züg zuo roß und fuoß, von welichem uns in dienstdes Küngs von Frankrich durch geschriften der Herr von Scutt hat angesuocht zuo bringen, und wider unfernHelgen Vatter, . . welichcn brief wir üch hieinit ouch schicken, damit ir spürcnt was von den Franzosen mit uns. gehandelt werd, und ist also an üwer großmächtig Herschaft und fron???? ersam wysheit unser ernstlich und flißigpitt, ob ir doch uns gegen k. Mt. zuo dienen abinanen, wollent uns doch zuogeben und uns in b. Ht. stetten